Warum Israel keine neue Eskalation im Gazastreifen will
Den zusätzlichen Truppen an der Grenze zum Trotz: Die israelische Führung ist an keiner neuen Militäroffensive im Gazastreifen interessiert – und hofft, dass die Hamas dies ähnlich sieht.
Den zusätzlichen Truppen an der Grenze zum Trotz: Die israelische Führung ist an keiner neuen Militäroffensive im Gazastreifen interessiert – und hofft, dass die Hamas dies ähnlich sieht.
Israel verlegt zusätzliche Truppen an die Grenze zum Gazastreifen. An einer Invasion sei man aber derzeit „nicht interessiert“, wie es hieß. In der Nacht zum Donnerstag waren von dort wieder zahlreiche Raketen auf Israel abgefeuert worden.
Nach der Trauerfeier für drei ermordete Jugendliche droht eine neue Spirale der Gewalt. Israels Regierung will Vergeltung und beschuldigt die Hamas. Die radikalen Palästinenser bestreiten jede Beteiligung und sprechen von einem Vorwand für Militäraktionen.
Die drei getöteten jungen Israelis sind beigesetzt worden. Nun sinnt das Land darüber nach, wie die Vergeltung aussehen könnte. Gibt es wieder Krieg in Gaza?
Nach dem Fund der drei getöteten Studenten sind die Trauer und die Wut in Israel groß. Die Regierung will gleich nach der Beerdigung entscheiden, wie sie auf die mutmaßliche Hamas-Tat reagiert.
Nach dem Tod der entführten Jugendlichen haben israelische Kampfjets Hamas-Einrichtungen im Gazastreifen angegriffen. Auch die Häuser von zwei Tatverdächtigen wurden gesprengt. Weitere Aktionen dürften folgen.
Seit Mitte Juni waren sie verschwunden, nun die traurige Gewissheit: Die drei im Westjordanland vermissten jungen Israelis sind tot. Nach den Worten von Ministerpräsident Netanjahu wird die Hamas „dafür bezahlen“.
Im Entführungsfall der jüdischen Jugendlichen im Westjordanland veröffentlicht Israels Inlandsgeheimdienst die Namen zweier Hauptverdächtiger. Sie gehören der Hamas an.
Die radikale Hamas nutzt die Razzien der israelischen Armee im Westjordanland geschickt aus, um das eigene Profil zu schärfen. Der große Verlierer heißt Mahmud Abbas.
Auf der Suche nach drei im Westjordanland vermissten Jugendlichen sind abermals hunderte israelische Soldaten in Hebron eingerückt. Berichtet wird von Hausdurchsuchungen und zuletzt hunderten Festnahmen.
Nach der Entführung von drei Talmudstudenten geht Israels Regierung im Westjordanland mit einer militärischen Großoffensive gegen die Hamas vor. Doch in Hebron bezweifeln viele Bürger, dass sich die radikalislamische Organisation hinter der Tat versteckt.
Die israelische Armee sucht nicht nur nach den verschwundenen Jugendlichen, sie will auch den Islamisten einen schweren Schlag versetzen.
Nach der Entführung von drei israelischen Jugendlichen hat das Militär seine Razzien gegen die Hamas im Westjordanland ausgeweitet. Es gibt Dutzende Festnahmen.
Israel setzt nach der Entführung von drei Jugendlichen im Westjordanland die Festnahmen von Mitgliedern der Hamas fort: Die Armee nahm rund 40 Hamas-Angehörige fest - darunter auch den Parlamentspräsidenten.
Nach wie vor fehlt jede Spur von den drei mutmaßlich entführten jüdischen Studenten. Israel macht die Hamas für ihr Verschwinden verantwortlich. Noch immer gibt es kein Lebenszeichen.
Nach der mutmaßlichen Entführung von drei Jugendlichen hat die israelische Armee im Westjordanland rund 80 Palästinenser festgenommen. Der Fall weckt in Israel traumatische Erinnerungen an die Entführung des Soldaten Gilad Schalit.
Das israelische Militär sucht mit Fallschirmjägern nach drei vermissten Studenten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bestätigt, dass sie entführt worden sind. Verantwortlich für ihr Verschwinden könnte die Terrorgruppe Isis sein.
Bei der Suche nach den drei im Westjordanland vermissten israelischen Jugendlichen, wurden jetzt mehrere Mitglieder der Hamas festgenommen. Das israelische Militär glaubt an eine Entführung.
Nach der Bildung der palästinensischen Einheitsregierung hat Israels Luftwaffe erstmals wieder ein Ziel im Gazastreifen angegriffewn. Dabei wurde ein Salafistenführer getötet.
Es sei die „angemessene zionistische Antwort“ auf den palästinensischen Terror: Das sagt Ministerpräsident Netanjahu über die Genehmigung zum Bau von 1500 neuen Wohnungen im besetzten Westjordanland und in Ostjerusalem.
Nach sieben Jahren bilden Hamas und Fatah wieder eine gemeinsame Regierung. Wie wenig aber auch das neue Kabinett zu sagen hat, zeigte sich schon während der Vereidigung.
Palästinenserpräsident Abbas hat Ministerpräsident Hamdallah beauftragt, die geplante neue Einheitsregierung zu führen. Sie wird von der Hamas unterstützt.
„Alle Mitarbeiter des Teams sind sicher und wohlauf“: Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen dementiert Berichte des syrischen Außenministeriums, es seien Waffeninspekteure verschleppt worden. Bestätigt wird aber eine Attacke auf ein OPCW-Team.
Die Frist für einen Erfolg der Nahost-Friedensgespräche ist abgelaufen. Nach dem Scheitern bereitet Israel Sanktionen gegen die Palästinenser vor. Die wollen nun den Internationalen Strafgerichtshof einschalten.
Aus Verärgerung über ein Versöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas hat die israelische Regierung die Friedensgespräche mit den Palästinensern ausgesetzt.
Die Nahost-Friedensgespräche sind nach der Annäherung von Fatah und Hamas in Gefahr. Israel berät über Strafmaßnahmen gegen die palästinensische Autonomiebehörde. Die Palästinenser versuchen, Bedenken zu zerstreuen.
Weil die regierende PLO in Palästina ein Bündnis mit der radikalislamischen Hamas eingehen will, beendet Israel empört die Friedensgespräche. Die Vermittlungsversuche sind gescheitert.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung und Neuwahlen geeinigt. Sollte es dieses Mal klappen, gefährdet das die Verhandlungen mit Israel.
Im syrischen Bürgerkrieg ist offenbar wieder Giftgas eingesetzt worden. Regierung und Opposition beschuldigen sich gegenseitig, in der Provinz Hama Chemiewaffen verwendet zu haben.
Morddrohung per SMS: Mehr als sechzig in Israel akkreditierte ausländische Journalisten sind per Nachricht auf ihr Mobiltelefon mit Entführung oder mit dem Tode bedroht worden.
Mehr als 40 Raketen sind in der Nacht zum Donnerstag vom Gazastreifen aus nach Israel geschossen worden – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Verantwortlich war die Gruppe „Islamischer Dschihad“. Mit ihr macht sich eine neue Kraft im Konflikt breit.
Im Gazastreifen wird ein Spielfilm über die Entführung des Israelis Gilad Schalit gedreht - unterstützt von der islamistischen Hamas.
In Genf gehen an diesem Montag die Gespräche zwischen der syrischen Regierung und den Aufständischen weiter. Die Verhandlungen werden durch den fortgesetzten Bruch der Waffenruhe in Homs zusätzlich erschwert.
Der Film „Bethlehem“ von Yuval Adler und Ali Waked zeigt die Zerstrittenheit der Palästinenser zur Zeit der zweiten Intifada. In Israel ruft das ein geteiltes Echo hervor.
Politiker des Westens haben Ariel Scharon nach seinem Tod als einen der wichtigsten Architekten Israels gewürdigt. Die radikalislamistische Hamas wünscht ihn zur Hölle. Von Sonntag an wird er in der Knesset aufgebahrt.
Vor fast genau acht Jahren fiel der israelische Likud-Politiker Ariel Scharon nach einer Hirnblutung ins Koma. Nun ist Scharon in einer Klinik in Tel Aviv gestorben. Er stand für die Siedlungsgeschichte Israels wie kein anderer.