1976: Strauß und der „total unfähige“ Kohl
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: In der Bundestagswahl 1976 verpasst Helmut Kohl nur knapp die absolute Mehrheit – von Franz Josef Strauß kommt alles andere als Unterstützung. Teil 8 unserer Wahlserie.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: In der Bundestagswahl 1976 verpasst Helmut Kohl nur knapp die absolute Mehrheit – von Franz Josef Strauß kommt alles andere als Unterstützung. Teil 8 unserer Wahlserie.
Auf der Zielgeraden des Wahlkampfs ändert Angela Merkel ihren Kurs und greift der CDU unter die Arme. Warum hat sie sich so lange zurückgehalten? Es kursieren drei Erzählungen.
Bundestagswahlen spielten für die Börse in Deutschland selten eine große Rolle. Das könnte diesmal anders sein.
Die Stimmung an der CDU-Basis wird immer schlechter, selbst bei Laschets Unterstützern. Plakate mit seinem Konterfei werden oft nicht einmal aufgehängt, Flyer nicht verteilt.
Nur beim Thema Afrika verliert Armin Laschet den Faden: Der Kanzlerkandidat eröffnet in Bonn eine Akademie für Internationale Politik.
Ingrid Matthäus-Maier war seit den Siebzigern FDP- und SPD-Bundestagsabgeordnete und später Bankmanagerin. Ein Gespräch über Gleichberechtigung und Frauen in der Politik.
Nach der Wiedervereinigung kam Angela Merkel als junge Ostdeutsche nach Bonn. In den folgenden Jahrzehnten spielten im politischen Leben der heutigen Kanzlerin viele aus NRW eine Rolle: Als Wegbegleiter, Unterstützer oder erbitterte Konkurrenten.
Angenommen, weder Armin Laschet noch Annalena Baerbock gelingt der Einzug ins Kanzleramt. Dann werden Markus Söder und Robert Habeck sagen, sie hätten das geschafft. Ähnliche Konstellationen hat es auch früher gegeben.
Der Name ist nicht sonderlich appetitlich, das Gericht dafür sehr: Pfälzer Saumagen hat dank Kanzler Kohl Weltruhm erlangt – und den besten macht immer noch sein ehemaliger Hoflieferant Klaus Hambel aus Wachenheim. Die Kolumne Geschmackssache.
Drei Mal holte Kurt Biedenkopf in Sachsen die absolute Mehrheit für die CDU. Den Habitus des Professoralen verband der CDU-Politiker und frühere Ministerpräsident stets mit Leutseligkeit – und gefiel sich auch in der Rolle des Unbequemen. Nun ist er mit 91 Jahren gestorben.
Angela Merkel hat sich nie zur Feministin erklärt. Was sagt das über sie? Und was hat sich in den sechzehn Jahren ihrer Amtszeit für Frauen in Deutschland verändert?
RTL zeigt heute ein Sonderprogramm zum Unwetter. Danach geht es den ganzen Abend lang um Angela Merkel. Wem das nicht reicht, dem sei die Doku „Frau Bundeskanzlerin“ von Katrin Klocke und Stefan Aust empfohlen.
Nicht erst nach der Bundestagswahl stellen sich für Armin Laschet entscheidende Fragen: Wie kann die CDU für Konservative eine Heimat bleiben – oder wieder eine werden? Und wie viel Abgrenzung von der Kanzlerin ist dafür nötig? Die F.A.Z.-Machtfrage.
Spätere Bundeskanzler erkannte man schon früh an ihrer Fähigkeit, gute Mitarbeiter um sich zu scharen. Gelingt das auch denen, die sich heute um das Amt bewerben?
Der Gesandte des Papstes geißelt den deutschen „Synodalen Weg“ als Alleingang. Nur der Pontifex könne als „Hirte und Lehrer aller Christen“ sprechen, sagt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Die Steckdose als Schwarzes Loch – nichts kommt heraus. Gegen den Blackout kann ein Stromaggregat helfen. Aber wohin damit, welche Leistung wird gebraucht, und mit welchem Treibstoff soll es betrieben werden?
Der erste Hype um Annalena Baerbock ist vorbei, da holt Armin Laschet plötzlich auf – den viele im Vergleich zu Söder noch als blass verschmähten. Was sagt uns das über den Wert von Umfragen und Stimmungen im Bundestagswahlkampf?
Die drei Langzeitkanzler mussten viel Spott zu Anfang ertragen. Aber dann erwarben sie sich Respekt und Vertrauen in langen Kanzlerschaften. Wie genau hilft das Armin Laschet weiter?
Verbreitet der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Antisemitismus? Und was verbinden die Menschen in Südthüringen mit ihm? Eine Einordnung.
CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kämpft um seine Wirkung in der Öffentlichkeit. Die besondere Herausforderung dabei: sein unterlegener Konkurrent Markus Söder.
Die Stiftung soll zur Stärkung des europäischen Integrationsprozesses beitragen. Maike Kohl-Richter fürchtet, sie könne zum Spielball der Politik werden.
Laschet +++ Baerbock +++ Pandemie und Schule +++ Wahl 1965 +++ Pottiers Internationale +++ Kritik an deutscher Sprache +++ "allesdichtmachen" +++ Geimpfte und Priorisierung +++ Jugend schreibt +++ Elektromobilität
17 Jahre lang war Petra Roth Frankfurter Oberbürgermeisterin. Sie schaut selten zurück und sagt, sie sei eine sehr zufriedene Seniorin.
Bund und Länder wollen mehr Freiheit für Geimpfte beschließen. Deutschland steht Indien im Kampf gegen die Pandemie zur Seite. Und das Roadmovie „Nomadland“ räumt drei Oscars ab. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Dass Armin Laschet nun Kanzlerkandidat der Union ist, hat er maßgeblich Volker Bouffier zu verdanken. Ohne den hessischen Ministerpräsidenten wäre es für den CDU-Vorsitzenden noch viel schwieriger geworden.
Armin Laschet musste in seinem Leben schon oft um Posten kämpfen. Niederlagen haben ihn nie davon abgehalten, es immer wieder zu versuchen. Nun hat er die Kanzlerkandidatur der Union für sich entschieden.
Auf Drängen der CSU entschied 1979 die Bundestagsfraktion der Union über den Kanzlerkandidaten von CDU und CSU. Aus dem Ergebnis können die beiden Parteien eine Lehre ziehen.
Der hessische Ministerpräsident setzt Armin Laschet und Markus Söder eine Frist. Und er verrät, was die Union von James Dean unterscheidet.
Voraussetzungen einer Erwählung: Thomas de Maizière, Antje Vollmer und Norbert Lammert leisten schwarz-grüne Erinnerungsarbeit auf einem Kolloquium zum hundertsten Geburtstag von Richard von Weizsäcker.
Walter Kohl, Sohn des verstorbenen Altbundeskanzlers Helmut Kohl, hat laut einem Medienbericht Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Für die Lieferung von einer Million FFP2-Masken sei seine Firma noch nicht bezahlt worden.
Die CDU-Abgeordnete Jana Schimke zählt zu den schärfsten Kritikern der aktuellen Wirtschaftspolitik. Das hat mit der AfD zu tun. Und mit Schimkes Biographie.
Viele Kanzlerkandidaten waren zuvor Ministerpräsidenten. Erfolgreich waren nicht alle dabei. Doch auch für manche Wahlverlierer war die Niederlage nicht das Ende der politischen Karriere.
Heute kriegt er wieder sein Fett ab: Das Augsburger Brechtfestival findet erstmals digital statt und lässt die Frauen im Leben des Dramatikers zu Wort kommen.