„Regimewechsel ist Sache der Menschen in Iran“
Viele Exiliraner hoffen auf ein Ende der Islamischen Republik – und auf eine richtige Waffenruhe. Von Deutschland und von Friedrich Merz sind sie enttäuscht.
Viele Exiliraner hoffen auf ein Ende der Islamischen Republik – und auf eine richtige Waffenruhe. Von Deutschland und von Friedrich Merz sind sie enttäuscht.
Die über Iran abgeworfene amerikanische Bombe GBU-57A/B durchdringt 20 Meter Beton und bleibt geheimnisvoll effektiv. Sie ist das Ergebnis der Erfahrungen aus dem Irakkrieg, pfiffiger Ingenieure und erfolgreicher Industriepolitik.
Der amerikanische Präsident verkündet eine Feuerpause, doch die Raketen fliegen weiter. Hat er einem Ende des Kriegs zwischen Israel und Iran dennoch den Weg bereitet?
Wenn Raketen im eigenen Wohnviertel einschlagen, begreift man erst wirklich, was es heißt, Opfer zu sein: Über eine Nacht in Tel Aviv, Teheran und Gaza.
Eine Teheranerin hat für uns seit dem Beginn der israelischen Angriffe anonym Tagebuch geführt. Das ist ihre Geschichte.
Für Israel und Iran wäre der Zeitpunkt günstig, den Krieg jetzt zu beenden. Bekäme Trump eine Waffenruhe hin, die hält, bestünde die Chance, eine dauerhafte Lösung für das iranische Atomprogramm zu finden.
Teheran droht mit einem Ende für die IAEA-Inspektionen. Aber noch hat sich das Regime Spielraum gelassen. Es wäre nach Nordkorea erst das zweite Land, das das System der Nichtverbreitung verlässt.
Droht durch die Zerstörung der Uranfabriken in Iran eine nuklare Katastrophe wie durch den Unfall von Tschernobyl?
US-Präsident Donald Trump kritisiert Israel für dessen Bruch gegen die von ihm verkündete Waffenruhe mit dem Iran scharf. Israel gab an, eine Radaranlage nahe der iranischen Hauptstadt bombardiert zu haben.
Rhetorisch steht China an der Seite Teherans, vor allem wenn es gegen Amerika geht. Doch weit geht die Unterstützung nicht – Peking hat in der Region noch andere Interessen.
Iran soll laut israelischen Angaben die kurz zuvor vereinbarte Waffenruhe verletzt haben. Israel droht: Man werde mit aller Härte reagieren.
Nachdem eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran vereinbart wurde, erholen sich die Finanzmärkte. Der Ölpreis sinkt laut Fachleuten wieder, weil Iran bisher von Angriffen auf Energieinfrastruktur abgesehen hat.
Qatar hat gute Beziehungen zu Iran und den USA. Vor Teherans Vergeltungsschlag wurde es gewarnt. Doha könnte helfen, einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.
Lassen sich die Luftschläge gegen Irans Atomprogramm als Selbstverteidigung rechtfertigen? Der Krieg hat eine alte völkerrechtliche Debatte in Bewegung gebracht.
Im Krieg zwischen dem Iran und Israel ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump eine Feuerpause in Kraft getreten. Zuvor hatten beide Länder die Einigung bestätigt.
Washington und Teheran haben beide kein Interesse an einem Krieg. Nach einem symbolischen Gegenschlag Irans deutet sich ein Ausweg an.
Die Börsen reagieren gelassen auf das Eingreifen der USA in den israelisch-iranischen Konflikt. Märkte haben sich an Krisen gewöhnt. Aber wie gehen sie mit der gegenwärtigen Waffenruhe um?
Vor einem Jahr ist der iranische Filmregisseur Mohammad Rasoulof nach Deutschland geflohen. Davon erzählt er in seinem Theaterabend „Destination: Origin“. Auch seine Darstellerinnen kennen den Schmerz des Exils.
Offenbar hat Teheran Washington vorab über seine Angriffspläne informiert. Der iranische Führer setzt demnach darauf, einen Krieg mit den USA zu vermeiden.
Wegen des Konflikts zwischen Israel und Iran rät das Auswärtige Amt von Dubai-Reisen ab. Es könne zu Flugausfällen kommen. Nun musste kurzzeitig der Luftraum von Qatar und den Vereinigten Emiraten gesperrt werden.
Noch immer ist ungewiss, wie groß die Schäden in Fordo genau sind. Fest steht: Teherans Atomprogramm ist weit zurückgeworfen. Was heißt das für Israels weiteres Vorgehen?
Allein in der vorigen Woche starben 28 Menschen bei russischen Attacken auf Kiew. In der Nacht auf Montag wurden abermals Wohnviertel in der Hauptstadt angegriffen – auch mit Drohnen iranischer Bauart.
Warum die Bundesregierung weiter an eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt glaubt – und an die Bedeutung der eigenen Rolle dabei, obwohl Trump über die Europäer spottet.
Make Iran Great Again? Trump bringt den Sturz des Teheraner Regimes wieder ins Spiel. Doch da ist seine dicke, rote Linie vor. Das weiß auch Khamenei.
Könnte Iran nach dem US-Angriff noch eine Atombombe bauen? Wir sprechen über die Angriffe auf die Atomanlagen, die Schwächung des Regimes und was ein Kollaps für die Region bedeuten würde.
Ob Qatar, Bahrain oder Kuwait: Die USA sind im Nahen Osten auf ihre vielen Stützpunkte angewiesen – und deshalb dort auch verwundbar. Das zeigt Irans Attacke vom Montag.
Trumps Befehl zur Bombardierung der iranischen Atomanlagen verletzt die Verfassung der Vereinigten Staaten. Eine solche Selbstermächtigung der Regierung wollten die Gründerväter verhindern.
Trump kassiert für sein Eingreifen in den Iran-Krieg scharfe Kritik auch von eigenen Anhängern. Eine neue Querfront mit der Opposition? Der Eindruck könnte täuschen.
Mit dem Angriff in Iran haben die USA den Europäern zwei Gefallen getan: Teheran ist wahrscheinlich weit von der Atombombe entfernt – und der Streit über Israels Krieg in Gaza rückt erst mal in den Hintergrund.
Teheran droht damit, seine treu ergebenen Milizen gegen die USA vorzuschicken. Erste Anzeichen dafür sieht Washington im Irak.
Die USA und Israel haben Irans Atomprogramm umfassend angegriffen. Ob dieser Krieg zu weniger Kernwaffen auf der Welt führt, ist aber zweifelhaft. Denn es sind die alten Platzhirsche, die ihre Arsenale erneuern wollen.
US-Präsident Donald Trump hat auf „Truth Social“ im Zuge der US-Angriffe auf iranische Atomanlagen einen möglichen „Regimewechsel“ im Iran nicht ausgeschlossen.
Gewichtige Stimmen in der MAGA-Bewegung haben den US-Präsidenten vor einem militärischen Eingreifen gegen Iran gewarnt. Warum hat sich Trump trotzdem dazu entschlossen?
Öl wird teurer, der Dax verliert zunächst leicht, der israelische Aktienmarkt erreicht einen Rekord: Die Reaktionen auf den Angriff der Vereinigten Staaten sind uneinheitlich. Anleger warten nun auf eine Antwort Irans.