Wie radikal ist Janine Wissler?
Die extremistische Gruppe Marx21 hat Janine Wissler geprägt. Jetzt distanziert sich die Politikerin, die am Wochenende zur Ko-Vorsitzenden der Linkspartei gewählt werden soll, vorsichtig davon. Ist das glaubhaft?
Die extremistische Gruppe Marx21 hat Janine Wissler geprägt. Jetzt distanziert sich die Politikerin, die am Wochenende zur Ko-Vorsitzenden der Linkspartei gewählt werden soll, vorsichtig davon. Ist das glaubhaft?
Scholz ein „Apparatschik der SPD“? Das klingt ja fast schon wie Helmut Kohl. Für einen Ministerpräsidenten gehört sich solche Polemik eigentlich nicht. Als Kanzlerkandidat aber schon.
Christian Schwarz-Schilling erinnert sich an seine Bosnien-Mission und verteilt Noten an Politiker.
Niemand konnte überzeugender als Franz Josef Strauß ausführen, warum Helmut Kohl es nie zum Bundeskanzler bringen könne. Was hat Markus Söder daraus gelernt?
Nach mehr als sieben Jahrzehnten steht im Bundesrat die 1000. Sitzung an. Zum Jubiläum spricht sogar der Bundespräsident. Danach kehrt der Alltag wieder ein. Und der ist spannender, als man meint.
Ist die CDU zerrissener denn je? Keineswegs, sagt die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Ein Interview über neue Konflikte mit Friedrich Merz, alte mit Helmut Kohl und die Frage, wie dieser die CDU dennoch zusammengehalten hat.
Die Kanzlerin nennt es faszinierend, Politik nicht planen zu können und morgens nicht zu wissen, wie der Abend aussieht. Nur für ihren eigenen Weg hat das nie gegolten. Warum ihr geplanter Abgang funktionieren könnte.
Beim Landesparteitag der baden-württembergischen CDU wirbt der neue Bundesvorsitzende Laschet offensiv um die mittelständische Wirtschaft und Anhänger seines Konkurrenten Merz. Mit Blick auf die Bundestagswahl warnt er vor Rot-Rot-Grün.
Ein Gespräch mit dem neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet über die Einbindung des unterlegenen Konkurrenten, die Kanzlerkandidatur, den Kampf gegen Corona, sein Verhältnis zu Russland, die Seidenstraße – und über Twitter.
Das Gebet zur Amtseinführung von Joe Biden wird Leo J. O’Donovan sprechen. Er hat enge Verbindungen nach Deutschland, war ein Freund Helmut Kohls und hat Joe Biden erzählt, wer Alfred Delp ist.
Einige mehr oder weniger prominente Politiker drängt es erstmals ins Parlament. Frauen allerdings fehlen. Sogar Merkels Nachfolger in ihrem Wahlkreis soll ein Mann werden.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble im F.A.Z.-Interview über die Folgen der Pandemie für das Parlament, das Rennen um den CDU-Vorsitz – und wie wenig Raum neben Merkel bleibt.
Helmut Kohl und Angela Merkel überließen den bayerischen Konkurrenten Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber die Kanzlerkandidatur – und regierten am Ende doch sehr lang. Eine Lehre für Markus Söder?
Der Fraktionsvorsitz im Bundestag ist einer der wichtigsten Posten im Machtgefüge der Union. Wieso kommt der Mann, der ihn innehat, beim Kandidatenwettlauf für die Nach-Merkel-Zeit so wenig vor?
Die Stasi-Unterlagen-Behörde wird ins Bundesarchiv eingegliedert. Was hat sie erreicht, und warum gibt es kaum Protest gegen ihre Abwicklung? Eine Analyse des ehemaligen Behördenspechers.
Mit Glück und Machtinstinkt schaffte es Angela Merkel ins Kanzleramt. Die ostdeutsche Pastorentochter ließ erst die Männer in der CDU und dann Schröders SPD hinter sich: 17. und letzter Teil unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Auf ihre D-Mark waren die Deutschen so stolz wie auf ihre Nationalmannschaft. Entsprechend emotional einschneidend war für viele die Einführung des Euros am 1. Januar 2002. Teil 16 unserer Serie „Deutschland seit 1945“.
Nach 16 Jahren wollte Helmut Kohl es 1998 noch einmal wissen. Die Union verlor die Wahl aber klar gegen Schröders SPD. Teil 15 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Die CDU braucht Raum für neue Ideen und offene Debatten. Gleichzeitig müssen wir handlungs- und regierungsfähig bleiben und die Gesellschaft versöhnen. Ein Essay.
Die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl 1990 wird zum Triumph für Helmut Kohl und die Union. Doch zwei Attentate überschatten den Wahlkampf im wieder geeinten Deutschland. Teil 13 unserer Serie: „Deutschland seit 1945“.
Eine publizistische Liebeserklärung an die dominierende politische Kraft der Nachkriegszeit
In seinem Essay für die F.A.Z. übt Friedrich Merz Kritik am Krisenmanagement der Kanzlerin. Das Vertrauen in die CDU sei zwar hoch, aber Merkels Politik könne „die Risiken für den Eintritt weiterer Krisen“ ungewollt erhöht haben.
Die CDU will den Wandel unserer Zeit aktiv gestalten. Wir wollen das, was sich bewährt hat, bewahren, um den Menschen Sicherheit zu geben. Wir „demobilisieren“ nicht unsere Gegner, wir stellen uns der kontroversen Debatte. Ein Essay.
In der SPD mehren sich die Stimmen, die die Bindung der Bundesrepublik an die Nato lockern wollen. Sie stehen in einer langen Tradition. Ein Rückblick auf neutralistische Bestrebungen und deutschlandpolitische dritte Wege. Ein Gastbeitrag.
Zwei Jahre vor dem Fall der Mauer wurde Erich Honecker eine besondere Ehre zuteil: Bundeskanzler Helmut Kohl empfing ihn in Bonn wie einen Staatsgast. Teil 10 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Europäische Währungsunion +++ Wiedervereinigung +++ Europäische Flüchtlingspolitik +++ Augmented Reality
Stalin-Noten 1952 +++ Deutschlandpolitik +++ Ökumenischer Kirchentag +++ Helmut Kohls Verdienst +++ 30 Jahre Deutsche Einheit
Egal ob wirtschaftlich, politisch oder ganz alltäglich: Für Probleme wurde in der DDR stets der Staat verantwortlich gemacht. Die Folgen der SED-Herrschaft machen sich bis heute bemerkbar.
Nur Helmut Kohl konnte (sich) das leisten. Der damalige Bundeskanzler ergriff die historische Chance und einte das getrennte Deutschland. Doch der Weg dahin begann schon früher.
Helmut Kohl erinnert sich 2007 im Gespräch mit F.A.Z.-Redakteur Georg Paul Hefty an den Tag, als die Mauer fiel.
Für die DDR verhandelte Günther Krause einst den Einigungsvertrag, wurde Bundesminister und stürzte bis ins „Dschungelcamp“ ab. Wie er den Planeten vor dem Klimakollaps retten will, schreibt er in seinem Buch „Das ewige Licht“.
Der MDR zeigt in einer sehenswerten Doku, wie vor dreißig Jahren die östlichen Bundesländer neu entstanden und sich die Deutsche Einheit juristisch in einem Graubereich vollzog.
Heribert Schwan, einst Ghostwriter von Helmut Kohl, rückt die Tonbänder mit den Gesprächen der beiden nicht heraus. Vor dem Bundesverfassungsgericht will er sich auf die Pressefreiheit berufen.
Die Hanauer CDU will den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl ehren und eine Brücke nach ihm benennen. Allerdings gab es eine Verwechslung bei den Örtlichkeiten. Die politischen Gegner machen sich über die mangelnde Ortskenntnis lustig.
Es war das Ende des Kalten Krieges: Vor 30 Jahren unterzeichneten die ehemaligen Besatzungsmächte mit den beiden deutschen Staaten den Zwei-plus-Vier-Vertrag. Dabei gab es durchaus Vorbehalte gegen ein wiedervereintes Deutschland.
Im jahrelangen Streit um die Tonbänder des früheren Kohl-Ghostwriters Heribert Schwan hat die Witwe des Kanzlers einen Zwischenerfolg erzielt. Ein nächstes Gerichtsverfahren ist wahrscheinlich.