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Ein Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörde in Teheran erlaubt den Abriss einer historischen Villa von Gio Ponti. Sein Nachfolger will das um jeden Preis verhindern.
Ein Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörde in Teheran erlaubt den Abriss einer historischen Villa von Gio Ponti. Sein Nachfolger will das um jeden Preis verhindern.
Er galt als einer der Architekten der iranischen Revolution und gerissener Machtpolitiker. Jetzt ist der ehemalige Präsident Ali Akbar Haschemi Rafsandschani im Alter von 82 Jahren gestorben.
Iran hat offenbar fast die Hälfte der Vorräte an Öl verkauft, die das Land aus Mangel an Land-Lagerstätten auf Tankern auf See geparkt hatte. Mehr als 13 Millionen Barrel gingen an China, Indien, Südkorea, zum Teil aber auch nach Europa.
Nordkorea will eine Rakete testen, die Amerika treffen könnte. Der künftige amerikanische Präsident gibt sich gelassen. Führende Wissenschaftler appellieren an ihn, es auch beim Atom-Abkommen mit Iran zu sein.
Nach jahrelangen Verhandlungen konnte ein umfassendes Abkommen zum iranischen Atomprogramm geschlossen werden. Doch es kommt immer wieder zu Sticheleien – vor allem mit Amerika.
Die von Russland und der Türkei vermittelte Feuerpause für Syrien zeigt, wie sehr sich die Gewichte in der Region verschoben haben. Das Schicksal des vom Bürgerkrieg zerstörten Landes liegt in den Händen mehrerer internationaler Akteure. Amerika steht jedoch nur am Rand.
Barack Obama wollte mehr sein als der erste Schwarze im Weißen Haus. Er verstand sich als linker Ronald Reagan und baute das Land um. Doch nach acht Jahren steht das erneuerte Amerika auf schwankendem Grund.
Nach der Eroberung von Aleppo berichten das Assad-Regime und Russland über angebliche Massaker der Rebellen an Zivilisten. Ein Kreml-Sprecher kündigte zudem neue Friedensgespräche an.
Die Türkei musste ihr Ziel aufgeben, das Regime in Damaskus abzusetzen. Stattdessen robbt sie sich nun an Russland heran.
Ist Baschar al Assad Kriegsverbrecher oder Befreier? In der syrischen Stadt erzählen sich die Menschen beide Versionen. Die Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten gehen weiter, auch nach dem Fall Aleppos.
Wer glaubt, im Nahen Osten könne es nicht noch schlimmer werden als mit dem Krieg in Syrien, muss Marc Lynch lesen. Der Autor bezweifelt, dass der globale „Dschihad“ noch zu besiegen ist.
Während die Evakuierung Ost-Aleppos andauert, warnt der UN-Sondergesandte vor neuen Kämpfen. Viele Menschen hätten Schutz in Idlib gesucht. Die Stadt stehe jetzt im Fokus des Syrien-Konflikts.
UN-Mitarbeiter können nun damit beginnen, Informationen über Kriegsverbrechen in dem Bürgerkriegsland zu sammeln. Unter anderem Iran und Russland lehnten den Vorstoß ab.
Der Krieg in Syrien hat dramatische Auswirkungen auf den benachbarten Libanon. Der christliche Politiker Samy Gemayel fühlt sich von der UN im Stich gelassen. Im F.A.Z-Interview spricht er über die Flüchtlingskrise und die unheilvolle Rolle Irans.
Das Bild eines strahlenden Mädchens, das auf einem Müllberg im Iran steht, ist für Unicef das Bild des Jahres. Es symbolisiere die Unbeschwertheit, die Kinder selbst unter schwierigsten Lebensumständen zeigen könnten.
Ermittlungen nach möglichem Anschlag mit Lkw in Berlin. Neues Format für Syrien-Gespräche: Russland, Türkei und Iran beraten. Weiter Ringen um Lösung für 3,0-Liter-Dieselwagen im Abgas-Skandal.
Mit dem Fall von Aleppo haben Russland und Iran einen strategischen Sieg errungen. Nun treffen sich Minister beider Staaten mit ihren türkischen Amtskollegen in Moskau. Die Vereinigten Staaten bleiben außen vor.
Qassem Solaimani ist Irans Meister des Krieges und Stratege in Syrien. Der Kommandeur der Qods-Einheiten kalkuliert eiskalt. Ohne ihn hätte das syrische Regime wohl nicht überlebt.
Donald Trump ist in seinem Land auch als außenpolitisch besorgter Buchautor bekannt. Was er im Nahen Osten plant, hat er schon geschrieben. Und es klingt beunruhigend.
Nachdem mindestens 20 Evakuierungsbusse von Bewaffneten in Brand gesetzt wurden, hatte die syrische Regierung die Evakuierungen der Rebellengebiete in Ost-Aleppo zunächst gestoppt. Jetzt wird die Rettungsaktion offenbar doch fortgesetzt.
Die Syrien-Friedensverhandlungen in Genf stecken seit Monaten fest. Jetzt plant Putin eine neue Gesprächsplattform, an einem überraschenden Ort.
Der scheidende amerikanische Präsident kritisiert Assad und Russland heftig für deren Taten in Aleppo. Seinen eigenen Syrien-Kurs hingegen verteidigt Barack Obama.
Bundeskanzlerin Merkel wirft Russland und dem Iran vor, Verbrechen in Aleppo begangen zu haben. Auch der UN-Sicherheitsrat habe in Syrien versagt und müsse wieder handlungsfähig werden. Die EU ist nach dem Gipfel einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer Verteidigungsunion.
Nach Tagen des Bangens verlassen die Rebellen Aleppo. In einem brutalen Abnutzungskrieg und Abschreckungswettbewerb waren sie lediglich ein Spielball von Teheran und Moskau.
Die syrische Armee hat den Kampf gegen die Rebellen wieder aufgenommen, obwohl Russland die Schlacht um Aleppo für beendet erklärt hatte. Die Bundeskanzlerin sprach sich für eine sofortige Waffenruhe aus – auch gegenüber Wladimir Putin.
Nach dem vorläufigen Ende der Kämpfe in Aleppo beginnen die gegenseitigen Schuldzuweisungen: Amerika kritisiert Syrien, Russland und Iran mit scharfen Worten. Unterdessen sollen schnellstmöglich die ersten Zivilisten aus der Stadt gebracht werden.
Mit russischer Unterstützung gewinnt das syrische Regime die Schlacht um Aleppo. Und Donald Trump festigt Präsident Assad noch bevor er sein Amt angetreten hat. Trotzdem wird der Krieg weitergehen. Ein Kommentar.
Für Benjamin Netanjahu ist der Nachfolger Obamas ein Glücksfall. Der israelische Ministerpräsident will mit dem künftigen amerikanischen Präsidenten Trump die Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran erreichen.
Der Flugzeugbauer ist Amerikas größter Exporteur. Er will Maschinen an China und Iran verkaufen. Das passt dem künftigen Präsidenten nicht ins Konzept.
Jetzt ist der Vertrag unter Dach und Fach: Iran kauft 80 Flugzeuge von Boeing. Auch bei Airbus will das Land kräftig einkaufen - die Flugzeugflotte wurde seit 1979 nicht mehr richtig modernisiert.
In einer scharfen Erklärung fordern die Staats- und Regierungschef sechs westlicher Länder, Kriegsverbrechen in Syrien zu bestrafen. Neben dem syrischen Regime werden Russland und Iran namentlich genannt.
Seit dem Wochenende hatte die Gemäldegalerie selten gesehene Rothkos, Warhols und Pollocks zeigen wollen. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz über die diplomatischen Winkelzüge eines zunehmend kuriosen Ausstellungsprojekts höchsten Ranges.
In Teheran befindet sich eine der bedeutendsten Sammlungen iranischer wie auch westlicher zeitgenössischer Kunst. Ob sie wie geplant in Berlin gezeigt werden kann, ist ungewiss. Die Hintergründe sind kurios. Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?
Ulrich Wippermann war in seiner Firma zuständig für Exporte nach Iran. Von einem Tag auf den nächsten erfährt er: Amerika wirft ihm Terrorfinanzierung vor. Die Geschichte eines Albtraums.
Deutsche betreiben Geschäfte in Iran. Im eigenen Land ist das legal, in Amerika nicht. Nach Recherchen von F.A.Z. und „Panorama“ haben die Vereinigten Staaten Druck auf Unternehmen ausgeübt – und eigenes Recht in Deutschland durchgesetzt.
Vieles im Nahen Osten ist gescheitert, vor allem staatliche Strukturen. Jetzt, da der IS zurückgetrieben wird, steht ein neuer Umbruch bevor. Wird die Macht von Religion und Stämmen weiter gestärkt? Eine Analyse.