Neue Hoffnung für Hamas-Geiseln
Israel, die USA und arabische Vermittler kommen einer Einigung über die Freilassung der Hamas-Geiseln offenbar näher. Doch es bleibt eine breite Kluft zwischen den Konfliktparteien.
Israel, die USA und arabische Vermittler kommen einer Einigung über die Freilassung der Hamas-Geiseln offenbar näher. Doch es bleibt eine breite Kluft zwischen den Konfliktparteien.
Mitarbeiter des Palästinenserhilfswerks sollen in das Massaker in Israel verwickelt sein. Auch UNRWA-Fahrzeuge und -Einrichtungen seien dafür genutzt worden. Jetzt stoppt auch Deutschland seine Zahlungen.
Mehrere Ländern stoppen die Zahlungen an das Palästinenserhilfswerk der UN. Sie reagieren damit auf Vorwürfe, UNRWA-Mitarbeiter seien an den Terror-Anschlägen vom 7. Oktober beteiligt gewesen.
In Amman trifft Annalena Baerbock den jordanischen Außenminister. In dem Gespräch geht es um die humanitäre Krise im Gazastreifen und Perspektiven für die Zeit nach dem Krieg.
Jüdische Eltern schicken ihre Kinder wieder auf jüdische Schulen und sorgen sich um die Sicherheit. Die Öffentlichkeit nimmt das einfach hin, als traurige Normalität.
Taurus-Lieferung +++ Qatars liefert Medikamente +++ mangelnde Deutschkenntnisse +++ Erfahrungsbericht von Howard Hunt
Meldestelle legt Bericht vor
Die Europäer wetteifern im Rückgabe-Diskurs, worauf es aber ankommt, diskutieren Bénédicte Savoy und Sammy Baloji in der Frankfurter Städelschule.
Es ist das erste Mal, dass sich Israel gegenüber einem anderen Staat vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten muss. Die Regierung wurde nun verpflichtet, die Zivilbevölkerung besser zu schützen.
Dass Israel grundsätzlich rechtsstaatlich handeln will, zeigt sein Auftritt in Den Haag. Die Hamas erscheint allenfalls vor dem Jüngsten Gericht.
Israel müsse Anstrengungen unternehmen, einen Völkermord im Gazastreifen zu verhindern, urteilt der Internationale Gerichtshof. Auch schon die Anstiftung dazu müsse bestraft werden. Zum Ende des Militäreinsatzes wird Israel jedoch nicht verpflichtet.
Der israelische Schriftsteller David Grossman hält auch nach dem Massaker vom 7. Oktober an der Zweistaatenlösung fest. Die Israelis seien dazu verdammt, mit der Hamas Geschäfte zu machen.
Der Internationale Gerichtshof will im Eilantrag gegen Israel entscheiden, bundesweit wird wieder demonstriert, das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ hält seinen ersten Parteitag ab und für Deutschland geht es in zwei Sportarten um den Einzug ins Finale. Der F.A.Z. Newsletter.
Am Mittag wird vom Internationalen Strafgerichtshof eine Entscheidung erwartet, ob die Schutzmaßnahmen Israels für Palästinenser ausreichen. Außenministerin Baerbock appelliert, die Flüchtlinge könnten sich „nicht einfach in Luft auflösen“.
Im Ringen um die Freilassung der Hamas-Geiseln stichelt Netanajahu gegen Qatar. Das Emirat schießt zurück. Unterdessen berichten freigekommene Geiseln von sexueller Gewalt durch die Hamas-Terroristen.
Der Antisemitismusbeauftragte ist „erschüttert“ über „das beschämend hohe Niveau“ judenfeindlicher Taten und beklagt mangelnde Solidarität mit Juden. Der Zentralrat will das mit einer Kampagne ändern.
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel gab es in Frankreich in drei Monaten so viele antisemitische Übergriffe wie zuvor in drei Jahren. Auch Schulen sind betroffen.
Israel weist Vorwürfe zurück, wonach israelische Panzergranaten ein Flüchtlingslager im Gazastreifen getroffen haben sollen. Tausende israelische Frauen fordern ein Ende des Blutvergießens. Die Huthi-Miliz greift wieder ein Containerschiff an. Der Überblick.
Raisi und Erdoğan wollen den IS bekämpfen und die Palästinenser unterstützen. Doch Differenzen zwischen der Türkei und Iran gibt es viele.
Spontaner Spielplanwechsel: Um mit dem Trauma des 7. Oktober umzugehen, probt das Staatstheater Chaya Czernowins Oper „Pnima“. Karsten Wiegand und Wen Hui suchen neue Bilder.
In Tel Aviv demonstrieren israelische Frauen für ein Freilassung der von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln. Bisher scheint es bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas keinen Durchbruch zu geben.
Die Hamas ist einem Bericht zufolge bereit für neue Verhandlungen über die Freilassung israelischer Geiseln. Derweil will Israels Armee mehr als 100 Terroristen im Süden des Gazastreifens getötet haben. Der Überblick.
Nach der bislang verlustreichsten Operation seit Beginn des Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen will Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Kampf gegen die Terrororganisation mit aller Kraft fortsetzen.
Bei einem einzigen Vorfall wurden am Montag 21 israelische Soldaten in Gaza getötet. Mit jedem Gefallenen dürfte die Kritik an Netanjahus Kriegsstrategie wachsen. Wie lange kann sich der Ministerpräsident noch halten?
Nach Israels verlustreichstem Tag seit dem 7. Oktober wird immer klarer, wie fern die eigenen Kriegsziele liegen. Nun bräuchte das Land eine Regierung mit Mut zu konstruktiven Lösungen.
Bei einem einzigen Vorfall wurden am Montag 21 israelische Soldaten in Gaza getötet. Mit jedem Gefallenen dürfte die Kritik an Netanjahus Kriegsstrategie wachsen. Wie lange kann sich der Ministerpräsident noch halten?
Die USA greifen die Huthi in Jemen abermals gemeinsam mit Verbündeten an, Israel weitet die Kämpfe im Süden Gazas aus. Werden Bemühungen um Frieden Erfolg haben? Der Überblick.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borell wirbt für einen neuen Anlauf zu einer Zweistaatenlösung, konterkariert das aber mit unbedachten Äußerungen. Beim Treffen der Außenminister führt das zu Irritationen.
Etwa 20 wütende Männer und Frauen dringen am Montag in den Sitzungsraum des Finanzausschusses des israelischen Parlaments ein. Zuvor erklärte Netanjahu, dass er nicht auf die Bedingungen der Hamas eingehen werde.
Noch immer sind mehr als 130 Geiseln im Gazastreifen in der Gewalt der Hamas, die einen Abzug von Israels Armee fordert. Das lehnt Israel ab. Doch nun könnte Bewegung in die Sache kommen. Der Überblick.
In Israel wächst die Wut auf den Ministerpräsidenten. Die Demonstrationen der Geiselangehörigen werden zunehmend politisch.
Weite Teile des Nahen Ostens sind von einem Schwelbrand erfasst. Steuert die Region bald unweigerlich auf einen großen Krieg zu?
Irlands Außen- und Verteidigungsminister Micheál Martin kritisiert Israels Vorgehen in Gaza: Es gehe weit über reine Selbstverteidigung hinaus. Im Gespräch fordert er einen Waffenstillstand.
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben unterirdische Räume entdeckt, in denen die Hamas vorübergehend rund 20 Geiseln festgehalten haben soll. Unterdessen demonstrieren in Tel Aviv Tausende gegen die Politik von Ministerpräsident Netanjahu.
Israels Regierungschef steht unter Druck. Angehörige der Geiseln im Gazastreifen fordern ein Ende des Kriegs – und der US-Präsident behauptet, dass mit Netanjahu eine Zweistaatenlösung möglich sei. Dem erteilt der Ministerpräsident nun eine klare Absage. Der Überblick.
Im Jahr 2023 haben wieder mehr Menschen NS-Gedenkstätten besucht. Auch die hessischen Einrichtungen verzeichneten höhere Besucherzahlen. Doch seit dem Angriff der Hamas auf Israel nehmen auch antisemitische Vorfälle zu.