Fifa will Kopftuchverbot aufheben
Wende im Kopftuchstreit: Die Fifa will muslimischen Frauen gestatten, bei Fußballspielen den Hijab zu tragen. Zuletzt führte das Verbot immer wieder zu politisch brisanten Disqualifikationen von iranischen Teams.
Wende im Kopftuchstreit: Die Fifa will muslimischen Frauen gestatten, bei Fußballspielen den Hijab zu tragen. Zuletzt führte das Verbot immer wieder zu politisch brisanten Disqualifikationen von iranischen Teams.
Im osttürkischen Erdbebengebiet sind am Dienstag sieben Menschen lebend geborgen worden. Doch die Suche nach weiteren Überlebenden könnte bald abgebrochen werden.
Weil er mehrfach von Regime-Anhängern angegriffen wurde, hat der amerikanische Botschafter in der syrischen Hauptstadt Damaskus das Land verlassen. Er protestiere damit auch dagegen, dass seine Bewegungsfreiheit eingeschränkt worden sei, sagte ein Botschaftsmitarbeiter.
Das Schadprogramm Duqu bereitet den nächsten Angriff auf industrielle Steuerungsanlagen vor. Wie verletzbar die sind, hat sein Vetter Stuxnet vor zwei Jahren im Iran gezeigt.
Der saudisch-iranische Gegensatz wurzelt tief in der Geschichte und alten Animositäten zwischen Schiiten und Sunniten. Die jüngste Eskalation zwischen Riad und Teheran ist auch Ausdruck der saudischen Sorgen über Irans Nuklearprogramm.
Im Libanon will die Hizbullah die Finanzierung des Hariri-Tribunals stoppen. Nasrallahs Verbündeter Aoun droht der internationalen Gemeinschaft mit Konsequenzen.
Nach dem Mordkomplott wollen beide Seiten die Welt von ihrer Version überzeugen. So oder so keine guten Aussichten für eine diplomatische Lösung im Atomstreit - und schon gar nicht für ein Ende der Eiszeit zwischen Amerika und Iran.
Adel al Dschubeirs sollte mutmaßlich das Ziel eines von Iran in Auftrag gegebenen Mordanschlags sein. Sein Aufstieg zum Botschafter in Washington im Februar 2007 galt als Sensation. Anders als seine Vorgänger ist er kein Mitglied des Königshauses.
Washington hat direkte Kontakte zu Teheran aufgenommen. Viel spricht dafür, dass Amerika die Eskalationsspirale nicht überdrehen will.
Irans Staatsoberhaupt Chamenei hat die Vorwürfe gegen sein Land als „dumm“ zurückgewiesen. Amerikas UN-Botschafterin Rice traf derweil eine iranische Delegation - obwohl Washington und Teheran keine diplomatischen Beziehungen unterhalten.
Die Beschuldigungen, die Washington gegen Teheran erhebt, werfen eine Frage auf: Wer ist der Dumme?
Der amerikanische Präsident will Iran wegen eines angeblichen Mordkomplotts zur Verantwortung ziehen. Zugleich wies Obama Zweifel an einem geplanten Anschlag gegen den saudischen Botschafter zurück.
Der iranische Attentatsplan klingt zu phantastisch, als dass er erfunden sein könnte. Die Amerikaner wollen mit seiner Veröffentlichung auch Russland und China unter Druck setzen, ihre Hilfestellung für ein Terrorregime aufzugeben.
Die iranischen Verschwörer waren wild entschlossen, ein Attentat gegen den saudischen Botschafter in Washington zu verüben. Dabei stimmten sie sich eng mit einem Offizier der Revolutionsgarden in Teheran ab.
Mit der „islamischen Revolution“ des Ajatollah Chomeini 1979 begann die Feindschaft zwischen Iran und Saudi-Arabien: Teheran erklärte Amerika zum „Großen Satan“, während Riad schon damals der wichtigste Verbündete Washingtons in der arabischen Welt war.
Nach dem mutmaßlichen Anschlagsplan Irans gegen den saudischen Botschafter in Washington hat das amerikanische Außenministerium eine weltweite Terrorwarnung veröffentlicht.
Nach Überzeugung Amerikas hat Iran einen Mordanschlag in Auftrag gegeben. Ziel sei der saudische Botschafter in Washington gewesen. Teheran wies die Anschuldigung als „Erfindung“ zurück.
Sie war die Verführerin in „Chocolat“ und die Pflegerin des „Englischen Patienten“: Schauspielerin Juliette Binoche spricht über das Leben, die Liebe und das Spiel.
Und wenn Michelangelo der Einladung des Sultans damals gefolgt wäre? Mathias Énard schickt den Bildhauer auf die verpasste Reise nach Konstantinopel und schreibt ein kleines, feines Buch über die manipulative Kraft der Geschichten.
jöb. ROM, 29. September. Zu einem fünftägigen Besuch hält sich derzeit eine vierköpfige Delegation iranischer Parlamentarier im Vatikan auf. Es handele sich um hohe schiitische Geistliche aus dem Islamischen Konsultativrat, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars.
Abermals hat Admiral Sajari angekündigt, die iranische Marine werde eine „Flotte in den Atlantik“ in die Nähe amerikanischer Hoheitsgewässer entsenden. Der französische UN-Botschafter Araud drohte Iran indirekt mit einem Militäreinsatz.
Mohamed El Baradei, der Leiter der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) von 1997 bis 2009, erklärt die Zusammenhänge des atomaren Brennstoffkreislaufs - und die Gefahren atomarer Aufrüstung.
Manchmal hätte sich Sara Anahita gewünscht, in eine arme Familie hineingeboren zu sein. Aber ihre Familie war reich und hat den Sturz des Schah-Regimes in Teheran erlebt.
rieb. FRANKFURT. Papst Benedikt XVI. hat bei seiner Rede gestern im Bundestag auch einen Muslim als Zuhörer gefunden. Omid Nouripour, der aus Iran stammende Frankfurter Bundestagsabgeordnete der Grünen, war im Plenarsaal, als der ...
Irans Präsident Ahmadineschad hat wieder einen Eklat in der UN-Vollversammlung provoziert. Den Westen machte er für Kriege, Massenmord und Armut verantwortlich. Amerika warf er vor, die Anschläge vom 11. September selbst angezettelt zu haben.
Der Papstbesuch löste bei den meisten hessischen Abgeordneten Freude aus. Tom Koenigs fehlte allerdings.
Iran lässt Amerikaner frei - Zwei im Iran wegen Spionage verurteilte Bürger der Vereinigten Staaten sind nach mehr als zwei Jahren freigelassen worden. Die beiden Männer wurden am Mittwoch von ihrem Anwalt aus dem berüchtigten Evin-Gefängnis ...
Jedes Volk hat seine Fahne, und das Wichtigste am Menschen ist sein Pass. Jonas Abbood, Mariana Boscov, Olesja Dyring, Bahar Sarkohi, aus dem Irak und Russland, Brasilien und Iran, haben allerhand erlebt, und sie sagen etliche markige Sätze an diesem Abend.
Es gibt Zeiten, da wünscht man sich, die eigene Familie wäre bettelarm. Da wünscht man sich, der eigene Vater hätte nie Erfolg gehabt. Da wünscht man sich, man wäre ein Niemand." Mit ernstem Gesicht sitzt Sara Anahita vorgebeugt auf einem alten, hölzernen Stuhl.
Teheran, 19. September (AFP). Wegen angeblicher Zusammenarbeit mit dem persischen Dienst des britischen Fernsehsenders BBC sind in Iran sechs Iraner festgenommen worden. Die sechs Mitglieder "der geheimen Zelle der BBC" seien bereits ...
Vor einem halben Jahr hat die Erhebung gegen das Regime Baschar al Assads begonnen. Die Regierung in Damaskus reagierte mit Repression, konnte die Demonstrationen aber zu keinem Zeitpunkt eindämmen.
Noch nie schien dieses Land so verhasst, angreifbar und isoliert wie heute: Israel ist als Sündenbock nützlicher, als es als Friedenspartner sein kann - auch für Ägypten. Derweil driften Europa und Israel immer weiter auseinander.
Das afghanische Gesundheitsministerium hat Plastiktüten verboten. Aber was soll stattdessen genutzt werden? Wie sich die Behörden mit umweltschädlichen Einkaufstaschen abplagen.
Zwei in Iran wegen Spionage zu acht Jahren Haft verurteilte amerikanische Staatsbürger sollen laut Präsident Mahmud Ahmadineschad in Kürze freikommen. Für die beiden Männer wird eine Kaution von 500.000 Dollar hinterlegt.
Ägyptens Machthaber reagieren nur zögerlich auf den Angriff auf Israels Botschaft. Nun kündigt der Militärrat in Kairo an, gegen Demonstranten hart durchzugreifen und dafür auch wieder die Notstandsgesetze anzuwenden.
sat. BERLIN, 9. September. Bundeskanzlerin Merkel fordert, wegen des Atomstreits mit Iran "weitere Sanktionen ins Auge zu fassen". Das sagte sie am Freitag in Berlin. Sie verwies auf die Zusammenarbeit zwischen Irans Präsident Ahmadineschad und dem syrischen Machthaber Assad.