Werden Ungarn und Slowaken Franziskus verstehen?
Diesen Sonntag beginnt Papst Franziskus seinen viertägigen Besuch in Ungarn und der Slowakei. Es wird für ihn keine einfache Reise, denn viele Katholiken dort fremdeln mit seinem Pontifikat.
Diesen Sonntag beginnt Papst Franziskus seinen viertägigen Besuch in Ungarn und der Slowakei. Es wird für ihn keine einfache Reise, denn viele Katholiken dort fremdeln mit seinem Pontifikat.
In Italien sollen viele Orte nur noch von Geimpften betreten werden dürfen. Auf den Straßen formiert sich der Protest. Doch die Einführung des „grünen Passes“ zeigt schon einen positiven Effekt.
Der frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi will die italienischen Rechtsparteien einen. Gemeinsame Kandidaten waren schon häufig erfolgreich. Aber gegen eine komplette Verschmelzung gibt es Widerstand.
Im Europäischen Parlament könnten sich die beiden Fraktionen rechts von der EVP verbünden und die drittgrößte Kraft werden. Ihre Vertreter zeigen demonstrative Einigkeit. Doch die alten Konflikte bleiben.
Seit Januar 2020 wurde der Pandemie-Notstand in Italien vier Mal verlängert. Ministerpräsident Draghi will ihn offenbar noch mal ausweiten – bis zum Jahresende. Widerstand kommt von Oppositionsführerin Meloni und Lega-Chef Salvini.
Italiens bis Januar regierende Mitte-Links-Koalition hatte ein Gesetz gegen Homo- und Transphobie ausgearbeitet. Doch nun blockieren die rechten Koalitionspartner des neuen Ministerpräsidenten Draghi im Senat.
Europas Nationalisten Orbán, Salvini und Morawiecki suchen Einigkeit im EU-Parlament. Dabei gibt es vieles, was sie trennt.
Ein halbes Dutzend Parteien stützt die neue italienische Regierungskoalition. Untereinander sind sie sich spinnefeind. Für die verbliebene Opposition, die postfaschistischen „Brüder Italiens“, ist das eine Steilvorlage.
Noch vor kurzem hat Lega-Chef Matteo Salvini Neuwahlen gefordert und gegen die EU gewettert. Jetzt will er mit dem Pro-Europäer Mario Draghi regieren. Wie ist es dazu gekommen?
Die Regionalwahlen in Italien stabilisieren die Regierung um Giuseppe Conte. Eine persönliche Niederlage erlebt der frühere Innenminister Matteo Salvini. Denn im rechten Lager triumphiert die Konkurrenz.
Giorgia Meloni ist die beliebteste Parteivorsitzende Italiens. Sie ist die Chefin der Postfaschisten von „Fratelli d’Italia“ – und könnte als die große Siegerin der Regionalwahlen dastehen.
Im Frühjahr war Italiens Rechte noch an einer sozialdemokratischen Bastion gescheitert. In der Toskana könnte sie triumphieren. Der ehemalige Ministerpräsident Matteo Renzi warnt: „Die roten Festungen gibt es nicht mehr.“
Berlusconi ist mit seinen 83 Jahren wieder ein gefragter Mann. Politisch wird er von rechts und links umworben, seinem neuen Fußballklub glückte der Aufstieg in die zweite Liga. Sogar romantisch scheint es wieder gut für ihn zu laufen.
In Italien streiten Politik und Kirche über ein geplantes Gesetz gegen Hassrede und Homophobie. Das Wort des Papstes hätte Gewicht in dieser Debatte. Doch er schweigt.
Längst ist Salvini im Wahlkampfmodus für den Herbst, wenn Regionalwahlen in Italien stattfinden. Doch sein Auftritt in Mondragone ist nach zwei Minuten vorbei. Er muss umkehren, ohne gesprochen zu haben.
Um Ideen für den Neustart zu entwickeln, hat Italiens Ministerpräsident in die Villa Pamphilj eingeladen. Das prominent besetzte Treffen ist umstritten – und vor dem Start muss Conte Staatsanwälten Auskunft über den Kampf gegen das Virus geben.
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
In Italien hat das Parlament die neue Regierung der Linken bestätigt. Der große Verlierer des Sommers ist die Lega – sie greift die neue Koalition gleich scharf an.
In der Regierungskrise in Italien suchen sich die zerstrittenen Koalitionspartner schon neue Verbündete. Doch die (Wieder-)Annäherung an traditionelle Kräfte des Establishments ist ein Risiko.
Das Ergebnis dürfte die Regierungskoalition in Rom weiter belasten: Die rechte Lega fährt in den Abruzzen einen triumphalen Sieg ein – und zum ersten Mal wird ein Neofaschist für das Mitte-rechts-Bündnis Regionalpräsident.
Jahrzehntelang gab die politische Linke den Ton in der Toskana an. Nun eilt das nationale Rechtsbündnis dort von Erfolg zu Erfolg. Was hat sich geändert?
Wer regiert künftig Italien? Heute hat Staatspräsident Mattarella formelle Gespräche über eine Regierungsbildung aufgenommen. Wie die ausgehen, wird wohl über das politische Schicksal des Forza-Italia-Chefs entscheiden.
15 Prozent Unternehmensteuer, weniger Renten für Reiche, Abschaffung der Fernsehgebühren: Die Kandidaten des nun beginnenden Wahlkampfs in Italien übertrumpfen sich mit teuren Angeboten.
Nach Matteo Renzis Rücktritt braucht Italien eine neue Regierung. Es kursieren schon Namen in der Nachfolgefrage. Doch auch Renzi selbst scheint noch nicht aus dem Spiel.