Wer für die AfD zum Volk gehört
Viele in der AfD fordern „Remigration“ – und wollen damit nur die Rückführung von Ausreisepflichtigen meinen. Was steckt wirklich hinter dem Begriff?
Wegen des „Remigrationskonzepts“ hielt eine Gemeinde verfassungswidrige Äußerungen für wahrscheinlich. Das kann das Karlsruher Verwaltungsgericht nachvollziehen, gab der Klage des österreichischen Rechtsextremen aber statt.
Viele in der AfD fordern „Remigration“ – und wollen damit nur die Rückführung von Ausreisepflichtigen meinen. Was steckt wirklich hinter dem Begriff?
Weidel und Chrupalla können kein wirkliches Kontaktverbot zum Rechtsextremisten durchsetzen. Das zeigt, wie geschwächt sie dastehen. Die Partei verwehrt ihnen die Gefolgschaft.
Auch die FPÖ in Österreich rang um das richtige Verhältnis zur Identitären Bewegung - zumindest öffentlich. Aber das ist überwunden.
Iran und die USA beginnen Gespräche in Oman, die Bahn eröffnet die nächste Großbaustelle, und Trumps Albtraum tritt beim Super Bowl auf. Der F.A.Z. Frühdenker.
Maximilian Märkl ist Bundessprecher der Identitären – und wohl auch AfD-Mitglied. Wie passt das zum Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei?
Von der „Jungen Alternative“ will sich die neue Jugendorganisation der AfD nicht so richtig distanzieren – im Gegenteil. Für welche Überzeugungen steht ihr Vorstand?
In der AfD gilt ein Unvereinbarkeitsbeschluss für die Identitäre Bewegung. Das hält Thüringer Abgeordnete nicht von einem Treffen mit Martin Sellner ab – sogar im Landtag.
Österreichs rechte FPÖ hat es aufgegeben, auf Distanz zur rechtsextremen Identitären Bewegung zu gehen. Die AfD-Spitze hat diese Distanz jetzt erzwungen. Warum wohl?
In Brandenburg planten AfD-Politiker ein Treffen mit Martin Sellner zu „Remigration“ – die Parteispitze intervenierte. Jetzt soll die Veranstaltung abgesagt worden sein.
Die Weihnachtsmänner gaben am Dienstagabend Handzettel in Form von „Bordkarten“ aus. Die Aktion wird der „Lederhosen Revolte“ zugeschrieben, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Am Wochenende gründet sich die neue AfD-Jugend und behauptet ihre Harmlosigkeit. Doch passt ihr Netzwerk zum neuen Image? Wir haben uns durch ein paar Videos im Internet geklickt.
Die AfD feiert große Wahlerfolge in Sachsen-Anhalt, während innerparteilich eine wüste Schlacht tobt. Im Zentrum steht ein Abgeordneter, der eng mit der extremen Rechten vernetzt ist.
Fast zwei Drittel der AfD-Abgeordneten sind neu. Einige sind schon mit Skandalen aufgefallen – so wie bekanntere Parteifreunde. Sieben Politiker im Kurzporträt.
Gerade hat die AfD eine große Spende aus den Reihen der FPÖ bekommen. Die Parteien sind auch auf anderen Ebenen eng verbandelt.
Er lobt Burschenschafter und Querdenker, spricht mit russischen Medien: Jan Nolte, Spitzenkandidat der hessischen AfD, gehört zu einem einflussreichen Netzwerk in der Partei, das davon träumt, in Deutschland bald mitzuregieren.
Von den Treibern ihres Tiktok-Erfolgs hat sich die AfD nach zahlreichen Enthüllungen distanziert. Ihre Videos ziehen unter Jugendlichen weiter Kreise. Wie sind sie aufzuhalten?
Früher wollte sich rechtsextreme Jugendkultur vom Mainstream abgrenzen. Jetzt macht sie sich das Normale zu eigen.
Unter den Mitarbeitern der AfD im Bundestag sind Leute, die früher selbst für die Parteispitze nicht tragbar waren. Wer holt sie rein? Ein Besuch bei dem Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt.
Der Rechtsextremist Martin Sellner kündigt in den sozialen Netzwerken eine Lesung in Marburg an. Dagegen will die Stadt vorgehen – auch mit einer Demonstration.
Die Recherche über das Treffen von Rechtsextremen in einer Potsdamer Villa löste bundesweit Empörung aus. Die Correctiv-Reporter, die es ans Licht brachten, bekommen nun einen renommierten Preis.
Rechtfertigung war gestern, heute geht es nur noch um digitale Aufmerksamkeit: Die Neue Rechte redet offen über ihre rhetorischen Techniken. Was folgt daraus?
In Ostthüringen feiern Rechtsextreme ihren Politischen Aschermittwoch. Die Szene ist hier schon lange groß. Jetzt bekommt sie Gegenwind.
Wie an den vorigen Wochenenden versammelten sich zahlreiche Menschen auf den Straßen. Allein in Berlin waren es mehr als 150.000. Doch auch in der AfD-Hochburg Sachsen demonstrierten Zehntausende gegen Rechtsextremismus.
Die Neue Rechte kämpft um Wahrnehmung und will menschenfeindliches Denken normalisieren. Das hat im Zusammenspiel mit der AfD lange erstaunlich gut geklappt. Doch die Correctiv-Enthüllungen könnten eine Wende bringen.
Die Werteunion distanziert sich von möglichen Forderungen einer Abschiebung „deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund“. Dies sei nicht im Einklang mit den Vorstellungen ihrer Mitglieder.
Gernot Mörig ist einer der Initiatoren des Geheimtreffens von Rechtsextremen. Seine Gesinnung konnte er offenbar lange geschickt verbergen. Dabei flog er 2018 schon einmal auf.
Überall sind es mehr Demonstranten als erwartet – in München gar so viele, dass der Protest wegen Überfüllung abgebrochen werden muss. Bundespräsident Steinmeier sagt: „Diese Menschen verteidigen unsere Republik.“
Auch für Sonntag sind in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie angekündigt. Am Samstag waren bundesweit mindestens 300.000 Menschen auf die Straße gegangen.
Sind es von Innenministerin Nancy Faeser zum Rechtsextremisten Martin Sellner wirklich nur ein paar Schritte? Im politischen Diskurs schiebt man einander ständig die AfD-Karte zu – zum Nachteil der Demokratie und des Verstandes.
Das Geheimtreffen von AfD-Leuten mit Personen aus dem rechtsextremen Milieu erregt auch das Theaterpublikum. Die szenische Lesung der Correctiv-Recherche im Berliner Ensemble bringt ein neues Detail zutage.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagfraktion hat den Gebrauch des Begriffs durch seine Partei verteidigt. Mit Massendeportation habe er nichts zu tun.
Gegensteuern lautet die Devise. Gegen eine unkontrollierte Einwanderungspolitik – und gegen Verfassungsfeinde mit einem falschen Begriff vom Volk.
Die Jury reagiert mit ihrer Entscheidung auf eine hochaktuelle Debatte – auch wenn der Kampfbegriff „Remigration“ schon länger unter den Vorschlägen für das Unwort des Jahres war.
Schon seit acht Jahren arbeitet die AfD an „Remigrationskonzepten“. Dabei scheut sie sich nicht, Nazi-Pläne als Vorbild zu benutzen.
Gegen „Bevölkerungsaustausch“ soll „Remigration“ helfen – das verbrecherische Konzept der Neuen Rechten. Ein Gastbeitrag.
Auch wenn der Bundeskanzler persönlich sich empört: Die von „Correctiv“ aufgedeckten Planspiele der AfD zur Rückgängigmachung von Migration liegen im Trend der herrschenden Meinung.