Rüsten für den Ernstfall
Eine geregelte Lösung für den Brexit ist nicht in Sicht. Nun macht die Wirtschaft Druck: Unternehmen drohen, Fabriken zu schließen und Geschäfte zu verlagern – auch deutsche Konzerne haben Notfall-Pläne geschmiedet.
Eine geregelte Lösung für den Brexit ist nicht in Sicht. Nun macht die Wirtschaft Druck: Unternehmen drohen, Fabriken zu schließen und Geschäfte zu verlagern – auch deutsche Konzerne haben Notfall-Pläne geschmiedet.
Die britische Premierministerin weckt bei den EU-Außenministerin gerade so viel Begeisterung wie ein ungebetener Gast bei den amerikanischen Streitkräften. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Schon Anfang des Monats vermeldete die britische Autoindustrie beunruhigende Zahlen. Jetzt bestätigt sich: Der Brexit belastet die Produktion deutlich – und die Aussichten sind düster.
Zu welchen Bedingungen Großbritannien in knapp zwei Monaten aus der EU austreten wird, ist weiterhin unklar. Der Zoll aber seit gerüstet, sagt das Finanzministerium – und mahnt Unternehmen, sich ebenfalls vorzubereiten.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen das Atomabkommen mit Iran retten, indem sie ein System gegen die amerikanischen Sanktionen bilden. Wie wird Washington darauf reagieren?
Die Briten wissen nicht, was sie wollen. Am Ende könnten sie beides bekommen: den harten Brexit und den radikalen Sozialisten Corbyn noch dazu. Ein Kommentar.
Man müsse nun auf alle Szenarien vorbereitet sein, so EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Wie Ratspräsident Tusk und die Bundesregierung lehnt auch er Neuverhandlungen ab. Optimistisch bleibt er trotzdem.
Der Streit zwischen Brüssel und London bewegt auch Menschen fernab von Europa: Denn der Austritt Großbritanniens aus der EU wird auch Folgen für Entwicklungsländer haben. Experten sind besorgt.
Zehntausende Menschen pendeln täglich ohne Kontrollen über die Grenze zwischen dem britischen Nordirland und der Republik Irland. Mit dem Brexit könnte sich das von einem Tag auf den anderen ändern.
Die Blockade zwischen Großbritannien und der EU ist nicht aufgelöst. Auf Mays Plan, neu über den „Backstop“ zu verhandeln, reagieren britische und internationale Medien vor allem mit einem: Skepsis.
Der Austrittsvertrag sei nach wie vor die einzige Lösung für einen geordneten Brexit, so der Außenminister. Man sei aber zu Gesprächen bereit. May will am Mittwoch mit EU-Ratspräsident Tusk telefonieren.
London will den Brexit und doch nachverhandeln, die EU lehnt Nachverhandlungen aber ab. Wie geht es nun weiter? Fünf Szenarien im Brexit-Wirrwarr.
In weniger als zwei Monaten wollen die Briten die EU verlassen, das Unterhaus in London sowie Premierministerin May setzen weiter auf Nachverhandlungen. Doch Brüssel bleibt hart. Wird der Brexit nun verschoben?
Theresa May hat sich im Unterhaus Rückendeckung für heikle Nachverhandlungen mit Brüssel geholt. Die Premierministerin will mehr. Doch die EU blockt umgehend ab.
Die Irland-Klausel ist ein Knackpunkt im Austrittsvertrag zwischen der EU und Großbritannien. In London fürchten viele Parlamentarier, dass der sogenannte Backstop sie auf Dauer an die EU ketten könnte – und stimmen für Nachverhandlungen.
Trotz aller politischen Wirren ist der Pfund-Kurs gestiegen. Der Finanzmarkt setzt darauf, dass die Politiker noch eine Lösung finden – oder dass der EU-Austritt verschoben wird.
Wegen des Brexits verlieren Sender, die in Großbritannien angesiedelt sind, ihre EU-weite Lizenz. Sie müssen umziehen. Manche haben ihre Zelte schon in Deutschland aufgeschlagen.
Brexit-Verfechter und EU-Freunde der Konservativen Partei haben einen Plan für den Austritt aus der EU ausgearbeitet. Dazu müsste das Abkommen allerdings neu verhandelt werden – und das will auch die Premierministerin.
Großbritannien spielte eine zentralere Rolle als bisher gedacht bei der Versorgung Berlins während der Blockade
Amerika wartet gespannt auf die nächsten Brexit-Schritte – ohne jedoch viel über die wirtschaftlichen Folgen oder künftigen politischen Beziehungen zu wissen. Manche glauben gar, Trump hätte einen viel besseren Ausstieg verhandelt.
Die verworrene Lage rund um den Brexit kann auch enorme Folgen für den Fußball haben. Die Unruhe in England ist groß. Ein EU-Ausstieg ohne Deal würde aber womöglich auch den Bundesliga-Spitzenreiter treffen.
Großbritannien droht ein harter Brexit ohne Deal. Doch Frank Plasberg führt eine Phantomdiskussion – mit dem Ziel, die Europäische Union madig zu machen. Das geht gewaltig schief.
Rot heißt ungesund, Grün steht für gesund – Verbraucherschützer fordern Kennzeichnungen auf Lebensmitteln. Einige europäische Länder haben sie schon eingeführt. Doch Ministerin Klöckner bremst.
Vor 40 Jahren veränderten konservative Revolutionäre die Welt. Papst Johannes Paul II., Ajatollah Chomeini, Deng Xiaoping und Margaret Thatcher prägten nicht nur ihre eigenen Länder nachhaltig.
Der Brexit verändert den Londoner Rechtsmarkt, viele Anwälte schaffen ihren eigenen Backstop und registrieren sich in Irland. Deutsche Kanzleien mit eigenem Büro in London sind dagegen noch optimistisch.
Theresa May soll Medienberichten zufolge eine Neuverhandlung der Nordirland-Regelung Backstop planen. Das könnte die letzte Chance sein, ihren Brexit-Plan zu retten. Boris Johnson hat dazu eine deutliche Meinung.
Frankreich und Großbritannien wollen ihren sicherheitspolitischen Einfluss im Fernen Osten ausweiten. Trotz großer Gesten ist jedoch fraglich, ob die Europäer ihre ambitionierten Ziele erreichen können.
Auch für den britischen Kulturbetrieb hätte der Brexit Folgen: Denn britische Künstler reisen häufig für Auftritte auf das europäische Festland. Für einige von ihnen wäre ein ungeordneter Austritt Großbritanniens „ein Albtraum“. Andere sehen das Szenario gelassen.
In der Arbeiterstadt Wolverhampton haben 60 Prozent für den Austritt votiert und das obwohl dieser voraussichtlich unzählige Jobs in Großbritannien vernichten wird. Wie ist die Stimmung in der Hochburg der Labour Party heute?
Die Verhängung des Kriegsrechts sei zwar nicht geplant, aber eine der Möglichkeiten, sollte es nach dem EU-Austritt zu Unruhen kommen, sagt der britische Gesundheitsminister. Die Regierung würde aber gerne Abgeordneten den Urlaub streichen.
75.000 Unternehmen sind in der britischen Handelskammer organisiert. Und viele dieser Unternehmen bereiten sich mit Notfallplänen auf den ungeordneten Brexit vor. Einige verlagern ihr Geschäft in andere Länder.
Großbritannien müsse in der Zollunion bleiben, dann könne man auch über den Backstop für Irland sprechen, sagt Kommissionspräsident Juncker. Sein Vize betont Londons Verantwortung für den Frieden auf der irischen Insel.
Weil sie ihre Söhne und Töchter nicht mehr schützen konnten, schickten viele jüdische Eltern sie zwischen 1938 und 1940 ins rettende Ausland. Nun erinnert ein Buch über das jähe Ende der glücklichen Kindheit einer Frankfurterin.
Großbritannien wählte den Brexit und weiß nun nicht weiter. Auch die kommende Woche mit all ihren Entscheidungen verspricht keine Erlösung.
Die Briten ringen um den EU-Austritt: Neben vielen Mahnern gibt es aber auch diejenigen, die einfach nur raus wollen. Und keine Angst vor einem No-Deal-Brexit haben.
Großbritanniens 92 Jahre alte Monarchin mischt sich selten ein. Angesichts des Chaos um den EU-Austritt hat sie nun eine klare Botschaft an die Parteien ihres Landes gerichtet.