Was darf ein Bundespräsident?
Bundespräsident Gauck hat NPD-Mitglieder als „Spinner“ bezeichnet - und damit in den Augen der Partei seine Pflicht zur parteipolitischen Neutralität verletzt. Karlsruhe nimmt den Vorwurf ernst.
Bundespräsident Gauck hat NPD-Mitglieder als „Spinner“ bezeichnet - und damit in den Augen der Partei seine Pflicht zur parteipolitischen Neutralität verletzt. Karlsruhe nimmt den Vorwurf ernst.
Die SPD-Führung will Sebastian Edathy aus der Partei ausschließen. SPD-Generalsekretärin Fahimi begründete den Schritt mit dem moralisch unkorrekten Verhalten Edathys. Der stellte derweil Strafanzeige gegen eine Ermittlungsbehörde.
Haben die Staatsanwälte in Hannover den Abgeordneten Sebastian Edathy gejagt? Im Gegenteil: Sie zögerten viel zu lange, obwohl ein klarer Anfangsverdacht bestand.
Es ist der vierzehnte Bundesligasieg der Bayern nacheinander und das 47. Ligaspiel in Serie ohne Niederlage. Die Münchner stellen auch beim 4:0 in Hannover ihre Dominanz in der Bundesliga unter Beweis.
Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Strobl hat schwere Vorwürfe gegen die in Niedersachsen mitregierenden Grünen erhoben. Der SPD-Politiker Oppermann gab erstmals zu erkennen, einen Fehler gemacht zu haben.
Der Diplomatenpass schützt den SPD-Politiker im Ausland vor Strafverfolgung. In der großen Koalition herrscht Streit über den Umgang mit der Edathy-Affäre.
Schon am Freitag wird sich der Innenausschuss des Bundestags nochmals mit der Affäre Edathy befassen: Befragt werden soll unter anderen der Leitende Oberstaatsanwalt in Hannover, Jörg Fröhlich.
Der Informationsfluss im Fall Edathy wird heftig kritisiert, doch unklar bleibt, wie er juristisch zu bewerten ist. Wer hat nur seine Pflicht erfüllt, wer hat sich strafbar gemacht - und warum? Ein Gastbeitrag.
Ob die Vorwürfe, die gegen Christian Wulff übrig blieben, dieses Strafverfahren überhaupt rechtfertigten, ist eine berechtigte Frage. Hier wie in der Affäre Edathy hat die Staatsanwaltschaft Hannover unglücklich agiert.
Eng, nervig, Pappessen: Dieses Fliegen ist eigentlich eine Zumutung. Zum Glück gibt es gelegentliche Lektionen in Demut, die einem die Realitätsmaßstäbe wieder zurechtzrücken.
Kerle haben keine Panik, sondern Schwindel; sie sind nicht deprimiert, sondern gestresst - Kerle sprechen nicht über ihre Psyche, schon gar nicht, wenn Frauen dabei sind. In der einzigen deutschen Tagesklinik nur für Männer sind sie unter sich. Ein Besuch.
In der Affäre Edathy wollen die Grünen nun Bundestagspräsident Lammert befragen. Es geht um die mysteriöse Öffnung eines Briefs der Staatsanwaltschaft Hannover.
Das Vertrauen in der großen Koalition ist zerrüttet, es wieder zu reparieren, dürfte nicht leicht fallen. Merkel, Seehofer und Gabriel suchten am Abend nach Auswegen - zunächst im ganz kleinen Kreis.
Der Bundestags-Laptop von Sebastian Edathy verschwand offensichtlich auf einer Zugfahrt von Hannover nach Amsterdam. Doch erst zwei Wochen später meldete Edathy seinen Laptop als gestohlen.
Beim „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ geht es nicht nur um ein herbes Wintergemüse, Grünkohl ist hier Ritual.
Als Konsequenz aus der Affäre Edathy werden Forderungen nach härteren Gesetzen laut. Kauf und Verkauf von Fotos nackter Kinder sollen strafbar werden, fordert der Kinderschutzbund.
Noch in der vergangenen Woche hat der SPD-Politiker Sebastian Edathy einen dienstlichen Rechner als gestohlen gemeldet. Da hatte er sein Mandat schon niedergelegt. Offenbar informierte der Bundestag die Staatsanwaltschaft nicht.
Mirko Slomka gibt sich bei seinem ersten Auftritt als HSV-Trainer als Mann der Tat und der Zuversicht. Sein Vertrag gilt auch für die Zweite Liga.
Christian Heidel ist seit zwei Jahrzehnten verantwortlich für den sportlichen Aufstieg von Mainz 05. Im Interview spricht der Manager des Europa-League-Kandidaten über Konzepte und fehlende Konzepte, Kontinuität und gefühlte Meisterschaften.
Der Bundestag hat einen Bericht der F.A.S. bestätigt, nach dem das Schreiben der Staatsanwaltschaft Hannover an Parlamentspräsident Lammert unverschlossen einging. Es trug auch zwei Postmarken.
Der SPD-Politiker Sebastian Edathy wehrt sich mit juristischen Mitteln gegen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft. Die habe mehrfach gelogen und widerspreche sich. Pikant: Sein Anwalt behauptet, die Politik habe Druck ausgeübt.
Sebastian Edathy will nach Informationen mehrerer Medien Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Hannover einlegen.
Der Hamburger SV zieht nach dem 2:4 in Braunschweig die Konsequenzen und trennt sich von Trainer Bert van Marwijk. Nun könnte Mirko Slomka übernehmen.
Christian Wulff und sein Sprecher Olaf Glaeseker hatten ihr Verhältnis 2011 jäh gekappt. Doch als sie nun gegeneinander aussagen sollten, harmonierten sie wieder wie früher.
Die Ermittler in Hannover hatten in einer Pressekonferenz ihre Verdächtigungen gegen ihn öffentlich gemacht. Jetzt hat der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Edathy die Staatsanwaltschaft in einem „Spiegel“-Interview scharf kritisiert. Unterdessen wurde eine weitere Ermittlungspanne bekannt.
Dritter Sieg im vierten Spiel: Auch im Duell mit Hannover setzt Mainz seinen Lauf in der Rückrunde fort. Malli und Choupo-Moting treffen zum 2:0-Sieg. Der FSV schließt in der Bundesliga-Tabelle zu Wolfsburg und Gladbach auf.
Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat Konsequenzen aus den Vorwürfen in der Affäre Edathy gezogen: Er gab sein Ministeramt auf - und klagt über mangelnden Rückhalt.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Details über das Verfahren gegen den SPD-Politiker Sebastian Edathy bekanntgegeben. Er soll Fotos von nackten Jungen bestellt und sich konspirativ verhalten haben.
Wilhelm Röpke ist ein Wegbereiter der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Sein Credo: Ohne Moral verrottet der Markt.
Agrarminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will sein Amt nur aufgeben, wenn die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn einleitet. Die Grünen werfen ihm vor, die Verantwortung weiterzureichen.
Die ersten Informationen über den Verdacht gegen Sebastian Edathy erhielt das Innenministerium im Oktober 2013. Wer wusste was wann und wer informierte wen? Die Chronik des Falls.
Sebastian Edathy hätte Karriere machen können. Hat er aber nicht. Das fiel auf. Nach seinem Rückzug aus dem Bundestag und den schweren Anschuldigungen der vergangenen Tage stellt sich die Frage: Wer wusste wann was?
Bundesinnenminister Friedrich hat die SPD-Spitze schon vor Monaten über den Fall Edathy informiert. Das sei „völlig untragbar“, findet Schleswig-Holsteins Innenminister Breitner - und fordert den Rücktritt. Auch Niedersachsens Innenminister wusste Bescheid.
Innenminister Friedrich (CSU) hat die SPD-Spitze schon vor Monaten über den Fall Sebastian Edathy unterrichtet. Nun sollen die Durchsuchungen wenig ergeben haben. Computer seien entfernt worden, sagt ein anonymer Ermittler. „Das grenzt an Strafvereitelung.“
Ermittler und Staatsanwaltschaft haben ein weiteres Büro des SPD-Politikers Sebastian Edathy durchsucht. Das niedersächsisches Justizministerium fordert indes Aufklärung darüber, wie es zu Pressefotos von den Durchsuchungen kam.
Die Staatsanwaltschaft Hannover will sich weiterhin nicht über ihre Ermittlungen gegen den SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy äußern. Dieser sagte „Spiegel Online“, man werfe ihm „kein strafbares Verhalten“ vor.