Gibt es Frieden nur ohne Staaten?
Thomas Wagner bietet mithilfe ethnologischer Forschung eine kühne Antwort auf die zunehmende Kriegsgefahr. Seine These: Ohne staatliches Gewaltmonopol lässt sich leichter Frieden schließen.
Das war eine unbedingt sehenswerte Folge von „Illner“: Soll man Trumps Größenwahn eher psychotherapeutisch oder politisch deuten?
Thomas Wagner bietet mithilfe ethnologischer Forschung eine kühne Antwort auf die zunehmende Kriegsgefahr. Seine These: Ohne staatliches Gewaltmonopol lässt sich leichter Frieden schließen.
Einst prägten Adorno, Horkheimer und Habermas intellektuelle Debatten. In den aktuellen Diskussionen über Sicherheit und Strategie ist von Frankfurter Forschern wenig zu hören. Woran liegt das?
Welche deutschen Intellektuellen erklären uns die Gegenwart am besten? Wer hat die schärfsten Analysen, Thesen und Theorien, um die komplexe Wirklichkeit zu durchdringen? Das F.A.S.-Feuilleton hat 28 Denkerinnen und Denker gekürt.
Die Forderung nach einer „Zeitenwende“ trifft in Deutschland auf eine Gesellschaft, die vom strukturellen Pazifismus geprägt ist. Warum wir an diesem Paradox nicht vorbeikommen.
Nach dem Zerfall der großen Reiche lässt sich die Wiederkehr des Imperiums als politisches Ordnungsmodell beobachten. Wie wollen sich die Europäer in dieser Ordnung positionieren?
Walter Benjamin schrieb 1940 einen berühmten Text über Paul Klees Aquarell „Angelus Novus“. Derzeit ist es im Berliner Bode-Museum zu sehen. Klees Bild und Benjamins Deutung sind angesichts heutiger Kriege und Debatten bedrückend aktuell.
Walter Benjamin verfasste über Klees Aquarell „Angelus Novus“ 1940 einen Text, dessen abgründiger Geschichtspessimismus bis heute seinesgleichen sucht. Das Bild ist derzeit im Berliner Bode-Museum zu sehen.
Um die einstige Demokratieikone ist es still geworden. Das liegt nicht nur daran, dass es von ihr keine Bilder mehr gibt. Für Idole wie sie scheint es keinen Platz mehr zu geben.
Der Politologe Herfried Münkler zeigt in „Macht im Umbruch“, warum kühle Machtpolitik und demokratischer Idealismus zusammengehören. Und warum es dafür Strategien braucht, nicht bloß kurzfristiges Taktieren.
Herfried Münkler erklärt, wie Deutschland mit Trump und China umgehen sollte. Und skzizziert eine künftige Migrationspolitik in Europa. Pflichtlektüre für die neue Bundesregierung.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Der CSU-Vorsitzende macht bei Caren Miosga das, was er am besten kann: Witze. Doof nur, dass sich die Löcher im Haushalt mit Rollmops- oder Würstchenfotos nicht stopfen lassen werden.
Wie soll Europa auf die amerikanische Zeitenwende reagieren? Welche Mittel stehen unserem Kontinent zur Verfügung? Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler fordert einen Mentalitätswechsel und neuen Kampfesmut.
Ohne Gelächter der niedersächsischen Staatsanwälte: Herfried Münkler vermied die Freiheit, während er bei Michel Friedman im Frankfurter Opernhaus über Freiheit sprach.
Im heutigen Frühdenker präsentieren wir Ihnen die beliebtesten FAZ+ Artikel des Jahres. Von der Frage, wie lange wir arbeiten müssen, über Fitness im Alter bis hin zu Jobs mit 180.000 Euro Einstiegsgehalt.
Es sei ausgeschlossen, dass der israelische Ministerpräsdent auf deutschem Boden verhaftet wird, sagt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im F.A.Z.-Interview. Außerdem fürchtet er einen Sieg Putins.
Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
In dieser Woche erklären wir, welche Länder von den Zollschranken der Amerikaner profitieren; warnen, dass sowohl Kamala Harris wie Donald Trump auf Schulden bauen. Vor allem aber bieten wir ein rundes Paket zur Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Delhi, wohin auch Kanzler Olaf Scholz heute reist.
In dieser Woche erinnern wir daran, wie wichtig die Demokratie als Grundlage allen Wirtschaftens ist. Daran erinnert die Vergabe des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften. Adam Posen, Herfried Münkler und Moritz Schularick tragen das Ihre dazu bei.
Politische und wirtschaftliche Macht bedingen sich gegenseitig, sagt der Politologe Herfried Münkler. Das macht China stark und Russland so gefährlich. Und die Europäer müssen aufpassen.
Abkupfern erlaubt keinen geordneten Rückzug, also kapitulierte der Herausgeber: Die Geschichte des „Gebhardt“ endet im Verlag Klett-Cotta als Plagiatsaffäre.
Hochschullehrer fühlen sich laut einer Umfrage durch Vorgaben der politischen Korrektheit in eingeschränkt. Verantwortlich dafür ist aber nicht der Staat, es sind die Universitäten und Forscher. Ein Gastbeitrag.
Finanzkrise, Migrationskrise, Pandemie, Ukrainekrieg, Inflation, Trump, Nahostkonflikt: Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler nennt das eine „mentale Überforderung“ der Bevölkerung und der Politik. Ein Gespräch über die Weltordnung der Zukunft.
Politiker und Fachleute denken öffentlich über eine europäische oder sogar deutsche Nuklearabschreckung nach. Ist der Tabubruch abstrus oder überfällig?
Historische Reflexion und analytische Kombinatorik: Herfried Münkler über die mögliche zukünftige Konstellation von Großmächten
Es gibt wieder mehr Konflikte und die hängen miteinander zusammen, glauben Fachleute. Amerika, China, Indien und Russland kämpfen um die Vorherrschaft. Laut des UN-Friedensindex verschlechtert sich die Sicherheitslage seit 15 Jahren kontinuierlich.
Bei „Open Books“ geht es um vieles. Um alles. Um Neues. Das Lesefest in der Innenstadt klärt geopolitische und Alltagsfragen. Und nicht weniger als 170 Autoren präsentieren den Lesern in diesem Jahr Neuerscheinungen.
Fünf Tage lang ist Frankfurt die Welthauptstadt des Buches. Nicht nur auf dem Messegelände, sondern auch in der Innenstadt gibt es Literatur für jeden. Ein Überblick von „Open Books“ bis Publikums-Wochenende.
Welche globale Ordnung kann nach dem Ende der westlichen Hegemonie einen großen Krieg vermeiden? Herfried Münkler sucht in seinem neuen Buch, „Welt in Aufruhr,“ eine Antwort.
Europa sieht sich und die von ihm verkörperten Werte nie dagewesenen Herausforderungen ausgesetzt. Ein Sammelband, noch vor dem Überfall auf die Ukraine abgeschlossen, referiert noch einmal vergangene Träume und zeigt Auswege, die zu beschreiten schwer wird.
Die Expertenkommission zur Frankfurter Paulskirche hat ihre Empfehlungen vorgelegt. Sie sehen ein „Haus der Demokratie“ als Neubau vor, dessen Dimensionen die Kirche zum bloßen Anhängsel machen könnten.
„Hart aber fair“ führt die Irrtümer der Linken Sahra Wagenknecht gnadenlos vor Augen. Doch das kümmert sie nicht. Herfried Münkler findet das „Manifest“ von ihr und Alice Schwarzer zum Ukrainekrieg „gewissenlos“. So ging es rund.
Stromversorgung +++ Botschafter Andrij Melnyk +++ Herfried Münkler +++ Corona-Großversuch +++ Krisen und Konflikte
Krankenkassen widersprechen Lauterbach +++ Energieboykott +++ Herfried Münkler +++ Reaktionen des Westens +++ Kyrylo Tkachenko
Der Kölner Völkerstrafrechtler Claus Kreß glaubt, dass die Reaktionen auf den Krieg zu einer Stärkung des universellen Gewaltverbots führen können.