Die IOC-Präsidentin schaut weg
Während in Iran protestierende Athleten ermordet werden, schaut Kirsty Coventry auf die Winterspiele. Politik sei nicht ihr Aufgabengebiet, sagt die IOC-Präsidentin – vor einem Treffen mit J.D. Vance.
Während in Iran protestierende Athleten ermordet werden, schaut Kirsty Coventry auf die Winterspiele. Politik sei nicht ihr Aufgabengebiet, sagt die IOC-Präsidentin – vor einem Treffen mit J.D. Vance.
Eine riesige US-Flotte sei unterwegs Richtung Iran, sagt Donald Trump. Ob er die Kriegsschiffe gegen die Führung in Teheran einsetzen wird, ist laut dem US-Präsidenten noch nicht entschieden.
Der iranische Außenminister schreibt einen Gastbeitrag im „Wall Street Journal“ und bezeichnet die Demonstranten in seinem Land als „Terroristen“.
Das iranische Regime hat die Massenproteste brutal niedergeschlagen. Unter den Opfern der Islamischen Republik sind auch namentlich bekannte Sportler. Einem Nachwuchsspieler droht die Hinrichtung.
Irans Justiz geht gegen Prominente vor, die sich mit den Demonstranten solidarisiert haben. Damit will sie die Gesellschaft weiter einschüchtern.
Während das iranische Regime versucht, die Ermordeten vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen, legen Rückkehrer Zeugnis von den Verbrechen ab.
Der iranische Polizeichef setzt Demonstranten eine Frist von drei Tagen. Präsident und Parlamentschef wollen die Proteste als vom Ausland gesteuert verstanden wissen.
Dem Protest von Bürgerrechtlern schließen sich die Massen oft aus wirtschaftlichen Motiven an. Ist das schlimm, wie manche Aktivisten meinen? Überhaupt nicht.
Hacker haben am Sonntagabend in Iran laut Medienberichten staatliche Fernsehsender gekapert. Reza Pahlavi ging auf Sendung. Er hatte eine Botschaft an das Militär.
Als in Iran am 8. Januar das Internet abgestellt wurde, begann das Morden. Vielleicht gehen sie als Zäsur in die Geschichte des Landes ein, vergleichbar mit dem Tiananmen-Massaker in China.
In Berlin haben laut Polizeiangaben rund 1.300 Menschen Freiheit im Iran demonstriert. Sie solidarisierten sich mit Irans Bevölkerung und protestierten gegen die politische Unterdrückung in dem Land.
Noch immer dringen wenige Informationen aus Iran nach außen. Das Kulturmagazin „aaSoo“ veröffentlichte einen Augenzeugenbericht von den Straßen Teherans, den wir dokumentieren. Er beschreibt die Eskalation der vergangenen Tage.
Sie ist eine der wenigen westlichen Journalisten in Iran: ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa beschreibt, unter welchen Bedingungen eine Berichterstattung in Teheran aktuell möglich ist – trotz Internetblockade und begrenzter Kommunikation.
Iran steht nach tagelangen Protesten und einem brutalen Vorgehen des Regimes unter massivem Druck. Warum das Regime trotzdem hält – und weshalb gerade wirtschaftliche Machtstrukturen einen Sturz verhindern.
Unter anderem sollen der iranische Außenminister und dessen Stellvertreter von der international bedeutenden Konferenz ausgeladen worden sein. Die Bundesregierung dürfte den Schritt begrüßen.
Die europäische Flugsicherheitsbehörde spricht eine Warnung für den iranischen Luftraum aus. Damit reagiert die EASA auf die angespannte Lage in Iran.
In Iran ist die Ayandeh Bank nach Milliardenverlusten untergegangen. Auch eine mit den Revolutionsgarden verbundene Großbank hat Probleme. Ein Kollaps würde das Mullah-Regime schwer treffen.
Die Aktivistin Masih Alinejad hat den Demonstranten in Iran im UN-Sicherheitsrat eine Stimme gegeben. Wer ist die Frau, die dem iranischen Vertreter die Meinung sagte?
Tagelang hatte Trump mit einem militärischen Eingreifen in Iran gedroht. Und jetzt? Scheint er erst mal abzuwarten.
Noch immer kommen kaum Nachrichten aus Iran, auch kaum autorisierte Bilder. Wie hoch ist die Zahl der Toten? Und gibt es wirklich Hoffnung auf einen Regimewechsel? Vier Appelle aus dem Exil.
Grüne und Linke fordern einen Abschiebestopp nach Iran. Bundesinnenminister Dobrindt sieht dafür keinen Grund – Abschiebungen seien eh kaum möglich.
Die Protestwelle im Iran selbst ist nach Berichten von Menschenrechtlern und Anwohnern weitgehend niedergeschlagen worden. Vor dem Parlament in Berlin zeigten einige Dutzend Demonstranten ihre Solidarität.
Die Proteste in Iran und die brutale Gewalt des Regimes bewegen viele Exiliraner in Deutschland. In Frankfurt zieht es die Unterstützer des Schah-Sohns Reza Pahlavi auf die Straße. Sie bangen um das Leben ihrer Verwandten.
Der israelische Geheimdienstexperte Dennis Citrinowicz erklärt, was ein Angriff der USA auf Iran bedeuten würde und welche Kräfte in Iran miteinander ringen.
Rund um die Welt rufen im Exil lebende iranische Künstler zur Solidarität mit den Protesten auf. Filmregisseure wie Jafar Panahi und Mohammad Rasoulouf warnen vor einem „Blutbad“ und fordern, den Druck auf das Regime zu erhöhen.
Präsident Trump droht immer wieder mit einem Eingreifen in Iran. Bislang sind Militäraktionen ausgeblieben. Nun verlegen die USA Medienberichten zufolge noch mehr Kräfte in die Region.
Internationale Sportorganisationen behandeln das Massaker der iranischen Machthaber an Bürgern des Landes mit Routine. Wie sie damit umgehen, bleibt noch unklar.
Die Menschen in der Ukraine leiden weiter unter den massiven russischen Angriffen auf die zivile Infrastruktur. Immer wieder kommt es zu großflächigen Stromausfällen bei eisigen Temperaturen.
Viele hoffen auf einen schnellen Umbruch in Iran, doch die Deutsch-Iranerin Mariam Claren hält dagegen: Die Macht liege bei mehreren Apparaten. Was jetzt zählt, seien Solidarität, Aufmerksamkeit und politische Konsequenzen.
Tanken wird teurer, Heizen auch. Die Rechnung für die Nebenkosten dürfte für viele Haushalte saftig ausfallen.
Um von Rückschlägen abzulenken, sollen Russlands Medien über Grönland berichten. Putins Adlatus Medwedjew will so den Zwist in der NATO vertiefen.
Der iranische Filmregisseur Jafar Panahi, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist in New York ausgezeichnet worden. Seine Dankesrede nutzt er für scharfe Kritik an Irans Regierung – und einen Aufruf.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, er werde sehr starke Maßnahmen ergreifen, sollte der Iran damit beginnen, Demonstranten zu hängen.
In Iran protestiert das Volk gegen die wirtschaftliche Not. Dabei konnte das Regime in Teheran den internationalen Sanktionen jahrzehntelang trotzen und Handel treiben – mit China, aber auch mit Europa.
Das Krisentreffen zu Grönland bringt keine Einigung, die venezolanische Oppositionsführerin Machado besucht Trump, und die deutschen Handballer starten gegen Österreich in die EM. Der F.A.Z. Frühdenker.
Irans Regierung plant derzeit angeblich keine Massenhinrichtungen. Auch Trump äußert sich zurückhaltender als noch am Vortag. Derweil ändert die Lufthansa offenbar wegen der Konfliktgefahr Flugrouten.