Oskar kontert Gerd
Altkanzler Schröder hat seinen Genossen von einem Bündnis mit den Linken abgeraten, solange dort „Familie Lafontaine“ das Sagen hat. Das lässt sein Lieblingsfeind nicht lange auf sich sitzen.
Altkanzler Schröder hat seinen Genossen von einem Bündnis mit den Linken abgeraten, solange dort „Familie Lafontaine“ das Sagen hat. Das lässt sein Lieblingsfeind nicht lange auf sich sitzen.
Die Leute wählen das Original und nicht das Plagiat: Gerhard Schröder rät der SPD davon ab, sich auf die Linke zuzubewegen – Koalitionen mit der Partei könne es nicht geben, solange „Familie Lafontaine“ tonangebend sei.
Monsignore Paul Adenauer führte als Begleiter und Berater seines Vaters Konrad Adenauer vom 29. September 1961 bis zum 24. Februar 1963 sowie vom 19. Oktober 1963 bis zum 4. Dezember 1966 ein sehr aufschlussreiches Tagebuch.
Doppelspitze und Quotierungen, bloß keine Machtkonzentration in einer Person: Linke Parteien müssen oftmals von starken Führungsfiguren überrumpelt werden, um regieren zu wollen.
Während Martin Schulz mit dem Thema soziale Gerechtigkeit punktet, schweigt Kanzlerin Merkel – und wirkt geradezu ideenlos. Womit könnte sie auch Wahlkampf machen?
An diesem Sonntag wird Martin Schulz feierlich zum SPD-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten gekürt. Der Hype, den seine Nominierung ausgelöst hat, ist selbst manchem Genossen unheimlich. Doch hält der Schulz-Effekt bis zur Wahl?
Im ZDF läuft ein Porträt des früheren Kanzlers Gerhard Schröder, das scheinbar zur rechten Zeit kommt. Schließlich zertrümmert Martin Schulz gerade dessen Agenda 2010. Aber darum geht es hier nicht. Was soll das Ganze dann?
Die SPD wirbt mit Leistungen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik um Wählerstimmen. Gerecht ist dieses Versprechen nicht, im Gegenteil.
Die Kanzlerin hat nicht mit Martin Schulz als SPD-Herausforderer gerechnet. Schwächt die lustlos wirkende Angela Merkel nun das eigene Lager? Die nächste Landtagswahl im Saarland wird zeigen, wie stark „Genosse Trend“ ist. Ein Kommentar.
Martin Schulz will die SPD endlich mit der Agenda 2010 versöhnen. Dafür prangert er angebliche Missstände an und hantiert mit falschen Zahlen. Sind die 5 Millionen Arbeitslosen schon vergessen?
Jetzt mischt sich auch Bundeskanzlerin Merkel in die Debatte um die Agenda 2010 ein: Von möglichen Änderungsvorschlägen hält sie gar nichts. Die SPD schäme sich offenbar für ihre Vergangenheit.
Der Kopp-Verlag wurde mit Ufo-Büchern groß. Dann kam die Flüchtlingskrise. Seither sammeln sich um den Verlag Ufologen, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker. Ein Besuch, der die Augen öffnet.
Frank-Walter Steinmeier will heute Nachfolger von Bundespräsident Gauck werden. Er möchte ein Anti-Polarisierer sein. Im Gespräch mit Bürgern geht er auf. Kann er in unruhigen Zeiten Leute für die Demokratie begeistern?
Die Rolle des Diplomaten im Auswärtigen Amt war wie für ihn gemacht. Nun wird Steinmeier als künftiger Bundespräsident an seinem unkonventionellen Vorgänger Gauck gemessen. Man sieht Steinmeier an, dass er sich auf die Herausforderung freut.
Die Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten gilt als ausgemacht. Aber es gibt vier andere Kandidaten, die am Sonntag antreten. Dazu zählen ein TV-Richter und der Vater von Satiriker Martin Sonneborn.
Mit einem traditionsreichen Satz will Schulz die Wähler umgarnen: Die arbeitende Mitte soll im Mittelpunkt stehen. Mit Inhalt hat er das Schlagwort freilich noch nicht gefüllt.
Das Ende ihrer politischen Karriere war schon geplant. Doch das Stühlerücken bei der SPD hat Brigitte Zypries noch einmal zur Ministerin gemacht. In ihrer ersten Rede zeigt sie, welche Schwerpunkte sie setzen will.
Der künftige SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz könnte den Sozialdemokraten Aufwind bringen, glaubt der Historiker und Schröder-Biograf Gregor Schöllgen. Viel Zeit werde Schulz aber nicht bekommen.
Gabriels Paukenschlag bringt eine alte Bekannte an die Spitze des Wirtschaftsministeriums: Die ehemalige Justizministerin Zypries soll übernehmen. Es hätte bessere Kandidaten gegeben.
Ein Sozialdemokrat alter Schule wird Kanzlerkandidat der SPD. Vom Bürgermeister in Würselen arbeitete sich Martin Schulz bis an die Spitze des Europaparlaments empor. Doch innenpolitische Erfahrung hat er nicht.
Der Zweitligaklub stellt einen prominenten Zugang vor. Für Hannover 96 soll der Bundeskanzler a.D. das neue Zugpferd mit offiziellem Posten werden. Zum Start gibt es gleich eine muntere Plauderstunde.
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner meint, Politik und Medien müssten sich jetzt auf Präsident Trump einstellen: „Mit öffentlicher Empörung, Hass und Spott wird das kaum gelingen.“
Unter Angela Merkel im Kanzleramt wächst die Belastung der Bürger erheblich. Für 2017 rechnen Fachleute mit einem Anteil von 22,3 Prozent. Das ist viel mehr als zu Zeiten von Gerhard Schröder.
Im Kabinett Schröder war Otto Schily Innenminister, schon nach dem 11. September 2001 forderte er mehr Macht für den Bund in der Sicherheitsarchitektur. Mit den Vorschlägen de Maizières sieht er nun die Chance, die föderalen Strukturen zu durchbrechen.
Barack Obama warnt davor, Russlands Staatschef Putin eher Glauben zu schenken als den amerikanischen Geheimdiensten. Die machen Moskau für die Hackerangriffe auf die Demokraten verantwortlich. In ihrem Bericht fällt auch ein prominenter deutscher Name.
Thomas de Maizière stößt mit seinem neuen Sicherheitskonzept auf Widerstand. Die Kanzlerin gibt ihm Rückendeckung. Welche Rolle hat der Innenminister in Merkels Kabinett?
Der ehemalige Bundeskanzler hat sich in einem Interview lobend zur geplanten Wirtschaftspolitik des künftigen amerikanischen Präsidenten geäußert. Die deutsche Politik könne sich von ihm etwas abschauen.
Der Erfolg der AfD ist eng verbunden mit dem Internet. Soziale Medien helfen der Partei in den offenen Auseinandersetzungen mit traditionellen Medien. Keine Partei hat mehr Anhänger auf Facebook.
Eine legendäre Figur, aber auch ein Diktator: Viele Staatschefs sind unsicher, wen sie zur Trauerfeier für den verstorbenen Fidel Castro schicken sollen. Für Deutschland reist ein früherer Kanzler nach Kuba. Aufregung gibt es in Kanada.
Frank-Walter Steinmeier wird Bundespräsident. So kann er eine Niederlage vergessen machen, die ihn bis heute schmerzt.
Geboren in Detmold, aufgestiegen an der Seite von Gerhard Schröder, allseits geschätzter Außenminister, gescheiterter Kanzlerkandidat – und jetzt bald vielleicht Bundespräsident: die rasante Karriere des Frank-Walter Steinmeier.
Die Schlichtung zwischen Rewe und Edeka kommt trotz Vermittlungen von Gerhard Schröder nicht voran. Die beiden Supermarkt-Riesen streiten sich um Tengelmanns Tafelsilber.
Neue Gerüchte rund um die Verhandlungen zu Kaiser’s Tengelmann legen nahe, dass die Verhandlungen in letzter Sekunde scheitern könnten. Trotz der Grundsatzeinigung sei nichts endgültig festgezurrt; die Gespräche könnten am Montag noch immer platzen.
Politker nennen ihre Handlungen oft alternativlos. Die Politikwissenschaftlerin und Körber-Preisträgerin Astrid Séville erklärt im Interview, warum das der Demokratie schadet.
„Äußerungen, die nicht so respektvoll waren, wie sie hätten sein sollen“: Günther Oettinger hat sich dafür entschuldigt, in einer Rede Chinesen als „Schlitzohren und Schlitzaugen“ bezeichnet zu haben.
Die Kritik am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 nimmt zu. Altkanzler Gerhard Schröder engagiere sich für den russischen Energieexport, „aus dem der russische Kriegsexport finanziert wird“, beklagt der Grünen-Politiker Reinhard Bütikofer in der F.A.Z.