Hizbullah und die „radikale Achse“
Die Hizbullah-Miliz sucht ihren Weg zwischen dem Aufstand in Syrien und der iranisch- israelischen Konfrontation.
Die Hizbullah-Miliz sucht ihren Weg zwischen dem Aufstand in Syrien und der iranisch- israelischen Konfrontation.
Guido Westerwelle besucht Saudi-Arabien und den Jemen, wo er eine Lösung für den syrischen Konflikt wittert: der friedliche Machtwechsel soll Vorbild sein für den Abschied von Assad.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat bestritten, dass ein Angriff auf Iran unmittelbar bevorstehen könnte. „Es ist keine Frage von Tagen oder Wochen, aber auch nicht von Jahren“, sagte er israelischen Sendern.
Vor einem Jahr begann die Metamorphose der Arabischen Liga. Autoritäre Herrscher führen das revolutionäre Wort gegen Syrien. Sie eint das Ziel, Iran zu schwächen.
Im Atomstreit hat Irans Führer Ajatollah Chamenei die Position von Amerikas Präsident Obama gewürdigt. Auf eine diplomatische Lösung zu setzen, seien gute Worte.
Für vieles, was die Welt über Teherans Atomprogramm weiß, gibt es keine plausible Erklärung außer dem Streben nach einer Bombe. Iran wird dabei behindert, kommt aber trotzdem immer mehr voran.
Obama hat eine „Eindämmungspolitik“ gegenüber Teheran abgelehnt. Das ist seine bisher stärkste Warnung. Viel spricht dafür, dass er auf diese Weise Israel von einem Angriff auf Iran abhalten will.
Netanjahus Verhältnis zu Obama ist seit jeher getrübt. Doch der Israeli spricht mit dem Präsidenten nur noch über Iran. Friedensprozess, Siedlungsbau? Heute nicht.
Netanjahu hätte mit Obama gern einen Zeitplan für einen Iran-Angriff vereinbart. Doch für die amerikanische Regierung ist der Beschluss Teherans ausschlaggebend, eine Bombe zu bauen - und der sei noch nicht gefallen.
In Deutschland wird kaum darüber gesprochen, welche Konsequenzen - auch für die Bundesregierung - ein israelisch-iranischer Krieg haben könnte. Dabei gehört die Debatte darüber in die Öffentlichkeit. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger.
Der Dax gibt am Dienstag deutlich nach. Die Furcht vor einem Rückschlag beim griechischen Sanierungsplan hält die Investoren vom Aktienmarkt fern.
Die EU will die internationalen Atom-Verhandlungen mit Iran wiederaufnehmen, die seit mehr als einem Jahr unterbrochen sind. Israels Ministerpräsident Netanjahu zweifelte unterdessen abermals an, dass es eine friedliche Lösung des Konflikts geben könne.
Das Ziel, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten zu verhindern, steht für Obama nicht zur Disposition. Das kann Israels Nervosität beruhigen. Aber damit ist der Konflikt mit Iran nicht geklärt.
Im Streit über das iranische Atomprogramm hat der amerikanische Präsident Barack Obama Israel demonstrativ den Rücken gestärkt. Israel fühlt sich wegen der geografischen Nähe durch das iranische Atomprogramm besonders bedroht.
Die Internationale Atomenergiebehörde ist ernsthaft besorgt wegen möglicher geheimer Arbeiten des Irans an Atomwaffen. Entsprechend äußerte sich IAEA-Generalsekretär Amano vor dem Gouverneursrat in Wien.
Staatspräsident Mahmud Ahmadineschad ist der große Verlierer der iranischen Parlamentswahl. Er wird sich und seine Politik vor dem neuen Parlament verteidigen müssen.
Die herrschende Klasse in Iran hat sich in einer „Wahl“ bestätigen lassen. Der Westen aber hofft und hofft.
Ali Laridschani ist nach der Parlamentswahl der Favorit für die iranische Präsidentenwahl 2013. Präsident Ahmadineschad wurde regelrecht demontiert. Anders als Ahmadineschad ist Laridschani ein kluger Intellektueller.
Bei der Parlamentswahl in Iran hat eine Gruppe von Ahmadineschad-Gegnern eine Mehrheit der 290 Sitze im Parlament gewonnen. Das konservative Lager um Parlamentspräsident Laridschani wurde gestärkt.
Eine hohe Wahlbeteiligung ist den Mullahs heilig. Die iranischen Parlamentswahlen gelten als Stimmungstest im Machtkampf der radikalen Kräfte um Präsident Ahmadinedschad mit der religiösen Führung.
In Iran hat am Freitag die Parlamentswahl begonnen. Nach dem Willen der Führung soll sie ein Signal der Stärke an den verhassten Westen senden. Die Opposition hat Chamenei kaltgestellt.
Parlamentswahlen ohne Hoffnung: Viele Journalisten sitzen im Gefängnis, kritische Zeitungen sind verboten, das Internet ist blockiert. Die Opposition hat keine Chance.
Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft haben unter den Dax-Anlegern am Dienstag für Zurückhaltung gesorgt. Der deutsche Leitindex verlor in den ersten Minuten 0,6 Prozent auf 6824 Punkte.
Die F.A.Z. dokumentiert einen Artikel des russischen Ministerpräsidenten für die Zeitung „Moskowkije Nowosti“. Putin unterstellt dem Westen alleine wirtschaftliche Motive für das Engagement in der Arabischen Welt. Washingtons Raketenabwehrpläne bezeichnet er als „nicht hinnehmbar“.
Mehr als 70.000 Syrer sind schon über die Grenze nach Jordanien geflohen. Sie haben böse Erinnerungen im Gepäck - und Angst vor der Rache des Regimes.
In der Syrien-Krise tut sich die Türkei schwer mit der beanspruchten Regionalmachtrolle. Ankara fürchtet, der türkisch-iranische Gegensatz in Syrien könne sich zu einem Stellvertreterkrieg auswachsen.
Die internationale Atomenergiebehörde hat Iran eine starke Erhöhung seiner Produktion von höher angereichertem Uran in den vergangenen vier Monaten vorgeworfen. So habe sich die Zahl der Zentrifugen in der Anlage Natans vervielfacht.
Die Verteuerung des Rohstoffes steigert die Risiken für die Konjunktur. Allerdings erwarten Anleger keine langfristigen Störungen am Ölmarkt.
Von Zarathustra zum Atomprogramm: Der englische Historiker Michael Axworthy durchstreift die zweieinhalb unruhigen Jahrtausende des iranischen Geisteskosmos.
Eine neue Welle der Gewalt hat die irakische Hauptstadt Bagdad und andere Provinzen des Landes erschüttert. Bei mehreren Anschlägen mit Autobomben sowie Feuergefechten wurden mindestens 60 Menschen getötet.
Vor der Parlamentswahl in Iran befinden sich Revolutionsführer Chamenei und Präsident Ahmadineschad im offenen Konflikt. Von der „grünen Revolution“ aber ist nicht viel geblieben.
Teheran hat Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA abermals den Zugang zu einer verdächtigen Militäranlage verweigert. Damit verschärft sich der Konflikt mit Iran weiter.
Der anhaltend hohe Ölpreis belastet den deutschen Aktienmarkt am Montag. Der Atomkonflikt mit dem Iran nährt die Furcht vor einem Ölpreisschock.
In der Hamas ringen Meschaal und Hanija um den Kurs und die Macht. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Islamistenpartei den bewaffneten Kampf gegen Israel aufgeben solle.
Verbesserte Konjunkturaussichten und die Geldpolitik der Notenbanken sorgen dafür, dass Anleger ihr Engagement am Rohstoffmarkt erhöhen. Die Risikobereitschaft der Investoren steigt wie lange nicht mehr.
Die vom Iran verkündete Entscheidung, Frankreich und Großbritannien nicht mehr zu beliefern, ist faktisch ohne Belang. Doch die sich verschärfende Krise könnte den Ölpreis über die jüngsten Rekordstände weiter hochtreiben.