Im Himmelreich der Ideen
Am Ende des Jahres ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Das nahm sich gestern Abend auch Frank Plasberg vor. Daraus wurde aber nichts, weil sich die Sendung allein mit der Flüchtlingskrise beschäftige. Auf typisch deutsche Art.
Am Ende des Jahres ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Das nahm sich gestern Abend auch Frank Plasberg vor. Daraus wurde aber nichts, weil sich die Sendung allein mit der Flüchtlingskrise beschäftige. Auf typisch deutsche Art.
So kämpft man heute: Der Politikwissenschaftler Felix Wassermann beschreibt Strategien aktueller und künftiger Methoden, Krieg zu führen.
Ungarn kann man in der Flüchtlingspolitik manches vorwerfen, aber nicht fehlende Stringenz. Daran fehlt es in Deutschland, wie am Montagabend deutlich geworden ist.
Statt einer deutschen Hegemonie braucht Europa eine einheitliche Sicherheits- und Außenpolitik. Um eine handlungsfähige EU zu schaffen, soll Deutschland dennoch eine Führungsrolle einnehmen. Ein Gastbeitrag.
Welche Rolle soll Deutschland künftig in Europa spielen? Der Politologe Herfried Münkler vertritt bei einem Vortrag in München einen klaren Standpunkt und zeigt viel Lust an der Provokation.
Studenten unterstellen einem Professor in einem Blog Rassismus und Sexismus. Der ist den Vorwürfen wehrlos ausgesetzt, denn auch wenn die Kritiker reden, wollen sie in der Anonymität bleiben.
Früher maskierten sich Angestellte als Rebellen. Heute tarnt sich der Rebell als braver Funktionsträger. So kann man zugleich Systemkritiker sein und im System funktionieren, wie der Fall „Münkler-Watch“ zeigt.
Anonyme Gruppen wollen Wissenschaftler an der Humboldt-Uni in Berlin einschüchtern. Sie streuen üble Gerüchte im Netz, schon mehrere Dozenten haben ihren Zorn abbekommen. Was bedeutet das für eine Uni?
Anonyme Studenten bloggen gegen Professoren an der Humboldt Universität in Berlin. Sie werfen ihnen Arroganz vor, und notieren, was sie für politisch inkorrekt halten. Wie reagiert die Universität?
Vor 70 Jahren kapitulierte Nazi-Deutschland, der Krieg war zu Ende. Müssen wir Russland immer noch dafür dankbar sein?
Warum halten wir Giftgas für die schrecklichste aller Waffen? Was hat der Einsatz von Drohnen mit dem ersten Gasangriff vor hundert Jahren zu tun? Und lassen sich Krieg und Frieden heute noch unterscheiden? Ein Gespräch mit dem Politologen Herfried Münkler.
Was 1914 gesät wurde, ging 1939 auf: Über den Zusammenhang der deutschen Politik bei den Weltkriegsausbrüchen und über das historiographische Interesse, ihn zu verschleiern.
Joachim Gauck und Herfried Münkler haben die Büchse der Pandora geöffnet. Sie reden einer gesellschaftlichen Werteerosion das Wort. Ein Widerspruch!
Sicher war der Erste Weltkrieg die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Aber nicht nur das. Für einige europäische Staaten wie Finnland, Polen und die Tschechoslowakei markiert das Jahr 1918 den Beginn der staatlichen Unabhängigkeit. In Deutschland hätte es ohne den Ersten Weltkrieg wohl nicht so schnell eine parlamentarische Demokratie gegeben.
Christopher Clark, Herfried Münkler, schön und gut - aber das wichtigste Buch zum Ersten Weltkrieg legt Jörn Leonhard mit „Die Büchse der Pandora“ vor. Es ist unübertrefflich.
Alle waren böse und gierig, die Deutschen außerdem naiv: Der Historiker Jörg Friedrich träumt in seinem neuen Buch davon, wie die Deutschen den Ersten Weltkrieg hätten gewinnen können.
Sachkundig und anschaulich schildert Herfried Münkler den Verlauf des Ersten Weltkrieges vom Scheitern des Schlieffen-Plans im September 1914 bis zum Waffenstillstand im November 1918.
Welche Lehren müssen wir aus dem Ersten Weltkrieg ziehen? Waren die Deutschen an allem schuld? Der Politologe Herfried Münkler erklärt, wie es zur Geburtsstunde der modernen Katastrophen kam.
Von Herfried MünklerFast unbemerkt hat der von den Vereinigten Staaten nach dem 11. September 2001 begonnene „Krieg gegen den Terror“ seinen strategischen ...
Auf dem von der F.A.Z. und der Alfred Herrhausen Gesellschaft veranstalteten Forum „Denk ich an Deutschland“ wurde über die „Qual mit der Wahl“ diskutiert - und darüber, ob die Wahl nurmehr das Relikt der Demokratie ist.
Aus der DDR wird kein Mythos über einen besonderen Staatsmann übrig bleiben – das nicht. Aber wir können den Mythos von der friedlichen Revolution schaffen, die ohne Humor nicht denkbar gewesen wäre.
Wie viel Imperium kann man sich leis-ten? Und für wie lange? Diese Fragen be-schäftigen Historiker seit Jahrhunderten. Auch Politikwissenschaftler werden immer ...
Zu den Großvorhaben der nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf gehörte bis 2011 die Edition der Akten des Westfälischen Friedens.
Im Jahr 1992 erhielt Herfried Münkler seine ersten beiden Rufe auf Lehrstühle. Es war einer an die Universität Zürich, als Nachfolger des Philosophen Hermann Lübbe, und einer an die gerade neu gegründete Humboldt-Universität zu Berlin.