Wie Wüst gegen Merz stichelt
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst verleiht der früheren Kanzlerin den Staatspreis seines Bundeslands. Die Begründung liest sich wie eine Spitze gegen CDU-Chef Friedrich Merz.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst verleiht der früheren Kanzlerin den Staatspreis seines Bundeslands. Die Begründung liest sich wie eine Spitze gegen CDU-Chef Friedrich Merz.
Dilemma der Altbundeskanzlerin +++ Späte Dankesschuld? +++ Mangelndes Verständnis für Notwendigkeiten +++ Nicht ehrungswürdig
Für viele war er eine politische Reizfigur. Deshalb wurde es Zeit, dass ein ausgewogenes Bild des CDU-Politikers Alfred Dregger gezeichnet wird.
Auf Wunsch der AfD debattiert der Bundestag über das Großkreuz für die ehemalige Kanzlerin. Nachdem die CDU lange geschwiegen hatte, gibt es plötzlich viele nette Worte.
Der Bundespräsident ehrt Angela Merkel und überschüttet sie mit Lob. Zustimmende Worte findet er auch für ihre gemeinsame Russlandpolitik.
Die frühere Bundeskanzlerin hat den höchsten Verdienstorden der Bundesrepublik bekommen. Nur Konrad Adenauer und Helmut Kohl wurden vor ihr so geehrt.
Manche sagen, Angela Merkel bekomme die höchstmögliche Stufe des Bundesverdienstkreuzes, die der Bundespräsident verleiht, zu früh. Adenauer bekam sie schon nach viereinhalb Jahren im Amt, Kohl an seinem letzten Amtstag.
Der Bundespräsident zeichnet die erste deutsche Kanzlerin mit der höchstmöglichen Ehrung, dem Großkreuz, aus. Merkel wird früh geehrt. Zu früh?
Die G-7-Außenminister treffen sich in Japan. Gewaltsame Unruhen erschüttern Sudan. Und der Einfluss eines deutschen Autoherstellers in China schwindet. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
1991 wurde er Regierungschef – damals war in Deutschland noch Helmut Kohl Kanzler. Seitdem hat Milo Djukanović an der Macht festgehalten. Doch mit der Stichwahl am Sonntag könnte damit Schluss sein.
Der Finanzminister will keine neuen Büros mehr, der Kanzler schon. Das hat mit vielen neuen Stellen zu tun. Und mit dem Zustand der Koalition. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Verleihung soll schon im April stattfinden. An der Veranstaltung werden wohl viele politische Weggefährten teilnehmen. Aus der aktuellen CDU-Führung steht offenbar niemand auf der Einladungsliste.
Die Union will eine moderne Partei sein. Aber auch eine konservative. Den Debatten über ein neues Grundsatzprogramm ist dieser Spagat anzumerken. Merz meidet Themen, für die er von Konservativen gewählt wurde.
Die CDU will wieder konservativ sein, aber trotzdem modern und großstädtisch. Die CSU fühlt sich von der Ampel diskriminiert, will aber genau das zu ihrem Vorteil nutzen. Wie geht das alles zusammen?
Altbauten, Friedhöfe und Denkmäler werden gepflegt und restauriert. Gerade im Westen entdecken immer mehr Polen das deutsche Erbe neu. In Warschau dagegen macht die Regierung Wahlkampf gegen Deutschland.
Vor vierzig Jahren war das Dreiparteiensystem der Nachkriegszeit am Ende: Die Grünen wurden in den Deutschen Bundestag gewählt. Einer ihrer ersten Anträge: Vollwertkost und fleischloses Kantinenessen.
Gegendarstellung: China - Taiwan +++ Putin-affine Russlandpolitik +++ Aufnahme von Verhandlungen
Wer ist der Berichterstatter für Wahl- und Parteienrecht im Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts?
Regierungsbildungen vom zweiten Platz aus hat es in Deutschland schon mehrmals gegeben. Ein Überblick.
Um ihren Anspruch auf das Bürgermeisteramt von der zweiten Reihe aus geltend zu machen, bemüht die SPD historische Vergleiche. In der Tat ist die bundesdeutsche Geschichte reich davon.
Als die DDR zusammenbrach, umgab den SED-Funktionär aus Dresden die Aura eines Hoffnungsträgers der SED. Doch die Bürger trauten auch einem „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ nicht mehr.
Viel interessanter als die Frage, ob Nancy Faeser ihr Amt in Berlin aufgeben muss, ist eine andere: Ist das Amt der Ministerpräsidentin wirklich erstrebenswerter als das einer Bundesministerin?
Als Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums hat Christoph Stölzl im doppelten Sinn Geschichte gemacht: Er sorgte dafür, dass das Projekt in der Berliner Republik ankam. Ein Nachruf.
Als Generaldirektor des Deutschen Historischen Museum prägte er nach der Wende die Geschichtspolitik des wiedervereinigten Landes, später war er Berliner Wissenschaftssenator und Hochschulrektor. Jetzt ist Christoph Stölzl im Alter von 78 Jahren gestorben.
Wie kann man junge Menschen für die Ideen Ludwig Erhards begeistern? Der ehemalige hessische Ministerialdirigent Marcus Lübbering versucht das zusammen mit Roland Koch über die Ludwig-Erhard-Stiftung.
Vor einem Jahr stürzte Armin Laschet tief. Nun spricht er über sein Scheitern, über Putins Krieg und Nordstream 2 und darüber, was er anders als Olaf Scholz machen würde.
Die Witwe von Helmut Kohl hat keinen Anspruch auf eine dem Altkanzler kurz vor dessen Tod zugesprochene Entschädigung von einer Million Euro. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Die von Kanzler Olaf Scholz ausgerufene „Zeitenwende“ ist eine nachträgliche Anpassung der deutschen Politik an Realitäten, die schon lange vor Russlands Überfall auf die Ukraine bestanden. Wie sollte eine neue Osteuropapolitik aussehen?
Unter einem Himmel aus Gendersternchen tritt die Linke ratlos auf der Stelle. Nur langsam wird ihr klar, dass kulturelle Reinheitsgebote keine Lösung sind, dafür ist die Lage zu ernst. Ein Gastbeitrag.
Es geht beim Disput rund ums Bürgergeld nicht nur ums Finanzielle, sondern um unterschiedliche Menschenbilder. Da ist es richtig, wenn die Parteien der Mitte um einen Konsens ringen.
Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld hat ein Mann im Jahr 1987 lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Mehr als 35 Jahre nach der Tat haben Ermittler eine DNA-Spur entdeckt – und nahmen einen Verdächtigen fest.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Vor fünfzig Jahren nahmen die Bundesrepublik Deutschland und die Volksrepublik diplomatische Beziehungen auf. Mithilfe des Westens wurde China zu jener Macht, die immer repressiver auftritt.
Kohl, Schröder, Merkel: Alle hatten Momente, in denen sie nicht zögern durften. Scholz hatte einen solchen Moment gleich zu Beginn seiner Amtszeit. Bei den Energiepreisen aber wirkt er zögerlich.
Zu Beginn ihrer politischen Karriere wurde die frühere Bundeskanzlerin als „Kohls Mädchen“ bezeichnet. Das empfand sie nach eigenen Angaben als „ziemlich deprimierend.“
Einst rebellierten Angela Merkel und Friedrich Merz gemeinsam gegen Helmut Kohl. Jetzt führt sie das Gedenken an den Kanzler der Einheit wieder zusammen. Auch weil sie sich programmatisch an ihn angenähert haben – vor allem in der Sozialpolitik.