Gefährliche Pilzinfektion verbreitet sich in Indien
Die zweite Welle von Corona-Infektionen hat Indien mit voller Wucht getroffen. Nun kommen auch noch Tausende Fälle des eigentlich seltenen „Schwarzen Pilzes“ hinzu. Viele Patienten sterben daran.
Die zweite Welle von Corona-Infektionen hat Indien mit voller Wucht getroffen. Nun kommen auch noch Tausende Fälle des eigentlich seltenen „Schwarzen Pilzes“ hinzu. Viele Patienten sterben daran.
Die Infektionszahlen steigen in mehreren asiatischen Ländern. Lieferketten für Elektronik, Chips und Handys könnten reißen. Ausgerechnet China soll jetzt helfen.
Eine Zeit lang galt Großbritannien als Corona-Erfolgsmodell. Inzwischen entwickelt sich das Land wieder zum Gefahrenherd für die Ausbreitung einer besonders gefährlichen Variante. Die Bundesregierung zieht Konsequenzen.
Die Mutter Ganges bleibt für die Inder eine heilende, heilige Quelle. Wenn sie nun zur Trägerin des Todes wird, ist alle Hoffnung verloren: Ein Gedicht über die Verzweiflung erschüttert das Land und zieht wütende Reaktionen auf sich.
Indien wurde sehr hart von der Pandemie getroffen, doch Investoren lassen sich davon nicht beeindrucken. Was gibt ihnen dieses Selbstvertrauen?
Indien wollte an die Entwicklungsländer liefern, hat nun aber einen Exportstopp verhängt. Die reichen Länder sollen helfen, fordert die Weltgesundheitsorganisation.
Kanzlerin Merkel will noch im Mai über Impfungen für Kinder beraten. Die EU findet keine einheitliche Linie zum Nahost-Konflikt. Und Joachim Löw benennt seinen EM-Kader. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Quantencomputer, Halbleiter, Autoantriebe: Bosch-Chef Volkmar Denner über die Technik der Zukunft, seine persönlichen Pläne – und seine Wünsche zur Bundestagswahl.
Mitten im Kampf gegen das grassierende Coronavirus wird der Westen Indiens vom schwersten Wirbelsturm seit 30 Jahren getroffen. Hunderttausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Der Flughafen könnte ein Einfallstor für Coronavirus-Varianten sein. Denn die Quarantäne wird dort so gut wie nicht überwacht.
Die „größte Impfkampagne der Geschichte“ droht zu scheitern. Angesichts der dramatischen Corona-Entwicklung sucht Indien nun händeringend nach Impfstoff-Nachschub.
Wird der Patentschutz für Impfstoff ausgesetzt? Kritiker wie die Kanzlerin halten das für die falsche Frage. Die Befürworter einer Patentschutz-Freigabe fühlen sich in der Debatte missverstanden.
Im Norden Indiens ist eine ganze Herde asiatischer Elefanten während eines Gewitters umgekommen. Anwohner und Behörden vermuten einen Blitzschlag als Todesursache.
Die indische Doppelmutante breitet sich nun auch in Europa aus, vor allem im Vereinigten Königreich. Die EU-Kommission will, dass die Mitgliedstaaten schnell handeln.
Am Ufer des Ganges sind am Montag im nordindischen Bundesstaat Bihar 71 Tote angeschwemmt worden. Mutmaßlich sind es Corona-Opfer, die wegen überlasteter Krematorien nicht bestattet werden konnten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.617 jetzt als „besorgniserregend“" ein. B.1.617 könnte ansteckender und womöglich auch unempfindlicher gegen Antikörper sein als die ursprüngliche Virus-Variante.
Aktivisten und Politiker rütteln in der Corona-Krise am Patentschutz. Aber verhindert Big Pharma wirklich eine gerechte Verteilung von Corona-Impfstoff?
In Indien galt die Pandemie schon als überwunden. Doch die Regierung verhielt sich beispiellos arrogant und bereitete das Land nicht auf eine zweite Welle vor.
Deutschland und Amerika streiten darüber, ob der Patentschutz für Covid-Impfstoffe aufgehoben werden soll. Beide Seiten haben für ihre Haltung auch geopolitische Gründe.
Nächster Versuch: Die EU und Indien haben beschlossen, die vor acht Jahren unterbrochenen Gespräche über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. Vor allem der Auto- und Pharmasektor dürften noch für Streit sorgen.
Zwischen Asien und Europa soll nicht nur die chinesische Seidenstraße vorherrschen. Auf dem anstehenden EU-Indien-Gipfel geht es um Investitionen, Infrastruktur, Verkehr. Dass es überhaupt dazu kommt, liegt am Aufstieg Pekings.
Indien muss sich öffnen, Bürokratie und Protektionismus abbauen statt auszubauen. Gut, dass das jetzt vielleicht in Gang kommt.
Die Regierung in Canberra droht Menschen, die aus Indien nach Australien reisen wollen, nicht mehr mit Haftstrafen. Premierminister Morrison kündigt erste Rückführungsflüge für Landsleute an.
Die dramatische Situation in Indien scheint einen staatlich erzwungenen Verzicht auf Pharmapatente nahezulegen. Amerika will das Patentrecht aufheben. Aber das beschleunigt die Impfungen nicht. Ein Gastbeitrag.
Indiens Nachbarländer sind gewarnt. In Nepal sind die Kliniken schon voll. Viele weitere Länder verschärfen die Maßnahmen – auch solche, die bisher glimpflich durch die Pandemie gekommen waren.
Die südafrikanische Firma Biovac ist der Hoffnungsträger der Region für einen Corona-Impfstoff. Vorstandschef Morena Makhoana spricht im Interview über einen möglichen Durchbruch.
Amerikas Präsident Joe Biden ist nun doch dafür, den Patentschutz bei Corona-Impfstoffen zu lockern. Ärmere Länder, in denen das Geld knapp ist, könnten so billigere Alternativen produzieren.
Adar Poonawalla leitet das Serum Institute of India. Mit seinen Impfstoffen kann er dazu beitragen, die Welt zu retten. In der Katastrophe Indiens aber wollen die Menschen mehr.
Australien will mit allen Mitteln Einreisen aus Indien verhindern. Die Strafen bei Zuwiderhandlung sind hoch. Geht Premierminister Scott Morrison zu weit?
Bundesgesundheitsminister Spahn kündigt an, dass die Verordnung für mehr Rechte von Geimpften und Genesenen nächste Woche in Kraft treten könnte. Einreisen sollen auch mit Nachweis einer vollständigen Impfung möglich sein.
Ab diesem Montag gelten für vollständig Geimpfte und Genesene in manchen Bundesländern Lockerungen, Apple muss das eigene Geschäftsmodell vor Gericht verteidigen, und Indien wird immer machtloser gegen die zweite Corona-Welle. Der F.A.Z.-Newsletter.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Indien steckt weiter im Würgegriff der Pandemie. Der Deutsche Botschafter in Delhi, Walter Lindner, berichtet von dramatischen Szenen. Die Bundeswehr ist derweil vor Ort, um eine mobile Sauerstoffgewinnungsanlage zu installieren.
Allein seit Anfang April werden in Indien rund sieben Millionen Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet – die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Soldaten der Luftwaffe landen derweil in Neu Dheli und bringen Beatmungsgeräte.
Nein, Indien kann nicht abgeriegelt werden. Wir brauchen Hilfe. Denn diese Corona-Katastrophe ist auch eine Katastrophe von Modis Politik. Ein Gastbeitrag.