Nach dem Schalit-Effekt
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
In Syrien hat das Regime binnen eines Tages mindestens 28 Menschen getötet. Der türkische Präsident Gül sagte, man könne nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.
Syrische Sicherheitskräfte sind am Samstag abermals gegen Regierungskritiker im Zentrum und Nordwesten des Landes vorgegangen. Kurz vor Ablauf eines Ultimatums der Arabischen Liga gingen die Truppen insbesondere in der Provinz Hama mit großer Gewalt vor.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
Das syrische Regime setzt seine Offensive gegen die Städte Homs und Hama auch am Dienstag fort. Das Assad-Regime hat nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der UN bislang mindestens 3500 Menschen getötet.
Bei der Hizbullah herrscht das Führerprinzip, bei der Hamas eine Kollektivführung - was es dem BND so schwer machte, die Schalit-Verhandlungen zu Ende zu führen.
In den beiden vergangenen Tagen sind aus dem Gazastreifen mehr als 30 Raketen auf Israel abgeschossen worden. Die israelische Luftwaffe griff Ziele im Gazastreifen an, dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein.
Die Hamas versucht sich nach dem Gefangenenaustausch als nationale Führungskraft aller Palästinenser darzustellen. Sie lässt die Fatah von Abbas aber generös mitfeiern.
Gilad Schalits erste Schritte in die Freiheit sind unsicher. Die Prozedur seiner Freilassung ist so kompliziert wie die Verhandlungen über den Austausch.
Mubarak ist weg, in Kairo haben die Muslimbrüder an Einfluss gewonnen. Amerika brachte die Islamisten dazu, auf die Hamas einzuwirken. Vermutlich ging es um mehr als um Gilad Schalit.
Am Ende waren es die Ägypter, die den Gefangenenaustausch zustande brachten, an dem Vermittler aus der Türkei, Frankreich und Deutschland zuvor gescheitert waren.
Die komplexe Entscheidungsstruktur innerhalb der Hamas und die ägyptische Revolution brachten ihn um den Erfolg seiner Früchte: Der BND-Vermittler Gerhard Conrad bleibt „Mr. Hizbullah“.
Der israelische Soldat Gilad Schalit ist nach seiner Freilassung in seinem Heimatort im Norden Israels eingetroffen. Im Gegenzug übergab Israel 477 palästinensische Gefangene an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.
Der Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas ist angelaufen. In den nächsten Stunden soll der 2006 entführte Soldat Gilad Schalit nach Israel zurückkehren - im Tausch gegen 1027 palästinensische Gefangene.
Hat das Oberste Gericht keine Einwände, wird der israelische Soldat Gilad Schalit am Dienstag im Austausch für 1027 inhaftierte Palästinenser freikommen. 79 Prozent der Israelis befürworten dies.
Der Gefangenenaustausch mit Israel lässt viele Palästinenser nach jahrelanger Haft in die Heimat zurückkehren. Doch viele werden im Gefängnis bleiben müssen.
In Syrien stehen die Gegner des Assad-Regimes alleine da. Der Führung der Opposition droht die Kontrolle über einzelne Gruppen verlorenzugehen, die schon zu den Waffen greifen.
„Sieg für den Terror und die Hamas“: Der geplante Gefangenenaustausch mit dem entführten Soldaten Schalit ist in Israel und in den Palästinensergebieten auf Kritik gestoßen.
Nach mehr als fünf Jahren in der Gewalt der Hamas soll der Soldat Gilad Schalit nach Hause kommen. Dafür zahlt die Regierung Netanjahu einen hohen Preis.
Die Grundlagen des Deals legte ein Deutscher: Gerhard Conrad, Chef des BND-Leitungsstabs, vermittelte bis zuletzt zwischen Hamas und israelischer Regierung.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll der von der Hamas verschleppte israelische Soldat Gilad Schalit sich bereits in Ägypten befinden. Am Dienstag hatte die Hamas seine Freilassung im Tausch gegen rund tausend palästinensische Gefangene angekündigt.
Der vor mehr als fünf Jahren entführte israelische Soldat Gilad Schalit könnte bald freigelassen werden. Die Hamas kündigte an, dass Israel im Gegenzug tausend palästinensische Gefangene auf freien Fuß gesetzt werden sollen.
Der palästinensische Chef des Kabuler Büros des Senders Al Dschazira hat zugegeben, Kontakte zur islamistischen Hamas zu unterhalten. Samer Allawi war vor sechs Wochen bei der Rückreise von einem Familienbesuch im Westjordanland von der israelischen Armee festgenommen worden (F.A.Z.
GAZA, 20. September. Zwischen knatternden Motorradrikschas und Eselskarren zieht Nader al Masri seine Bahn. "Du musst doch nicht abnehmen, du bist doch schon so dünn", rufen dem drahtigen Palästinenser manchmal Passanten zu.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat den palästinensischen Präsidenten Abbas dafür kritisiert, bei den UN die Vollmitgliedschaft zu beantragen. Abbas bekräftigte, dass er ein Ende der israelischen Besatzung anstrebe.
hcr. GAZA, 18. September. Die in Gaza regierende Hamas und die israelische Regierung haben die Ankündigung des palästinensischen Präsidenten Abbas kritisiert, am Freitag die Vollmitgliedschaft Palästinas bei den Vereinten Nationen zu beantragen.
hcr. GAZA, 18. September. Die in Gaza regierende Hamas und die israelische Regierung haben die Ankündigung des palästinensischen Präsidenten Abbas kritisiert, am Freitag die Vollmitgliedschaft Palästinas bei den Vereinten Nationen zu beantragen.
Noch nie schien dieses Land so verhasst, angreifbar und isoliert wie heute: Israel ist als Sündenbock nützlicher, als es als Friedenspartner sein kann - auch für Ägypten. Derweil driften Europa und Israel immer weiter auseinander.
In der Arabellion spielt der türkische Ministerpräsident mit seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP eine gewisse Rolle. Manche nehmen sie zum Vorbild einer „islamischen Demokratie“.
JERUSALEM, 5. September. Auf einmal erging es den Israelis wie vielen nahöstlichen Passagieren auf dem Flughafen von Tel Aviv: Türkische Polizisten nahmen am Montag gut 40 israelische Staatsangehörige nach der Landung auf dem Istanbuler ...
Assad geht weiter mit unverminderter Gewalt gegen Aufständische vor: In der zentralsyrischen Stadt Hama seien am Montagmorgen 30 Armeefahrzeuge eingerückt, sagte ein Sprecher der Opposition; auch aus Städten an der Grenze zur Türkei werden Militäraktionen gemeldet.
Der gestürzte libysche Machthaber habe Frieden und die Befreiung des von der Hamas verschleppten Soldaten Gilad Schalit versprochen, wenn Israel die Nato zu einem Ende der Luftangriffe bewege. So wird ein israelisches Regierungsmitglied zitiert.
Nach Monaten der Gewalt in Syrien hat offenbar erstmals ein ranghohes Mitglied der Führung mit Präsident Assad gebrochen. Der Generalstaatsanwalt von Hama warf den Sicherheitskräften ein Massaker in der Stadt vor und gab seinen Rücktritt bekannt.
Beirut/Damaskus/Paris, 1. September (dapd/AFP). In Syrien ist offenbar erstmals seit Beginn der Proteste gegen Präsident Baschar al Assad ein ranghoher Beamter zurückgetreten. In einem im Internet verbreiteten Video gab der Generalstaatsanwalt ...
Dank des Nato-Einsatzes in Libyen ist Diktator Gaddafi auf der Flucht. In Syrien hingegen geht Machthaber Assad weiter brutal gegen das eigene Volk vor. Wie kann das sein? Es ist das alte Dilemma: Moral versus Realpolitik.
Istanbul/Beirut, 31. August (dpa/dapd). Syrische Sicherheitskräfte haben am Mittwoch in den Städten Homs und Hama mindestens 16 Regierungsgegner festgenommen. Laut Aktivisten wurden in Syrien im vergangenen Monat mindestens 473 Menschen getötet.