„Ich hätte nicht gesagt: Wir schaffen das“
Deutschland verkrafte auch eine weitere Million Flüchtlinge, glaubt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Die Politik von Angela Merkel verteidigt er – mit einer wichtigen Einschränkung.
Deutschland verkrafte auch eine weitere Million Flüchtlinge, glaubt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Die Politik von Angela Merkel verteidigt er – mit einer wichtigen Einschränkung.
Die Amerikaner sind mit ihrem Wohlstand so unzufrieden, dass jetzt sogar ein selbsternannter Sozialist Erfolg haben kann. Bernie Sanders hat Ideen, die auch in Europa ziemlich links wären.
Die Kabinettsdisziplin innerhalb der Bundesregierung löst sich auf. Wenn die Landtagswahlen für die CDU verloren gehen sollten, verliert Merkel ihren wichtigsten Schutz – den Erfolg. Wie einst Gerhard Schröder.
Die Flüchtlingskrise in Zeiten des Wahlkampfes: Gabriel lauert, Seehofer droht, Schäuble verteidigt. Es gibt eine neue, eine ungewohnte Lage: Merkel ist in die Defensive geraten. Wer profitiert davon – außer der AfD?
Der Altkanzler bezeichnet den unbegrenzten Zuzug von Flüchtlingen als Fehler. Schuld an der derzeitigen Lage trage auch die CDU: Die habe in der Vergangenheit ein „rationales Einwanderungsgesetz“ blockiert.
Bundestag und Regierung streiten wegen der Aufklärungsflüge in der Türkei über die Entscheidungsbefugnis für Einsätze deutscher Soldaten. Nicht zum ersten Mal: Das Kürzel „Awacs“ ist seit 13 Jahren ein Reizbegriff.
Angetreten, riesige Luftschiffe zu bauen, begeisterte Cargolifter zunächst viele Anleger. Die Euphorie schien grenzenlos. Doch der Gigantismus führte in die Pleite - aber die Idee begeistert noch heute.
Welche Bundesregierung hat den Wohlstand gemehrt, welche verzehrt? In seiner Abschiedsvorlesung knöpft sich der bekannteste deutsche Ökonom die Wirtschaftspolitik vor.
Sie jetten um die Welt, leiten Sitzung um Sitzung und sind permanent unter Strom. Doch was tun Machtmenschen, wenn sie in Rente gehen? Milde und bescheiden werden sie bestimmt nicht.
Nach seinem Abstimmungs-Debakel auf dem SPD-Parteitag bekommt Sigmar Gabriel Trost von Altkanzler Schröder zugesprochen – gibt sich aber gelassen. Er gehe nicht geschwächt in seine politische Arbeit als Vizekanzler.
Zum ersten Mal seit acht Jahren sprach Gerhard Schröder wieder auf einem SPD-Parteitag. Und weckte bei den Genossen die Erinnerung an bessere Regierungszeiten. Als sie noch Köche und nicht Kellner waren.
Zum Auftakt des SPD-Parteitags hat der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder seine Partei aufgerufen, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Am Nachmittag wollen die Delegierten über einen Leitantrag abstimmen, der Kontingente für Flüchtlinge fordert.
Deutschland sitzt schon jetzt in der Kriegsfalle, in die der Islamische Staat lockte. Ein Schulterschluss zieht nicht nur außenpolitische Konsequenzen nach sich. Wie kommt man da wieder heraus? Ein Gastbeitrag.
Vor zehn Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin. Was hat dieses Jahrzehnt mit uns gemacht? Wir haben deutsche Schriftsteller und Regisseure gefragt.
An die politische Lebensleistung Konrad Adenauers und Helmut Kohls kam er nie heran, er war auch nicht so umschwärmt wie Willy Brandt, nicht so kumpelhaft wie Gerhard Schröder. Doch Helmut Schmidt übertrumpfte sie alle, weil er Eleganz und Macht verband.
Die Kanzlerin bricht an diesem Mittwoch nach China auf - mit zahlreichen hochrangigen Wirtschaftsbossen im Schlepptau. Ein Abkommen der Börsenplätze Frankfurt und Schanghai wird erwartet. Deutschland ringt mit Großbritannien um die chinesische Gunst.
Lange galten Bestechungsfaxe der „Titanic“ als wesentlich für die WM-Vergabe 2006. Muss die Geschichte nun umgeschrieben werden? Satiriker Martin Sonneborn spricht im F.A.Z.-Interview über Beckenbauers bestechende Vorarbeit – und die EM 2024.
Die Kreditwürdigkeit von Spanien und Russland wird neu eingestuft. Der Bundesrat stimmt über die Flüchtlingspolitik ab. Und die Armutskonferenz veröffentlicht einen Bericht zum zehnten Geburtstag von Hartz IV.
Angela Merkels Revolutionen waren bislang nicht zum Schaden für CDU und CSU. Denn sie hatten ein Ziel, das nicht vom Schicksal diktiert wurde. Jetzt ist alles anders. Ein Kommentar.
Für die deutsche Politik war VW stets etwas Besonderes, nicht nur Kanzler gerierten sich gerne als Autofreunde. Eine Geschichte von Nähe und Abhängigkeit.
Der Widerstand gegen die neue deutsche Flüchtlingspolitik trägt einen Namen: Horst Seehofer. Schlimm für Merkel ist, dass der CSU-Vorsitzende auch für viele in ihrer eigenen Partei spricht. Ein Kommentar.
Vor zehn Jahren endete die Ära des Kanzlers Schröder. Mit einem bizarren Abgang machte er seine Nachfolgerin stark. In einem Gastbeitrag für die F.A.S. wirft der Historiker und Schröder-Biograph Gregor Schöllgen einen Blick zurück auf eine legendäre Wahlnacht.
Mitten in der Flüchtlingskrise war es ein Entspannungstermin für Angela Merkel. Die Kanzlerin stellte mit warmen Worten die Biografie ihres Vorgängers Schröder vor. Der Altkanzler gab sich gerührt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt heute eine Biografie ihres Vorgängers vor. Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung.
Nach der Bundestagswahl 2005 prophezeite Gerhard Schröder, es werde keine Koalition mit Merkel als Kanzlerin geben. Zehn Jahre später stellt sie die neue Biografie ihres Vorgängers vor.
Der Strom an Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, reißt nicht ab. Kanzlerin Merkel will zumindest den der Wirtschaftsflüchtlinge begrenzen. Innenminister de Maizière springt ihr bei: „800.000 auf Dauer sind zu viel.“
Mit Hilfe ausländischer Gäste will der Kreml zeigen, dass er nicht isoliert ist. Westler, die sich für Zwecke der Propaganda einspannen lassen, gab es schon zu Lenins Zeiten.
Vor zehn Jahren trat ein Gesetz zur Integration von Ausländern in Kraft. Die heutige Politik erinnert sich nur ungern an ihren früheren Umgang mit der Zuwanderung. Ein Gastbeitrag.
Die SPD diskutiert über eine Kanzlerkandidatur ihres Vorsitzenden Gabriel und seine Chancen gegen Angela Merkel. Ist das alles nur ein Sommertheater – oder muss der Parteichef bangen wie einst ein Vorgänger?
Die Bundeskanzlerin verbindet die Abstimmung zu einem neuen Hilfspaket für Griechenland nicht mit einer Vertrauensfrage. Doch viele in der Union sehen ein neues drittes Rettungspaket mit Skepsis. Macht Merkel einen Fehler?
Gerhard Schröder war einem Bericht zufolge auch nach dem Ende seiner Kanzlerschaft im Visier amerikanischer Spione. Grund dafür sollen seine besonderen Beziehungen zu Russland sein.
Scheinbar interessiert sich niemand mehr so wirklich für die Abhöraktionen der Geheimdienste. Die Schwamm-drüber-Mentalität etabliert sich. Nicht einmal der Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses sieht einen Grund zur Aufregung.
Im Schatten der Griechenland-Krise wird die Bundeskanzlerin in den Ländern des Westbalkans freudig empfangen. Angela Merkel verspricht wirtschaftliche Unterstützung sowie Hilfe in der Flüchtlingspolitik. Doch sie stellt klar: Für einen EU-Beitritt bleibt noch viel zu tun.
Der kasachische Herrscher Nasarbajew wollte nach einem Bericht deutsche Spitzenpolitiker als Lobbyisten für sein Land anwerben. Darunter waren auch Altbundeskanzler Schröder, Altbundespräsident Köhler und der frühere Bundestagsabgeordnete Gauweiler.
Im politischen Betrieb der Hauptstadt ist es im zehnten Jahr der Kanzlerschaft Angela Merkels nicht nur ein beliebtes Small-Talk-Thema: Viele in der Union denken bange an den Tag, an dem das politische Zugpferd aufhört. Wer folgt Merkel nach? Welche Machtoptionen gibt es für die Ära nach ihr? FAZ.NET zeigt die Szenarien auf.
Am Nachmittag des 22. Mai 2005 war die SPD-Niederlage in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen sicher. Noch am Abend verkündete Kanzler Schröder seine Neuwahlpläne. Es war das Ende von Rot-Grün - eine szenische Rekonstruktion.