Schlechte Aussichten
Die deutliche Reaktion der Bundesregierung im Fall Jamshid Sharmahd ist berechtigt. Gut stehen die Aussichten für den Deutsch-Iraner allerdings nicht, vor allem wegen der politischen Lage.
Die deutliche Reaktion der Bundesregierung im Fall Jamshid Sharmahd ist berechtigt. Gut stehen die Aussichten für den Deutsch-Iraner allerdings nicht, vor allem wegen der politischen Lage.
Ein Todesurteil gegen einen Deutsch-Iraner empört die Bundesregierung. Am Mittwoch zog sie erste Konsequenzen.
Nach dem Todesurteil gegen den Deutsch-Iraner Sharmahd hat Annalena Baerbock zwei iranische Botschaftsangehörige zu unerwünschten Personen erklären lassen. Die Außenministerin fordert eine Rücknahme des Urteils.
Als Reaktion auf verschärfte Strafmaßnahmen der EU verhängt Teheran ebenso Sanktionen. Betroffen sind mehr als 30 Unternehmen und Personen, darunter auch deutsche Politiker.
Ein deutscher Staatsbürger wurde in Teheran zum Tode verurteilt – und mancherorts ist die Rede von einem „umstrittenen Prozess“. Doch über diesen Prozess gibt es nichts zu streiten.
Der 67 Jahre alte Mann wird unter anderem für einen Terroranschlag verantwortlich gemacht. Er war laut Berichten vom Geheimdienst nach Iran verschleppt worden, wo er seitdem in Haft sitzt.
Ein Dollar kostet nun erstmals mehr als 500.000 Rial. Ein Grund dafür sind die neuen Sanktionen, die die Europäische Union wegen schwerer Menschenrechtsverstöße gegen das Land verhängt hat.
IAEA führt Gespräche mit Teheran / EU-Außenminister billigen weitere Sanktionen
Iran zeigt, was es kann: In dem Land haben UN-Inspekteure beinah waffenfähiges Spaltmaterial entdeckt. Mit dem alten Atomabkommen wird dieses Problem nicht mehr zu lösen sein.
Zum Bau von Atombomben ist auf etwa 90 Prozent angereichertes Uran notwendig. Der jetzt entdeckte Wert liegt also knapp darunter. Die Internationale Atomenergiebehörde führt nun Gespräche mit Teheran.
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz sitzen erstmals iranischen Oppositionelle statt Regierungsvertretern auf dem Podium. Unterdessen wächst die Sorge vor einer atomaren Eskalation mit Iran.
Die Erwartung der iranischen Führung, dass die Proteste zu Ende gehen würden, hat sich nicht erfüllt. Insbesondere im Osten des Landes nehmen die Spannungen wieder zu.
Zur Eröffnung der Berlinale hat Jury-Präsidentin Kristen Stewart einige Gedanken zu Politik und Film geäußert. Selbst vor dem roten Teppich machte die Politik nicht Halt. Doch wer trug das schönste Outfit?
Nach einer angekündigten Amnestie zum iranischen Nationalfeiertag sind mehrere Kulturschaffende aus dem Gefängnis freigekommen. Unter ihnen ist auch der Berlinale-Gewinner Mohammed Rassulof.
Seit einem Turnier im Dezember spielt Khadem ohne Kopftuch als Zeichen ihrer Solidarität mit der Protestbewegung im Iran. Sie möchte dadurch auch auf die Geschlechterungerechtigkeit in ihrem Land hinweisen.
Der Krieg in der Ukraine und die Situation im Iran stehen laut Fachleuten in diesem Jahr besonders im Fokus. So wird etwa der Dokumentarfilm „Superpower“ über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj seine Weltpremiere feiern.
Noch im Dezember hatte Iran von China „Entschädigung“ gefordert. Jetzt präsentieren sich Xi Jinping und Ebrahim Raisi geeint gegen Amerika.
Nach einer angekündigten Amnestie zum iranischen Nationalfeiertag lassen erste Fälle freigelassener Kulturschaffender auf weitere Haftentlassungen hoffen.
Die Führung in Teheran wiegt sich in dem Glauben, dass die Proteste beendet seien. Doch es drohen neue Gefahren. Ökonomen warnen vor einem schweren Wirtschaftskollaps.
Zu Feiertagen begnadigt Khamenei meist Häftlinge. In den Genuss kommen diesmal auch Teilnehmer der Proteste.
Wie bei jedem Jahrestag der Revolution begnadigt Khamenei auch in diesem Jahr Häftlinge. Die Zweifel an der Islamischen Republik nehmen jedoch zu.
Von der Begnadigung sollen auch festgenommene Demonstranten profitieren. Aber nicht alle, berichten iranische Medien.
Diese Bilder sind schwer zu ertragen: Sie zeigen den seit 2018 inhaftierten iranischen Bürgerrechtler Farhad Meysami – mit rasiertem Kopf und völlig abgemagert. Seit Beginn der Proteste befindet sich der Aktivist im Hungerstreik.
Statt nur auf das Flugzeug zu setzen, hätten sie für ihre Reise Zug, Bus und Flug kombinieren sollen, schreiben die Aktivisten. Einmal wollen sie aber noch in den Flieger steigen.
Der französische Präsident und der israelische Ministerpräsident haben Irans mangelnde Transparenz in der Atomfrage bemängelt. Bei einem Besuch des Israelis in Paris ging es auch um die Folgen des Ukraine-Kriegs.
Iran bedroht französische Künstler, Intellektuelle und Medien – angeblich mischten die sich in innere Angelegenheiten ein. Darunter sind auch ein jüdischer Radiosender und das Magazin „Charlie Hebdo“
Im Februar feiert Iran traditionell die islamische Revolution 1979. Dieses Jahr wird das mehrtätige Festival von den allermeisten Künstlern boykottiert. Und der inhaftierte Filmregisseur Jafar Panahi ist in den Hungerstreik getreten.
Iran treibt die Anreicherung von Uran hinter verschlossenen Türen weiter voran – damit wächst die Sorge vor einer Atombombe. Ein klarer Verstoß gegen das Atomabkommen.
Wie kann der Westen die Proteste in Iran gegen das Mullahregime wirksam unterstützen? In der Paulskirche gab es darauf unterschiedliche Antworten.
Ein ganzes Land in einem Buch zu erklären ist ein hoher Anspruch – ein zu hoher. Dennoch ist die Lektüre lohnend.
Nach einem Drohnenangriff auf eine militärische Anlage in Iran hat Teheran den ukrainischen Gesandten einbestellt. Er solle eine mögliche Beteiligung der Ukraine an dem Angriff erläutern.
Die Agenten der Mullahs beobachten nicht nur Demonstranten im eigenen Land genau, sondern auch die Opposition im Westen. Manchmal entführen sie auch Kritiker.
Die iranische Regierung lässt den Angriff auf eine Militäranlage durch ein Expertenteam untersuchen. Derweil ist die US-Regierung zu allen Mitteln bereit, um Iran vom Atomwaffenbesitz abzuhalten.
Iran spielt den Angriff „kleiner Fluggeräte“ auf eine Rüstungsfabrik herab. Der Vorfall belegt aufs Neue die Schwäche der Luftabwehr und legt eine Beteiligung Israels nahe.
Das Verteidigungsministerium meldete geringen Schaden bei der Attacke nahe Isfahan. In den Vergangenheit hat Teheran Israel die Schuld an mehreren mysteriösen Vorfällen auf iranischem Boden gegeben.