Aus Angst vor Anfeindungen nicht mehr zur Uni
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas sieht der Zentralrat der Juden eine „Normalisierung des Ausnahmezustands“ in Deutschland. Er warnt vor Abstumpfung.
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas sieht der Zentralrat der Juden eine „Normalisierung des Ausnahmezustands“ in Deutschland. Er warnt vor Abstumpfung.
Mit einer Mahnwache und Gesprächen wird in Frankfurt an das Massaker der Hamas erinnert. Am Abend wollen Palästina-Aktivisten in der Stadt demonstrieren. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht von einer „Unverschämtheit“.
Das Gelände des Nova-Festivals ist ein Jahr nach dem Hamas-Überfall zu einer Pilgerstätte geworden. Schon vor der Gedenkzeremonie dort zeigt sich: Der Schmerz stiftet in Israel keine Einheit.
Alon Gat wird am 7. Oktober 2023 von Kämpfern der radikal-islamischen Palästinensergruppe Hamas entführt und verliert dabei seine Mutter und Schwester. Am Montag fordert er bei einer Gedenkveranstaltung in Berlin, sich auf die Befreiung der Geiseln zu konzentriern. Er sieht auch Gefahren für die Lage in Deutschland.
Die Hamas-Angriffe am 7. Oktober sollten in den französischen Schulen besprochen werden. Doch dann überlegt es sich die Bildungsministerin anders.
„Bürger Israels, wir befinden uns im Krieg“ – das sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach dem Hamas-Angriff auf Israel am Morgen des 7. Oktobers. Ein Jahr später scheint Frieden angesichts des sich ausbreitenden Konflikts weit entfernt.
Durch den monströsen Angriff der Hamas vor einem Jahr ging das Urvertrauen in das Sicherheitsversprechen des Staates Israel verloren. Kann er wieder zu alter Stärke kommen?
In Israel und Deutschland wird der Opfer des Terroranschlags der Hamas vor einem Jahr gedacht. In Stuttgart wird die Aussage eines Reichsbürger-Putschplaners erwartet. Und die Woche der Nobelpreise beginnt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Am 7. Oktober 2023 begingen Terroristen aus dem Gazastreifen ein Massaker in Israel. Seither herrscht – an immer mehr Schauplätzen – Krieg. Ein Ende ist nicht in Sicht. In der Nacht gingen die Kämpfe weiter. Der Überblick.
Fünf Freunde fuhren am 7. Oktober zum Supernova-Festival – und kehrten nicht zurück. Für ihre Familien ist der Schmerz auch ein Jahr später noch allgegenwärtig.
Eine deutsch-israelische Liebesgeschichte unterm „Iron Dome“ – das war Henrika Kulls Film „Südsee“ bei seiner Premiere. Nach dem Massaker der Hamas stößt er auf reflexhafte Widerstände. Die Regisseurin ist enttäuscht und wütend. Eine Begegnung.
Jüdisches Leben ist nirgends sicher, das zeigt die Geschichte. Der Überfall der Hamas hat das bestätigt. Auch in Deutschland kulminiert der Judenhass. Wohin führt das?
Am Montag jährt sich der Terrorangriff auf Israel zum ersten Mal. Die hessische Landtagspräsidentin erinnert an die besondere Verantwortung Deutschlands für den Schutz jüdischen Lebens.
Israels Staatspräsident Izchak Herzog ruft dazu auf, den Hass in der Region zu überwinden. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Joseph Schuster, fordert mehr Zivilcourage.
Bundesweit ist am Wochenende auf Kundgebungen an den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erinnert worden. In Berlin warfen die Teilnehmer einer pro-palästinensischen Demonstration Israel unter anderem Völkermord vor, am Brandenburger Tor zeigten hunderte Menschen Solidarität mit Israel.
Desinformation und Verschwörungstheorien fluten die sozialen Medien seit dem Angriff der Hamas auf Israel. Vor allem die junge Generation wird damit allein gelassen. Unser Bildungssystem hat dem bislang nichts entgegenzusetzen.
Die Familien der vor einem Jahr von der Hamas entführten Geiseln kämpfen weiter für einen Deal. Einer von ihnen ist Jonathan Dekel-Chen, dessen Sohn Sagui verschleppt wurde.
Israel solle verschwinden: Dieser Wunsch steckt hinter der eifrigen Kommentierung der politischen Folgen des Terrors vom 7. Oktober, die sich als links versteht.
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas sind die schrecklichen Bilder in Israel noch lange nicht verblasst. Und der Blick in die Zukunft verspricht wenig Hoffnung.
Am Vorabend des 7. Oktober fordern Angehörige der israelischen Geiseln abermals ihre Freilassung. Ein Jahr nach dem Überfall der radikalislamischen Hamas werden mutmaßlich noch rund 100 Geiseln in Gaza festgehalten.
Seit dem 7. Oktober nimmt der Antisemitismus zu, aber auch die Muslimfeindlichkeit. Der Austausch zwischen den Religionen ist eingeschlafen, dabei könnten gerade jetzt Gespräche helfen, die verfahrene Lage zu verbessern.
Am Wochenende vor dem Jahrestag des Hamas-Überfalls finden in Deutschland zahlreiche Demonstrationen statt. Eindrücke von einer propalästinensischen Kundgebung in Berlin.
Der 7. Oktober hat die Welt verändert, auch fernab des Nahen Ostens. Ängste, starke Emotionen, traurige und wütende Demonstrationen und Diskussionen über die Grenzen des Sagbaren sind die Folgen von Attentat und Gazakrieg. Eine unvollständige Chronik aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Israels Armee geht vor dem Jahrestag des Hamas-Massakers weiter gegen seine Feinde vor. Die Netanjahu-Regierung schließt Angriffe auf Irans Atomanlagen offenbar auch weiterhin nicht aus. Der Überblick.
Plattformen und Politik unternehmen zu wenig gegen Antisemitismus im Netz, sagen die Landesmedienanstalten. Bilder und Sprache seien zunehmend entmenschlichend, stellt eine Forscherin der Uni Duisburg fest.
Am Wochenende sind Kundgebungen zum Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober geplant. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will bei möglichen antisemitischen Äußerungen hart durchgreifen.
Zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada gab es im Westjordanland einen Angriff mit einem Kampfflugzeug. Dabei wurden mindestens 18 Menschen getötet.
Mit dem Hinweis auf die öffentliche Sicherheit hat die Stadt Frankfurt eine propalästinensische Demonstration am Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel verboten. Das Gericht erkannte diese Begründung nicht an.
Irans Oberster Führer preist den Terrorangriff der Hamas und die jüngste Raketenattacke aus Teheran. Die israelische Armee nimmt derweil Nasrallahs Nachfolger ins Visier.
Mahnwache, Lesungen, Gespräche, Ausstellungen: Rund um den Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel wird in Frankfurt der Opfer gedacht.
Die Stadt Frankfurt untersagt die propalästinensische Kundgebung am Jahrestag des Hamas-Anschlags. Hessische Wölfe sollen leichter gejagt werden können. Und Falschparker zu vermelden, ist erstaunlich populär. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Vorstellung, dass am Jahrestag des Hamas-Massakers in Israel Demonstranten mit propalästinensischen Parolen durch Frankfurt ziehen, erschien vielen unerträglich. Nun hat die Stadt die Kundgebung verboten.
Biden ist mit seiner Waffenstillstandsdiplomatie gescheitert. Für die Hamas, die Hizbullah und Israel geht es ums Überleben, womöglich bald auch für das Regime in Teheran.
Iran greift Israel an, Vance und Walz liefern sich das letzte TV-Duell vor der US-Wahl und der „Querdenken“-Gründer steht vor Gericht. Der F.A.Z. Frühdenker.
Zum 7. Oktober fordern die evangelischen Kirchen in Hessen, das Leid aller Menschen im Blick zu behalten.
Israels Kredit im Westen ist weitgehend aufgebraucht, das sieht man auch an Deutschland. Aber das Land wird sich von seinen „Freunden“ nicht reinreden lassen.