Guten Morgen!
In Iran reißen die Proteste nicht ab. Dabei nimmt die Gewaltbereitschaft auf beiden Seiten zu. Die Zahl der Toten steigt.
Metallica, Mariah Carey, Billy Porter und jede Menge Politprominenz: In New York setzen Musiker ein Zeichen für die Umwelt und den Kampf gegen Armut. Auch Ursula von der Leyen ist dabei.
In Iran halten sich die Herrschenden mit Waffengewalt an der Macht. Eine Mehrheit der Bürger will mehr Freiheiten, doch noch kontrollieren die Hardliner die Institutionen der Republik.
In Iran protestieren nach dem Tod einer jungen Frau weiter Tausende gegen das Regime. Hunderte Demonstranten wurden festgenommen. Der Innenminister weist Vorwürfe zurück, die Polizei sei für den Tod der Frau verantwortlich.
Präsident Selenskyj sagte, der Iran verletze die ukrainische Souveränität. Zudem kritisierte er die Scheinreferenden in den von Russland besetzten Gebieten als „Verbrechen gegen das Völkerrecht“.
Als Reaktion auf die massive Protestwelle blockiert die islamistische Regierung in Teheran das Internet. Die USA planen, den Iranern einen freien Zugang zum Netz zu ermöglichen. Der Tesla-Chef bietet auf Twitter seine Hilfe an.
Armee und der Geheimdienst sprechen von „ausländischen Verschwörungen“ / Weitere Proteste
Die Führung der Islamischen Republik gibt ihre Zurückhaltung gegenüber den Demonstranten auf. Die Protestwelle könnte die Republik sogar in ihrer Existenz gefährden.
Das iranische Regime gibt seine Zurückhaltung gegenüber den Demonstranten auf. Es ist bereit, die Proteste wie in der Vergangenheit mit Gewalt niederzuschlagen.
Die Proteste nach dem Tod einer jungen Frau in Iran haben nach offiziellen Angaben zu 17 Todesopfern geführt. Nun hat die Regierung auch den Zugang zu den beiden Internetplattformen Whatsapp und Instagram gesperrt.
Nach dem Tod der 22 Jahre alten Mahsa Amini im Iran haben die USA Sanktionen gegen Führungskräfte des Landes verhängt. Insbesondere die Moralpolizei wird für die Unterdrückung der Bevölkerung verantwortlich gemacht.
Die Polizei schießt auf Demonstranten, und die beginnen, sich zu bewaffnen. Das seit Beginn der Proteste gedrosselte Internet wird weiter stark verlangsamt. In Iran zeichnet sich eine Eskalation ab.
Das Ausmaß der Proteste in Iran nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini nimmt weiter zu. Die junge Frau war bei ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei verstorben. Nun haben die iranischen Behörden auch den Zugang zum Internet eingeschränkt.
Putin droht mit Nuklearwaffen. Biden ruft zu einem geschlossenen Vorgehen gegen Russland auf. In Iran werden die Proteste größer. Und: Klage gegen Donald Trump erhoben. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Zahl der Getöteten bei den Kundgebungen in Iran weiter erhöht. Menschenrechtsgruppen berichten von Internetblockaden.
Das gibt es in der islamischen Welt nirgendwo sonst: In Iran demonstrieren Frauen gemeinsam mit Männern für ihre Rechte und werfen ihre Kopftücher ins Feuer. Polizisten weigern sich, gegen die Demonstranten vorzugehen.
Die Unzufriedenheit entlädt sich in Iran regelmäßig in landesweiten Protesten. Diesmal scheut das Regime (noch) vor dem Einsatz von Gewalt zurück.
Der Funke war der Tod der 22 Jahre jungen Mahsa Amini, die in die Fänge der Sittenpolizei geraten war. Er fachte landesweite Proteste an, auf die das Regime hilflos reagiert.
Mahsa Amini wurde wegen „unangemessener“ Kleidung festgenommen und starb in Polizeigewahrsam. Viele Menschen drücken ihre Solidarität aus – prominente Iranerinnen schneiden sich sogar die Haare ab oder veröffentlichen Bilder ohne Kopftuch.
In einem Interview relativiert der iranische Präsident Ebrahim Raisi mit den Worten, es gebe „einige Anzeichen“, dass der Holocaust geschehen ist. Nicht nur Israel kritisiert die Äußerung scharf.
Die 22-Jährige war nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei aufgrund eines Verstoßes gegen die strengen Bekleidungsvorschriften im Iran verstorben. In sozialen Medien wurde spekuliert, Amini sei geschlagen worden. Die Polizei bestreitet dies.
Eine junge Iranerin soll ihr Kopftuch nicht korrekt getragen und laut Polizei in Gewahrsam einen Herzanfall erlitten haben. Die genauen Todesumstände sind unklar. Am Samstag nahmen Tausende an der Beerdigung in ihrer Heimatstadt Saghes teil.
Offiziell darf Amir Mohammad Jasdani nicht antreten, weil er zu schwer ist. Tatsächlich könnte jedoch eine Doktrin der Machthaber aus Teheran den Kampf verhindert haben.
Die amerikanische Justiz hat Anklage gegen drei iranische Hacker erhoben und zudem neue Sanktionen verhängt. Es gibt offenbar Verbindungen zu den Revolutionsgarden.
Putin bekommt in Samarkand vorerst nicht, was er sich erhofft hatte. Eine öffentliche Rechtfertigung des Angriffskriegs durch China bleibt aus. Xi Jinping erhält von den zentralasiatischen Gastgebern dagegen die Bühne, die er sich erhofft hatte.
Offiziell darf Amir Mohammad Jasdani bei der WM der Freistilringer nicht antreten, weil er zu schwer ist. Tatsächlich hat jedoch eine Doktrin der Machthaber aus Teheran den Kampf verhindert.
Im usbekischen Samarkand sind Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zusammengetroffen. Zwischen den Zeilen kommt durch, dass Xi Putins Angriffskrieg nicht gutheißt.
Nach Cyberangriffen auf amerikanische Stromversorger hat die USA Sanktionen gegen iranische Unternehmen sowie Einzelpersonen verhängt. Nach Aussagen der US-Regierung biete Iran einen „sicheren Hafen“ für Internetkriminalität.
Vor einem Jahr hat sich eine Transfrau auf dem Alexanderplatz in Berlin das Leben genommen. Freunden von ihr ist die Tat bis heute ein Rätsel.
Wachsende Bredouille: „ein vibrierendes Kind“, die nachgelassenen Erinnerungsminiaturen des iranisch-deutschen Dichters SAID
Waffen, Energie, Abbas: Der Ministerpräsident Israels und Kanzler Scholz haben in Berlin einiges zu klären. Einig ist man sich nicht überall.
Waffen, Energie, Iran: Der Ministerpräsident Israels und der deutsche Kanzler haben in Berlin einiges zu klären. Jair Lapid stellt Hilfe für die deutsche Luftverteidigung in Aussicht. Bei anderen Themen ist man sich weniger einig.
Russland ist in Charkiw auf dem Rückzug, Israels Regierungschef reist nach Berlin und Schottland nimmt Abschied von Königin Elisabeth II. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Europäer und Amerikaner bezweifeln, dass Iran noch einen Erfolg der Verhandlungen über sein Atomprogramm will. Teheran spricht von einer „unkonstruktiven Erklärung“. Israel droht mit einem Luftschlag.