Neue Gefechte machen Aden zur Geisterstadt
Die Gefechte um das südjemenitische Aden haben die Stadt so weit entvölkert, dass Beobachter schon von einer Geisterstadt sprechen. Erstmals seit zwei Wochen gab es Hilfsgüter für die restliche Bevölkerung.
Die Gefechte um das südjemenitische Aden haben die Stadt so weit entvölkert, dass Beobachter schon von einer Geisterstadt sprechen. Erstmals seit zwei Wochen gab es Hilfsgüter für die restliche Bevölkerung.
Die von Russland vorgeschlagene Waffenruhe im Jemen lässt auf sich warten. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen brauche noch Zeit für die Beratungen, heißt es. Die Houthi-Miliz stellt derweil Forderungen.
Die saudischen Luftangriffe gegen die Houthis im Jemen fordern immer wieder zivile Opfer. Bei den laufenden Beratungen im UN-Sicherheitsrat über die Lage im Jemen fordert Moskau eine humanitäre Feuerpause - bislang ohne Erfolg.
Russland fordert im höchsten Gremium der Vereinten Nationen eine Feuerpause. Die Staaten werden auch über ein mögliches Waffenembargo gegen die Houthis beraten. Die Meinungen darüber gehen auseinander.
Die Houthi-Rebellen haben den Palast des Präsidenten in Aden gestürmt, obwohl dieser schon seit Tagen in saudischen Riad ist. Al Qaida nutzte die Kämpfe in dem Land, um Kampfgefährten aus einem Gefängnis zu befreien.
Den im Jahr 2013 von den Vereinigten Staaten verhängten Lieferungsstopp von F-16-Kampfflugzeugen hat Präsident Obama aufgehoben. Er ermahnte den ägyptischen Präsidenten jedoch, demokratische Werte einzuhalten.
Die Gefechte zwischen Rebellen und der Koalition unter saudi-arabischer Führung gehen weiter. Beim Beschuss einer Molkerei in der Stadt Hodaida sollen mindestens 37 Menschen getötet worden sein.
Der Arabische Frühling hat seine Blüten verloren. Terrorismus, Staatszerfall und der mit mörderischer Intensität geführte Kampf um die Vorherrschaft in der islamischen Welt haben die Träume von Freiheit und Teilhabe unter sich begraben.
Trotz oder gerade wegen der Fortschritte bei den Verhandlungen in Lausanne hat Israel längst damit begonnen, sich darauf vorzubereiten, dass Teheran schon bald über eigene Atomwaffen verfügt. Die Regierung Netanjahu sucht die rhetorische Eskalation.
Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition setzt ihre Bombardements von Houthi-Stellungen im Jemen fort. Berichten zufolge wurde bei den Luftangriffen auch ein Flüchtlingslager getroffen. Dutzende Menschen sollen dabei getötet worden sein.
Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga wurde die Aufstellung einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen. Doch die Differenzen zwischen den Staaten sind noch groß.
Das Gipfeltreffen der Arabischen Liga hat eine lange währende Lähmung beendet. Ist es Zufall, dass Saudi-Arabien gerade dann im Jemen eingreift, wenn die Verhandlungen über Irans Atomprogramm in die entscheidende Runde gehen?
In der Woche vor Ostern dürften die Kurse am deutschen Aktienmarkt mehr oder weniger stillstehen. Nach dem starken Jahresauftakt scheint die Luft erst einmal raus zu sein.
Zum ersten Mal seit langem lässt ein geopolitischer Konflikt - in diesem Fall die militärische Eskalation im Jemen - den Ölpreis wieder steigen. Es könnte der Beginn einer moderaten Preissteigerung im Jahresverlauf sein.
Die Staaten der Arabischen Liga haben auf ihrem Gipfeltreffen beschlossen, eine gemeinsame Eingreiftruppe aufzubauen. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition setzte unterdessen ihre Luftangriffe auf die Houthi-Rebellen im Jemen fort.
Seit drei Tagen bombardieren arabische Kampfjets Stellungen der Houthi-Rebellen im Jemen. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben. Saudi-Arabien kündigt eine Fortsetzung der Angriffe an.
Vor der Küste des Jemen hat die amerikanische Armee zwei saudische Kampfpiloten aus dem Meer gerettet. Die Saudis setzen ihre Angriffe auf die Houthis fort und evakuieren Diplomaten aus Aden. Die Arabische Liga diskutiert am Wochenende über den Einsatz von Bodentruppen.
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition setzt die Luftangriffe gegen die schiitischen Houthi-Rebellen fort. Bündnis unterstützt Jemens Präsident Hadi, der ins Nachbarland geflüchtet ist.
Politische Konflikte interessierten den Ölpreis in jüngster Zeit nicht. Mit den Luftangriffen im Jemen ist die Geopolitik auf den Ölmarkt zurückgekehrt.
Die militärische Intervention Saudi-Arabiens im benachbarten Jemen hat am Donnerstag für Unruhe an den internationalen Finanzmärkten gesorgt. Zum Handelsschluss erholte sich der deutsche Leitindex Dax aber wieder.
Im Jemen fallen vier Konflikte zusammen, die das Land vollends zerbrechen lassen. Zerrissen wurde das Land zunächst vom Konflikt zwischen Norden und Süden. Doch birgt der Aufstieg von Al Qaida noch besondere Sprengkraft.
Saudi-Arabien hat 2009 schon einmal in den jemenitischen Bürgerkrieg eingegriffen. Damals konnte die saudische Armee die Houthis noch zurückwerfen. Das wird jetzt deutlich schwieriger werden.
Der Konflikt im Jemen lässt den Ölpreis deutlich steigen. Auch Gold ist bei Anlegern wieder stark gefragt. Die Aktienkurse fallen dagegen.
Saudi-Arabien und mehrere arabische Verbündete haben Stützpunkte der schiitischen Houthi-Kämpfer im Jemen bombardiert. Iran protestierte gegen den „gefährlichen Schritt“. Ein Houthi-Sprecher sprach von einer „Kriegserklärung“.
Der Vormarsch der von Iran unterstützten Houthi-Rebellen schürt Einkreisungsängste der Sunniten. Saudi-Arabien droht bereits mit einem Einmarsch in den Jemen.
Die schiitischen Houthi-Rebellen kommen dem Zufluchtsort Aden des Präsidenten Hadi immer näher. Angeblich haben sie den Verteidigungsminister schon festgenommen. Indes ist von Luftangriffen auf den Präsidentenpalast die Rede.
Das amerikanische Außenministerium hat bestätigt, dass die Vereinigten Staaten ihr letztes verbliebenes Botschafts- und Militärpersonal aus dem Jemen abgezogen haben. Angesichts der zugespitzten Lage im Bürgerkriegsland trifft sich der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung.
Angesichts der Gewalteskalation im Jemen und mehr als 140 Toten bei Selbstmordanschlägen in Sanaa zieht Washington seine letzten verbliebenen 100 Sondereinsatzkräfte ab. Der geflohene Präsident Hadi erklärt indes Aden zur neuen Hauptstadt.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat sich zu Selbstmordanschlägen auf zwei Moscheen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bekannt. Berichten zufolge starben mindestens 137 Menschen.
Die verheerenden Anschläge im Jemen durch den IS zeigen, in welcher Gefahr sich das Land befindet. Durch zahlreiche Konflikte zersplittert, droht ihm der Verfall.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat einige sehr bissige Bemerkungen in Saudi-Arabien gutzumachen. Und er möchte eine arabische Eingreiftruppe gegen den IS schmieden. Am Sonntag flog er nach Riad.
Jemens zurückgetretener Staatschef Hadi ist vor den schiitischen Houthi-Milizen aus der Hauptstadt Sanaa geflohen. Seine Anhänger haben ihm bei seinem Entkommen aus dem Hausarrest geholfen.
Nach Amerika, Deutschland und vier weiteren Staaten haben jetzt auch Spanien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Botschaften im Jemen geschlossen. Die Maßnahme sei nur vorübergehend, hieß es.
Wegen der schlechten Sicherheitslage im Jemen hat nun auch Deutschland seine Botschaft in der Hauptstadt Sanaa geschlossen. Schon vor einigen Tagen hatten andere Staaten dies getan.
Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich schließen wegen des Vorrückens der Houthi-Milizen im Jemen ihre Botschaften in der Hauptstadt Sanaa. Die deutsche Regierung hat eine andere Lageeinschätzung.
Die Krise in Jemen hält an: Zum zweiten Mal hat nun das Parlament die Entscheidung über den Rücktritt des Präsidenten verschoben. In der Hauptstadt Sanaa protestierten derweil Menschen gegen die schiitische Houthi-Miliz.