Wolfgang Schäubles Vermächtnis
Dass die deutsche Demokratie ein Hort der Stabilität ist, hat sie Politikern wie Wolfgang Schäuble zu verdanken. Er war ein Glücksfall für die Republik.
Dass die deutsche Demokratie ein Hort der Stabilität ist, hat sie Politikern wie Wolfgang Schäuble zu verdanken. Er war ein Glücksfall für die Republik.
Sein Vermächtnis tragen die meisten Europäer im Geldbeutel: den Euro. Für den früheren EU-Kommissionspräsidenten Jacques Delors stand das europäische Gemeinwohl immer an erster Stelle. Nun ist der Franzose im Alter von 98 Jahren gestorben.
Wolfgang Schäuble war eine politische Institution für sich. Über seine Rolle als Bundesfinanzminister, eine Wein-Wette mit der F.A.Z. und mehr.
Niemand hat die deutsche Politik im zurückliegenden halben Jahrhundert so dauerhaft geprägt wie Wolfgang Schäuble. Er wäre gerne Kanzler geworden. Als dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, hat er trotzdem weitergemacht. Er hat der Demokratie gedient.
Wolfgang Schäuble saß mehr als 50 Jahre im Bundestag. Im Oktober 2022 sprach er über die Härte, die Politiker gegen sich selbst pflegen müssen, über den Wert der Loyalität und eigene Fehler.
Mit 38 Jahren zählt Nathanael Liminski zu den erfahrensten CDU-Politikern. Mit Laschet wäre er von Düsseldorf nach Berlin gegangen. Das klappte nicht. Von seinem weiteren Aufstieg wird ihn das wohl nicht abhalten.
Sie war mehr als nur Sekretärin, Büroleiterin oder persönliche Referentin. Und sie blieb bis zuletzt an Helmut Kohls Seite. Nun ist seine Vertraute Juliane Weber gestorben.
Er hat das Zweite Deutsche Fernsehen wie kein anderer geprägt und durch eine existenzielle Krise geführt. Zwanzig Jahre lang war er Intendant des Senders. Jetzt ist Dieter Stolte im Alter von 89 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Im historischen Vergleich ist das Haushaltsloch der Ampelkoalition nicht außergewöhnlich groß. Frühere Bundesregierungen kürzten in ähnlichen fiskalischen Krisen vor allem die Ausgaben. Ein Vorbild für die Gegenwart?
Die Regierung Schmidt war an Differenzen über die Wirtschaftspolitik gescheitert. Unter Kohl sollte fast alles anders werden. Die Wirklichkeit war dann weniger radikal.
Im „St. Urban“ in Deidesheim haben einst der Bundeskanzler und seine Staatsgäste gut gegessen. Gerichte wie der Strudel von Blut- und Leberwurst sind noch heute eine Reise wert.
Es sei doch schon einmal gelungen, eine pragmatische Einigung zu finden: Diese von Beteiligten verbreitete Geschichte des Jahres 1992 verhüllt Gewalt. Ein Gastbeitrag.
Aus den Ereignissen rund um die Wiedervereinigung haben sich Erzählgemeinschaften gebildet, die sich anscheinend unversöhnlicher denn je gegenüberstehen. Warum ist das so? Ein Gastbeitrag.
In der CDU wissen alle, dass nur Geschlossenheit zum Erfolg führt. Doch davon ist die Partei weit entfernt. Der Vorsitzende selbst ist umstritten.
Nach dem Untersuchungsauftrag des sächsischen Ministerpräsidenten stellt sich die Frage: War vielleicht auch die Wiedervereinigung ein Fehler?
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Er war Vorsitzender von SPD und der Linkspartei. Er verließ die SPD und die Linkspartei. Geblieben ist ihm auf seiner Wanderschaft - Sahra Wagenknecht.
Der lange Rechtsstreit um das mündliche Vermächtnis Helmut Kohls hat eine neue für seine Witwe unerfreuliche Wendung genommen. Eine Vielzahl unautorisierter Zitate darf nun doch wieder verwendet werden.
Das politische Wandern haben nicht erst Markus Söder und Kevin Kühnert entdeckt. Schon Helmut Kohl und Franz Josef Strauß machten Politik im Grünen.
Lange schien klar: Der nächste Kanzlerkandidat der Union kommt wieder aus dem größten Landesverband. Doch die NRW-CDU konnte ihr Potential oft nicht nutzen. Und bald könnte CSU-Chef Söder wieder ins Spiel kommen.
Ob Volkswille oder Politik der kleinen Schritte: Kanzler müssen ihren eigenen Stil finden. Worin ähneln sich die Führungsprinzipien der drei letzten Regierungschefs – und was unterscheidet sie?
Mit ihren Überzeugungen zur Europapolitik gefährdet die Alternative für Deutschland den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das sollten gerade ehemalige CDU-Anhänger erkennen.
Die deutsch-französische Brigade, einst Prestigeprojekt der Zusammenarbeit von Paris und Berlin, führt ein Schattendasein. Was kann der neue Kommandeur ändern?
Der Wechsel des CDU-Generalsekretärs zeigt: Die Lage ist ernst. Auch für den Vorsitzenden. Denn längst macht sich Ernüchterung breit in der Partei – an der Basis und im Konrad-Adenauer-Haus.
Christian Bach, Chef des Clubs der Autogrammsammler, spricht im Interview über die Bedeutung von Politikern, Autopen-Unterschriften und gelüftete Geheimnisse.
Staatssekretäre der letzten DDR-Regierung erzählen, wie sie in wenigen Monaten die deutsche Einheit vorbereitet haben – und kritisieren die Bundesrepublik. Dabei bleiben beim Leser am Ende einige Fragezeichen.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident hatte vor dem kleinen Parteitag seine Vision für die CDU formuliert. Der CDU-Vorsitzende reagiert in seiner Rede vor den Delegierten auf Wüsts Gastbeitrag in der F.A.Z.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst ruft seine Partei dazu auf, von populistischer Politik Abstand zu halten. Die CDU stehe in der Nachfolge von Helmut Kohl und Angela Merkel, ihr Herz schlage in der Mitte.
Eine moderne Volkspartei entspringt der politischen Mitte. Was die CDU in Zeiten des Populismus von Helmut Kohl und Angela Merkel lernen kann. Ein Gastbeitrag des Ministerpräsidenten von NRW.
Unternehmer, Robotik-Spezialist und Fan von Elon Musk: Andreas Dripke zeichnet nach, wie Sebastian Thrun von Solingen aus den Weg ins Silicon Valley gefunden hat.
Vor 25 Jahren nahm die Europäische Zentralbank in Frankfurt ihre Arbeit auf. Dass sie hier ihren Sitz nahm, war alles andere als selbstverständlich.
Neue Fassaden in Frankfurt müssen grün, die Gärten schotterfrei sein. In Hessen werden weniger Wohnungen fertiggestellt. Und die EZB wird 25 Jahre alt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Während die Altkanzlerin Preise entgegennimmt, kreist die CDU um sich selbst. Die Partei muss endlich ihr Verhältnis zu Merkel klären.
Der Hessische Kultusminister besucht ein Gymnasium in Bad Homburg. Er nimmt sich Zeit für ein Gespräch. Nicht nur über Europa. Sondern auch über Overhead-Projektoren, sein liebstes Emoji und den Hessen Helmut Kohl.
Pflege, Schulen, Handwerk, Industrie: Deutschland ächzt unter Personalmangel. Und trotzdem hat die Idee einer Viertagewoche derzeit Konjunktur wie lange nicht. Was hat es mit dem Phänomen auf sich?
Traditionell dominiert das Heer die strategische Verteidigungskultur. Aber der Wert der Deutschen Marine geht weit über das Militärische hinaus. Ohne Deutschlands Beitrag ist eine europäische Seemacht undenkbar. Ein Gastbeitrag.