Zerfällt jetzt der Jemen?
In der Hauptstadt Sanaa gehen Volksgruppen aufeinander los, im Süden des Landes erobern Separatisten die Macht: Dem Jemen droht nach dem Rückzug seines Präsidenten der Zerfall.
In der Hauptstadt Sanaa gehen Volksgruppen aufeinander los, im Süden des Landes erobern Separatisten die Macht: Dem Jemen droht nach dem Rückzug seines Präsidenten der Zerfall.
Die Machtübernahme der Houthi-Rebellen im Jemen behindert den Anti-Terror-Einsatz der Vereinigten Staaten. Eine wichtige Informationsquelle im Kampf gegen Al Qaida droht zu versiegen.
Der Übergang in Saudi Arabien verläuft völlig problemlos. Der neue König Salman wird den Kurs seines Vorgängers Abdullah beibehalten und rigoros gegen den Terror vorgehen. Reformen im Inneren bleiben so aber auf der Strecke.
Die Nachfolge in Saudi Arabien war seit dem vergangenen Jahr geregelt. Doch König Abdullahs Halbbruder Salman stehen schwere Zeiten bevor: Die Kriege im Jemen, Syrien und Irak gefährden die Stabilität des Königreichs.
Jemens Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi ist zurückgetreten. Vor diesem Schritt gab es in dem arabischen Land einen tagelangen Machtkampf mit schiitischen Rebellen, die sogar den Präsidentenpalast eingenommen hatten.
Im Jemen haben die Houthi-Rebellen und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi eine Einigung erzielt. Die von den Rebellen kritisierte Verfassung wird geändert.
Nach dem Putsch gegen Präsident Hadi wird Sanaa zur vierten arabischen Hauptstadt, in der schiitische Gruppen das Sagen haben. Iran geht vorerst als Sieger aus dem Machtkampf mit den Huthi-Rebellen hervor.
Der Machtkampf der schiitischen Houthi-Rebellen mit der Regierung eskaliert: Die Aufständischen haben den Präsidentenpalast gestürmt. Vertraute des Präsidenten sprechen von einem Putsch.
Die schiitischen Huthi-Rebellen liefern sich in Jemens Hauptstadt Sanaa schwere Gefechte mit der Präsidentengarde. Nun haben sie auch einen Konvoi des Regierungschefs angegriffen.
Im Zentrum der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind mehr als 40 Menschen getötet worden. Eine Autobombe explodierte vor einer Polizeischule.
Der Jemen kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Feier zu Ehren des Propheten Mohammed sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Er riss rund 50 Menschen in den Tod.
Aus seinem Haus in Sanaa ist der jemenitische Geheimdienstchef al Marrani entführt worden. Mehr als 20 extremistische Kämpfer hätten al Marrani an einen unbekannten Ort verschleppt, verlautete am Donnerstag aus mehreren Quellen.
Im Jemen suchen Vertreter der beiden größten Konfessionen des Islam, einen Glaubenskrieg zu vermeiden. Schiitische Milizionäre und sunnitische Parteivertreter sind zusammengetroffen.
Im Jemen sind mindestens 33 Menschen bei Anschlägen von Al Qaida gestorben. Die Terrorgruppe kämpft mit schiitischen Rebellen um die Macht. Auf welcher Seite die lokale Stämme stehen, ist unübersichtlich.
Im Jemen sind bei einem Selbstmordanschlag mindestens 43 Menschen getötet worden. Die Tat kam nur Stunden nachdem der Regierungschef nach nur zwei Tagen im Amt seinen Rücktritt erklärt hatte.
Auch der Süden der arabischen Welt stürzt ins Chaos. Eine Gruppe des Terrornetzwerkes von Al Qaida hat bei einem Anschlag auf ein Krankenhaus im Jemen mehr als 40 schiitische Kämpfer getötet.
Die politischen Unruhen in der arabischen Welt greifen um sich. Nach Syrien und dem Irak reiht sich auch der Jemen ein. Aufständische haben die Hauptstadt übernommen.
Die Terrormiliz Islamischer Staat fordert die Ermordung von Bürgern aller Staaten, die sich der internationalen Koalition gegen die Organisation angeschlossen haben. Als Ziel nennen die Terroristen Soldaten und Zivilisten.
Nach Wochen blutiger Auseinandersetzungen haben die jemenitische Regierung und schiitische Rebellen einen Friedensvertrag unterzeichnet. Zuvor war inmitten heftiger Kämpfe Ministerpräsident Mohammed Basindawa zurückgetreten.
Riad setzt auf den Sturz Assads und unterstützt salafistische Rebellengruppen – zugleich sorgt es sich um das Wohl der saudischen Kämpfer.
Nach dem Tod zweier Deutscher in Sanaa hat das Auswärtige Amt alle Mitarbeiter von Entwicklungshilfeorganisationen aufgefordert, den Jemen „so schnell wie möglich“ zu verlassen. Die deutsche Botschaft stellt auf Notbetrieb um.
Bei dem Anschlag auf das Verteidigungsministerium im Jemen sind nach offiziellen Angaben 52 Menschen getötet worden, darunter auch mindestens zwei Deutsche. Ein Selbstmordattentäter hatte eine Autobombe gezündet.
mrb. KAIRO, 18. März. Im Jemen hat am Montag ein nationaler Dialog begonnen. Das von Präsident Abdurabbo Mansur Hadi anberaumte Treffen bringt 565 Vertreter ...