Haben wir nicht etwas vergessen?
Donald Trumps Wahl hat Amerika verändert. Was sich vollzieht, scheinen die Medien nicht zu begreifen. Sie machen weiter, als wäre nichts gewesen. Sie sollten sich fragen, warum sie so falsch lagen.
Donald Trumps Wahl hat Amerika verändert. Was sich vollzieht, scheinen die Medien nicht zu begreifen. Sie machen weiter, als wäre nichts gewesen. Sie sollten sich fragen, warum sie so falsch lagen.
Was tun mit Falschnachrichten? Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird von eigenen Leuten unter Druck gesetzt, einen Hebel zu finden. Dabei müsste man erstmal klären, was „falsch“ bedeutet.
Viele Banken hatten glänzende Zeiten für Gold vorhergesagt, falls Trump siegt. Jetzt steht das Edelmetall gleich aus mehreren Gründen unter Druck.
Arbeitnehmer-Organisationen haben Millionen in Hillary Clintons Wahlkampf gesteckt, während viele ihrer Mitglieder Trump wählten.
In New York plant der designierte Präsident mit seinen engsten Vertrauten die Regierungsübernahme. Viele Vorhaben klingen jetzt schon anders als im Wahlkampf.
Mit der Einigung auf Frank-Walter Steinmeier als nächsten Bundespräsidenten haben sich Union und SPD für die Fortsetzung der großen Koalition entschieden. Gut tut die auch in diesem Fall vorgeführte „Alternativlosigkeit“ dem politischen System Deutschlands nicht.
In 19 Jahren wurde eine Weltfirma aus Pennsylvania zu einem Markenaufkleber für Waren aus Fernost: Das Schicksal eines Radherstellers erklärt, warum „Make america great again“ für viele Wähler Hoffnung bedeutet.
Donald Trumps Sieg entmachtet das Silicon Valley. Die Wahlen waren ein Aufstand gegen die dort gepredigten Umbrüche. Trump-Wähler sahen den propagierten Fortschritt als eine Gefahr. Und ihre Sorgen sind nicht aus der Luft gegriffen.
Bernie Sanders versprach seinen Anhängern den kostenlosen Zugang zur Universität. Doch für Donald Trump hat das Thema kaum Priorität. Studenten und Professoren sind niedergeschlagen.
Was Donald Trumps Triumph für die Wahl in Frankreich bedeutet: Die Linke ist angeekelt, aber fest in ihrem Urteil. Konservative tun sich schwer mit der Deutung. Nur eine ist restlos begeistert.
FBI-Chef Comey hat mit seinen Untersuchungen zu Clintons E-Mail-Affäre den Endspurt des Wahlkampfs bestimmt. Clinton soll ihn deshalb für ihre „herzzerreißende“ Niederlage mitverantwortlich gemacht haben.
Nach der Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten sind diejenigen, die ihn nicht gewählt haben, zutiefst niedergeschlagen. Eine Gemütsverfassung, die sich auch in Facebook-Beiträgen widerspiegelt. Eine Übersicht.
Schwarze, Hispanics, Muslime, sexuelle Minderheiten - viele von ihnen haben nach Donald Trumps Wahlerfolg schlichtweg Angst. Sie scheint nicht unbegründet. Auch das ist neu nach dieser Wahl.
Eigentlich wollte Donald Trump Obamacare „ausradieren“. Jetzt soll die Reform in Teilen bestehen bleiben. Auch einige pikante Personalfragen hat der designierte Präsident derweil beantwortet.
Hillary Clinton hat landesweit mehr Stimmen bekommen als Donald Trump. Müsste deswegen sie und nicht er Präsident werden?
Tatsächlich hat das konservative Projekt keine Gelegenheit ausgelassen, sich mit dem progressiven Establishment anzulegen. Aber erst der Hass seiner Gegner hat es groß gemacht.
Viele Fachleute sagten starke Kurseinbrüche infolge einer Wahl Trumps voraus. Passiert ist das Gegenteil. Einer seiner Unterstützer verließ die Wahlparty, um groß einzusteigen.
Angela Merkel mahnt den neuen amerikanischen Präsidenten zur Einhaltung gemeinsamer Werte. Dagegen erweist sich SPD-Chef Sigmar Gabriel auf einigen Gebieten als „Trump-konform“.
Filmemacher und Oscar-Preisträger Michael Moore veröffentlichte im Juni einen Blogeintrag und sagte den Ausgang der Präsidentenwahl minutiös voraus. Jetzt ruft er zur Revolte gegen Donald Trump auf – und sieht ein Zeichen der Hoffnung.
Monatelang hieß es, Amerikas politische Kultur sei am Ende und mit Trump drohe der Weltuntergang. Warum also jetzt tapfer die rhetorische Form wahren, als sei alles nicht so gemeint gewesen?
Donald Trump hatte in der amerikanischen Unternehmenswelt viele Gegner. Die schlagen nun aber versöhnliche und zuversichtliche Töne an.
Der AfD wird im Bundestagswahlkampf nichts Besseres passieren können, wenn sie es weiterhin mit lauter guten deutschen Clintons zu tun hat. Die kennen die Sehnsüchte der Protestwähler nicht mehr. Ein Kommentar.
Die allermeisten Demoskopen haben Trumps Sieg nicht kommen sehen. Jetzt schlägt ihnen Häme entgegen. Ist die Kritik berechtigt?
In mehreren Staaten fehlten Hillary Clinton nur ein paar Zehntausend Stimmen zum Sieg. So mancher Demokrat hat deshalb schon einen Schuldigen für die Niederlage ausgemacht: den Kandidaten der Libertären Partei.
Melania Trump steht meistens schweigend an der Seite ihres Mannes. Aber die Outfits der künftigen First Lady sind beredt.
Bis zur Amtseinführung am 20. Januar 2017 hat Donald Trump eine Menge Arbeit vor sich. Er muss die ersten Monate im Weißen Haus planen und mehr als 4000 Posten besetzen. Zudem wird er ab sofort in alle militärischen Geheimnisse des Landes eingeweiht.
Da half auch das Sexskandalvideo nichts: Die Mehrheit der weißen Frauen hat sich für Trump entschieden. Möglicherweise hat es damit zu tun, dass Clintons Elitenfeminismus im Gegensatz zum neuen Präsidenten Frauen keine Schuhe und Möbel schenkt.
Ausgerechnet der Reiche aus der Fifth Avenue fand die Zustimmung der unteren Mittelschicht. Und das obwohl Hillary Clinton die besten Voraussetzungen hatte. Was ist schiefgelaufen?
Im „Gibson“-Club trifft sich die amerikanische Community zur Wahlparty. Es wird eine lange Nacht mit Popcorn, Hamburgern und einer Torte – aber ohne Ergebnis.
Nach Clintons schmerzhafter Niederlage sucht die Demokratische Partei nach einem Weg aus der Krise. Schuldzuweisungen und Flügelkämpfe sorgen für Unruhe. Der Wettstreit um Clintons Nachfolge ist eröffnet.
Was weiß man über die zukünftige Politik Donald Trumps? Sowohl beim Brennpunkt als auch bei Sandra Maischberger lautet die Antwort: fast nichts.
Der gewählte Präsident kann den Nachlass seines Vorgängers entkernen – manche seiner Versprechen mit einem Federstrich erfüllen. Doch was will Trump eigentlich tun?
Die Republikaner verteidigen in beiden Kongresskammern ihre Mehrheit. Was bedeutet das für Trump? Wird er durchregieren können? Oder lässt er sich einhegen?
Warum viele deutsche Politiker auf die Wahl von Donald Trump mit Zurückhaltung reagieren – und was sich nun für Deutschland ändern könnte.
Am Abend des Wahlsiegs von Trump plädiert Präsident Obama für eine friedvolle Amtsübergabe - und warnt gerade die jungen Amerikaner vor Politikverdrossenheit. Ein persönliches Dankeschön gilt Hillary Clinton.
Falls Wahlgewinner Donald Trump seine Ankündigungen wahr mache, würde dies seine eigenen Unterstützer treffen, meint der Ökonom Luigi Zingales. Er sieht aber auch positive Seiten des Wahlergebnisses.