Unruhen in Delhi überschatten Trumps Besuch
Bevor der amerikanische Präsident am Montag in Delhi landete, eskalierte die Gewalt. Erst am Tag danach wird ihr ganzes Ausmaß bekannt.
Bevor der amerikanische Präsident am Montag in Delhi landete, eskalierte die Gewalt. Erst am Tag danach wird ihr ganzes Ausmaß bekannt.
Donald Trump nutzt den Auftakt seiner ersten Indienreise medienwirksam zu Wahlkampfzwecken. Beim Besuch des größten Kricketstadions der Welt in Ahmedabad schmiert Trump den vier Millionen Bürgern der Vereinigten Staaten mit indischen Wurzeln Honig um den Mund.
Donald Trump wird in Indien mit einer gigantischen Show empfangen. Gastgeber Modi nutzt den Besuch, um sich selbst feiern zu lassen.
Wenn der amerikanische Präsident nach Indien reist, geht es mehr um Bilder fahnenschwenkender Anhänger als um konkrete Vereinbarungen. An die Stelle eines Handelsabkommens dürften die Rüstungsverträge treten.
Das Land ist über seine wirtschaftliche Lage tief zerstritten. Analysten von S&P sagen Indien aber trotz einiger Probleme eine sehr gute Entwicklung voraus.
Das Label von Ed Sheeran, Coldplay & Co soll an die Börse zurückkehren. Die Vorzeichen scheinen günstig. Doch auf dem Musikmarkt lauern einige Unsicherheiten.
Es sind die bisher längsten Proteste unter Ministerpräsident Modi: Seit Wochen treibt das neue Staatsbürgerschaftsgesetz in Indien Menschen auf die Straße. Auch viele ältere Frauen demonstrieren – aus Solidarität mit ihren Kindern.
Australiens Finanzminister Mathias Cormann spricht über die Buschbrände, den Klimawandel – und das Verhältnis seines Landes zu China und Indien.
Wie geht es der Weltwirtschaft? Wie sieht der Ausblick in die Zukunft aus? Angela Merkel jedenfalls wird immer noch geschätzt, und zu Fuß gehen ist in Davos weiterhin nicht sonderlich beliebt.
Das Massensterben der Dinosaurier und vieler anderer Arten vor 66 Millionen Jahren war sehr wahrscheinlich nicht hausgemacht. Neue Spuren führen weg von den großen Vulkanen – und hin zu einem einzelnen Ereignis.
Die Frankfurter Ärztin Ruth Kohl-Munthiu war im Auftrag der German Doctors in Indien. Der Einsatz war für sie bereichernd, aber auch bedrückend.
Zwei Regierungsmaßnahmen sorgen in Indien derzeit für breite Proteste. Die Bevölkerung hat Angst vor einer Verwässerung der Verfassung. Betroffen sind vor allem Muslime. Die Solidarisierung mit ihnen nimmt zu.
Der wegen seiner Kohlemine in Australien kritisierte Milliardär Gautam Adani sucht die Nähe zu den Mächtigen in Indien. Dank dieser Kontakte hat er sich inzwischen unentbehrlich gemacht.
Amazon-Chef Jeff Bezos verspricht, eine Milliarde Dollar für die Anbindung von Händlern ans Internet auszugeben. Die Regierung in Neu Delhi liefert Schützenhilfe.
Die Seidenstraße bildete einst das größte Verkehrsnetz der Erde. Der Transport von Waren war aber nur eine ihrer Aufgaben. Auch bedeutend war der Wissensaustausch – von dem vor allem Europa profitierte.
Während die australische Regierung massiv Druck ausübt und die moralische Karte zieht, schwärzen Umweltschützer den Münchener Konzern bei den Vereinten Nationen an. Dabei geht längst um viel mehr als nur eine Mine.
Indien ist das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt – also ein attraktiver Markt für den Online-Händler Amazon. Nun regt sich Protest.
Neben Gewerkschaften gehen inzwischen selbst Studenten und Bollywood-Stars auf die Straße – es scheint, als wäre das gesamte Land in Proteststimmung. Fachleute fürchten nun sogar globale Risiken.
Indiens Regierung hat einschneidende Wirtschaftsreformen angekündigt. Zahlreiche Inder begehren dagegen auf, an vielen Stellen wird es gewalttätig. Und die Wirtschaft ist nicht das einzige Thema, gegen das die Inder demonstrieren.
Im Dezember 2012 hatten sechs Männer eine Studentin in Neu Delhi vergewaltigt. Die Frau starb an ihren Verletzungen. Nun sollen vier von ihnen Ende Januar hingerichtet werden. Ein Anwalt will Revision einlegen.
In Indiens Hauptstadt wurden am Sonntagabend mehrere Studenten verletzt. Landesweit protestieren Studenten nun auch gegen den hindunationalistischen Kurs der Regierung.
Der Widerstand gegen das Staatsbürgergesetz in Indien hält an. Nun wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die örtlichen Behörden schalteten in Teilen des Landes das Internet ab.
Nach den gewaltsamen Protesten in Indien hat die Regierungspartei BJP von Premierminister Narendra Modi eine großangelegte Werbekampagne für die umstrittene Reform des Einbürgerungsgesetzes gestartet. Diese sei nicht gegen die etwa 200 Millionen Muslime im Land gerichtet.
Bereits 800 Jahre vor der Ankunft der Heiligen Drei Könige sind Elefanten im Nahen Osten ausgestorben. Wie kommen die Dickhäuter dann zum Stall in Bethlehem? König Caspar bleibt nicht die einzige Erklärung.
Bei erneuten Protesten in Indien gegen das neue Einbürgerungsrecht sind zahlreiche Menschen festgenommen worden. Kritiker werfen der hinduistisch-nationalistischen Partei von Premierminister Narendra Modi vor, die 200 Millionen Muslime im Land zu diskriminieren.
In Indien weiten sich die Massenproteste gegen das neue Einbürgerungsrecht aus. Zuletzt kam es zu Ausschreitungen, mehrere Menschen wurden getötet. Menschenrechtsgruppen und muslimische Parteien wollen das neue Gesetz vor dem Obersten Gericht anfechten.
In Brand gesteckte Fahrzeuge, ein von der Polizei gestürmter Campus, Dutzende Verletzte: Der Widerstand gegen das Staatsbürgergesetz wächst. Haben sich Ministerpräsident Narendra Modi und sein Innenminister Amit Shah verkalkuliert?
In der EU wirbt die Bundesregierung schon viele Fachkräfte an. In manchen Berufen reicht das nicht. Wie Wirtschaftsminister Altmaier jetzt die Fühler nach Indien oder Brasilien ausstrecken will.
Ein neues Gesetz zur Staatsbürgerschaft bringt Indiens Regierung in Bedrängnis. Für viele wird die Einbürgerung leichter, nur für die Muslime nicht. Kritiker werfen Neu-Delhi religiöse Diskriminierung vor.
Die EU will die Emissionen reduzieren. Sie weiß, dass sie dafür auch China und Indien ins Boot holen muss. Doch wie sehr die sich beim Klimaschutz engagieren, hängt maßgeblich vom Kurs Europas ab.
Ein 23 Jahre alte Frau hatte in Indien Vergewaltiger angezeigt. Auf dem Weg zu einem Gerichtstermin wurde sie von den mutmaßlichen Tätern überfallen und angezündet. Jetzt ist sie an den Verletzungen gestorben.
Bei einem „Gefecht“ erschießt die Polizei in Indien vier mutmaßliche Vergewaltiger. Zuvor war der Ruf nach Lynchjustiz laut geworden.
Nach der brutalen Vergewaltigung und Ermordung einer jungen Tierärztin in Indien sind die mutmaßliche Täter bei der Nachstellung des Verbrechens von der Polizei erschossen worden.
In Indien haben Polizisten vier mutmaßliche Vergewaltiger erschossen und wurden dafür von vielen Menschen in Hyderabad gefeiert. Auch die Nachbarn und die Familie der Ermordeten sprachen ihren Dank aus.
Eine Frau wird in Indien von vier Männern vergewaltigt, getötet und angezündet. Nun hat die Polizei ihre mutmaßlichen Mörder erschossen – und wird von der Bevölkerung dafür gefeiert.
Die Vergewaltigung einer 27 Jahre alten Tierärztin ruft in Indien große Wut hervor. Politiker und Demonstranten schießen allerdings über das Ziel hinaus.