Syrien-Friedensgespräche ergebnislos beendet
In Genf ist die erste Runde der Syrien-Verhandlungen zu Ende gegangen. Vermittler Brahimi sagte, die Positionen lägen noch weit auseinander. Am 10. Februar soll weiterverhandelt werden.
In Genf ist die erste Runde der Syrien-Verhandlungen zu Ende gegangen. Vermittler Brahimi sagte, die Positionen lägen noch weit auseinander. Am 10. Februar soll weiterverhandelt werden.
Die Stimmung bei den Genfer Syrien-Gesprächen hat sich etwas entspannt. Am vorletzten Tag der aktuellen Verhandlungsrunde soll heute weiter über eine mögliche Übergangsregierung verhandelt werden.
Aber Platz ist keiner da: Wenige Tage vor der Volksabstimmung über eine Zuwanderungsbegrenzung tobt in der Schweiz eine wilde Debatte.
James Gandolfini, der Tony Soprano spielte, starb voriges Jahr in einem Hotel an der Piazza Repubblica. Seither versuche ich, in Suite 449 zu übernachten.
Die Gespräche bei der Syrien-Konferenz stocken, ein Frieden scheint weiter in weiter Ferne. Immerhin dürfen Frauen und Kinder nun die belagerte Stadt Homs verlassen.
Die beiden syrischen Konfliktparteien sitzen endlich an einem Tisch. Doch die Opposition hat keine Zuversicht verbreitet, dass sie zur Führung eines Staates in der Lage ist.
Am Morgen hatten sich die Kriegsparteien noch eisig angeschwiegen. Nun mehren sich die Zeichen, dass sich beide Seiten auf eine Waffenruhe für die umkämpfte Stadt Homs verständigen könnten.
Das Dilemma des Humanitären Völkerrechts zwischen unbegrenztem Bürgerkrieg und dem Frieden - der Normalzustand bleiben muss.
Nicht mit militärischen Drohungen, sondern politisch soll Syrien in Genf zu Zugeständnissen gezwungen werden, fordert Claudia Roth. Die stellvertretende Bundestagspräsidentin ist gerade in den Nachbarstaaten Syriens unterwegs, um sich ein Bild der Lage zu machen.
Iran ist in Montreux unerwünscht. Doch sein Genfer UN-Botschafter wird sich wohl bemerkbar machen. Präsident Rohani empfiehlt derweil für Syrien aus der Ferne „freie Wahlen“.
Frankreich soll als Gastgeber außer Konkurrenz an der Qualifikations-Runde zur EM 2016 teilnehmen. Das auf 24 Teilnehmer aufgeblähte Turnier erfordert Sonderregeln und mathematische Kniffe.
Von der Syrien-Konferenz in Montreux wurde die iranische Delegation in letzter Minute wieder ausgeladen. Inoffiziell jedoch nehmen die Iraner durchaus an den Verhandlungen teil – auf den Fluren vor den Sitzungszimmern.
Für Folter und die Zerstörung ganzer Dörfer sei der syrische Präsident Assad verantwortlich, sagt der libanesische Drusenführer Walid Dschumblatt im F.A.Z.-Interview. Der Machthaber müsse schnell abgelöst werden.
Nach der internationalen Syrien-Konferenz stehen in Montreux drei Themen auf der Agenda. Ban Ki-moon wies die Forderungen der syrischen Regierung zurück, nur über Terrorismus zu sprechen.
Washington bleibt vor der Syrien-Konferenz wenig mehr als das Prinzip Hoffnung. Den Zugriff auf die Gegner Assads hat es längst verloren. Saudi-Arabien lässt seiner Verachtung für Amerikas Syrien-Politik inzwischen freien Lauf.
Russland hat den Ausschluss Irans von der Syrien-Konferenz in der Schweiz kritisiert. Die Entscheidung sei ein Fehler und schade dem Ansehen der UN, sagte Außenminister Lawrow.
Im jahrelangen Atomstreit mit Iran gibt es konkrete Schritte zur Entspannung. Die EU und Amerika setzen einen Teil ihrer Strafmaßnahmen gegen Teheran aus.
Das Zustandekommen der Syrien-Konferenz ist in Gefahr. Vertreter der syrischen Opposition drohten mit Boykott, sollten die UN ihre Einladung an Iran nicht zurücknehmen. Auch Amerika verlangt die Annullierung der Einladung.
Sicher hat bei der Begründung der nationalen Rotkreuzbewegungen ein genuin humanitäres Moment eine wichtige Rolle gespielt. Die Sorge galt dabei dem Opfer und nicht der Nation.
Wenige Tage vor den Friedensverhandlungen in Genf gibt sich Syriens Machthaber gesprächsbereit. In Aleppo deutete er die Möglichkeit einer Waffenruhe an und stellt einen Gefangenenaustausch in Aussicht.
Die UN haben das Verhalten des Vatikan im Missbrauchsskandal kritisiert. Dieser hatte es abgelehnt, dem Ausschuss für Kinderrechte auf Fragen zu antworten. Rom wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Vertrauen schaffen: das sieht Takht-Ravanchi als wichtigen ersten Schritt nach Unterzeichnung des Zwischenabkommens. Dem stellvertretenden iranischen Außenminister ist die konkrete Umsetzung sehr wichtig.
Die Krisendiplomatie mit Iran zeigt weitere Ergebnisse: In einer Woche soll ein Zwischenabkommen in Kraft treten. Kooperiert Teheran, fließen eingefrorene Ölgelder.
Nach der Einigung auf ein Atom-Zwischenabkommen will Amerika Iran offenbar weiterhin nicht direkt an der Syrien-Friedenskonferenz beteiligen.
Zuletzt war der Ton wieder rauher geworden. Doch nun haben Iran und der Westen alle noch offenen Punkte für ein Zwischenabkommen geklärt. Die Ratifizierung könnte am 20. Januar erfolgen.
Der frühere Deutsche-Bank-Chef hat sich in Davos immer gerne präsentiert. Doch nun wird er seinen Posten im Sitzungsrat des Weltwirtschaftsforums womöglich verlieren.
Während die Terroristen im Irak gegen die Armee kämpfen, werden sie in Syrien von Rebellen angegriffen – und geraten in die Defensive. Die irakischen Sicherheitskräfte erlitten derweil die schwerste Niederlage seit dem Abzug der Amerikaner.
Unterhändler der südsudanesischen Konfliktparteien werden zu Friedensgesprächen in Äthiopien erwartet. Ungeachtet dessen wird weiter gekämpft. 180.000 Menschen sind auf der Flucht.
Der Schritt richtet sich gegen die Hizbullah. Riad stellt drei Milliarden Dollar für Waffenkäufe in Frankreich bereit. Das ist die größte Militärhilfe seit Gründung des Staates.
Warum auch? Es gibt keinen Grund. Gegenwartskunst ist zwar teuer, aber als Deko macht sie einiges her.
Es ist schon gute Tradition, dass Christie’s und Sotheby’s in Zürich parallel Schweizer Kunst versteigern. Es sind die bekannten Namen, die dort Erfolge feiern. Doch das Spitzenlos fällt ästhetisch aus der Reihe.
In Hannover beginnt der Prozess gegen Christian Wulff, in Genf einigen sich die UN-Vetomächte und der Iran auf ein Atomüberwachungsprogramm und thailändische Demonstranten stürmen Regierungsgebäude. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der November.
Der ehemalige FDP-Chef und Vizekanzler Rösler wechselt zum Weltwirtschaftsforum in die Schweiz. In Genf sei er für die weltweiten Regierungskontakte zuständig, sagte er.
Bei Cartier ist Pierre Rainero nicht nur ein Manager. In dem französischen Traditionshaus hütet er ein großes Erbe voller Geschichten und Geheimnisse.
Die Eintracht trifft in der Zwischenrunde der Europa League auf den FC Porto. Die Frankfurter sind mit dem Gegner, der 30-mal portugiesischer Meister war, zufrieden und träumen schon vom Achtelfinale.
Die UN rechnen für das Jahr 2014 mit mehr syrischen Flüchtlingen als zuvor. Zur Bewältigung der Krise fordern die UN-Hilfsorganisationen nahezu fünf Milliarden Euro - so viele Hilfsgelder wie nie zuvor.