Kontinent Shakespeare
Shakespeare ist der größte Dramatiker aller Zeiten. Er kennt uns besser als wir uns selbst. Sein Werk ist zeitlos und zeigt den Menschen so, wie er ist: nackt und bloß, und selten groß.
Shakespeare ist der größte Dramatiker aller Zeiten. Er kennt uns besser als wir uns selbst. Sein Werk ist zeitlos und zeigt den Menschen so, wie er ist: nackt und bloß, und selten groß.
Brasiliens Regierung reagiert auf den bisweilen tödlich endenden Unmut über die Weltmeisterschaft und schraubt die Erwartung herunter: Einen Titel könnte es zwar geben – ansonsten aber bleiben: Kosten.
„Wenn diese Kriegsmaschine heute nicht gestoppt wird, dann führt das zu einer großen Zahl von Getöteten und Verletzten“: Russland reagiert auf die Kämpfe im Osten der Ukraine mit Drohungen - und einem großen Militärmanöver.
Innenminister Peter Beuth (CDU) will prüfen lassen, ob die Linkspartei weiterhin vom Verfassungsschutz überwacht werden soll. Die Linke hält das Vorgehen des Geheimdienstes für ungerechtfertigt.
Open Source galt als kostenlos und vertrauenswürdig. Dabei ist beides nicht gemeinsam zu haben. Truecrypt zeigt, dass digitales Vertrauen Geld kostet. Und an OpenSSL lässt sich zeigen, dass ohne Verständnis nichts geht.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow droht mit einer „Antwort“, sollten russische Interessen in der Ukraine verletzt werden - so wie in Georgien 2008, wo das Land einmarschierte. Das westliche Militärbündnis reagiert besorgt.
Die Stadt Slawjansk im Osten der Ukraine ist fest in der Hand der prorussischen Separatisten. Jetzt wurde ein Mitglied der Vaterlandspartei tot aufgefunden. Kiew gibt Moskau die Schuld.
Die „Wiederherstellung“ der Größe Russlands hat für den Kreml Priorität. Andere Grundbedürfnisse der Bevölkerung müssen hintanstehen. Die Führung in Moskau propagiert ein Land genügsamer Selbstversorger.
Ein Londoner Theater veralbert die Smartphones und zeigt, wie deren Nutzer digitale Fußspuren hinterlassen: Während des jüngsten Stücks „Privacy“ von James Graham müssen die Handys nicht ausgeschaltet werden. Am Ende aber ist das Postfach leer.
Der amerikanische Journalist Simon Ostrovsky ist verschwunden. Offenbar befindet er sich in der Gewalt prorussischer Milizen. Die OSZE fordert, ihn unverzüglich freizulassen.
Der Gründer des größten russischen Online-Netzwerks VKontakte hatte erst kürzlich geklagt, der Geheimdienst habe von seinem Unternehmen Nutzerdaten verlangt. Jetzt geht Pawel Durow.
Ein Dossier mit Fotos soll die Verwicklung von russischen Militärs und Geheimdienstlern in die Aufstände in der Ostukraine belegen. Das amerikanische Außenministerium hat die Fotos nun als „weitere Beweise“ für die Einmischung Russlands bezeichnet.
Unter allen IT-Problemen ist Internetspionage die größte Gefahr für Unternehmen auf der ganzen Welt. Hinter vielen Fällen stecken asiatische Staaten, hat der Telefonkonzern Verizon herausgefunden.
Aus der ostukrainischen Stadt Slawjansk gibt es Berichte von neuen Angriffen. Indes geben russische Separatisten dem „Rechtem Sektor“ die Schuld an dem Zwischenfall in der Osternacht. Die präsentierten Beweise sind jedoch äußerst fragwürdig.
Die deportierten Deutschen und Tataren von der Krim werden rehabilitiert. Einen entsprechenden Erlass hat der russische Präsident Putin unterzeichnet. Auch sollen Einwanderer leichter Russen werden können. Und die Krim selbst wird ein Paradies für Spieler.
Nach einer mysteriösen Schießerei im ostukrainischen Slawjansk machen sich Moskau und Kiew gegenseitig Vorwürfe. Russland beschuldigt die Ultranationalisten des „Rechten Sektors“. Und auch in Kiew wächst der Druck auf die Kämpfer.
Als Sicherheitstechnologie wird Biometrie penetrant beworben. Doch unsere Merkmale und Körperfunktionen können problemlos und ohne hohe Kosten permanent erfasst werden. Ihre Analyse wird längst weitergedacht.
Die Schiffskatastrophe trifft Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye in einem schwachen Moment. Bisher hat sie alle Affären unbeschadet überstanden. Der Tod so vieler junger Leute und mögliche Versäumnisse der Behörden könnten ihr aber nun wirklich zusetzen.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan arbeitet weiter an der Aushöhlung der Gewaltenteilung in seinem Land. Nun hat das Parlament ein Gesetz gebilligt, das die Geheimdienste quasi jeglicher Kontrolle entzieht.
In einem Zeitungsbeitrag weist Whistleblower Edward Snowden Kritik an seinem Auftritt in Putins jüngster Fernseh-Fragestunde zurück. Sigmar Gabriel bezeichnet die Video-Schalte als „obszön“.
Nach einer tumultartigen Debatte hat das türkische Parlament mit der absoluten Mehrheit der AKP eine umstrittene Geheimdienstreform gebilligt. Der Geheimdienst hat jetzt weitgehend freie Hand für Spionage im In- und Ausland.
Russlands Präsident beschwört die Opferbereitschaft seines Volkes, das er dem Westen moralisch für überlegen hält. Dann darf auch der Whistleblower Edward Snowden zum Präsidenten sprechen - und das Volk lauscht beeindruckt. Die Analyse einer Inszenierung.
In Genf läuft der Krisengipfel zur Lage in der Ukraine. Präsident Putin gesteht in einem Fernsehauftritt erstmals den Einsatz russischer Soldaten auf der Krim ein und beharrt auf das Recht eines Militäreinsatzes im Osten. Auch Edward Snowden lässt er sich zuschalten.
Kaum jemand in Algerien bezweifelt, dass Präsident Bouteflika wiedergewählt wird. Doch anders als früher wird ihn der Geheimdienst beim Wahlbetrug nicht mehr unterstützen. Der altersschwache Staatschef begeistert kaum noch.
„Heartbleed“ ist die gefährlichste Sicherheitslücke im Internet - und keiner weiß, wie oft sie ausgenutzt worden ist. Doch jetzt gibt es einen Weg, Spuren von Attacken zu finden. Die ersten Indizien machen Hoffnung.
Im Osten der Ukraine ziehen sich die Regierungstruppen aus dem Gebiet Donezk zurück. Zuvor hatten Bewaffnete einen Stützpunkt der Nationalgarde angegriffen. Drei Separatisten sollen dabei getötet worden sein.
Die Nachrichten aus der Ostukraine überschlagen sich - und sind oft widersprüchlich. Was wollen die Separatisten? Kann Russland das Geschehen wirklich steuern? Warum geht die ukrainische Regierung nicht offensiver vor? Eine Analyse.
Zum ersten Mal bekennt hier ein deutscher Manager die totale Abhängigkeit seines Unternehmens von Google. Was heute die Verlage erleben, ist ein Vorbote: Bald gehören wir alle Google. Ein Offener Brief an Eric Schmidt.
Edinburgh will die britische Atomflotte loswerden – und London tobt. Großbritanniens ranghöchster Admiral malt ein düsteres Szenario an die Wand.
In der neuen Verfassung werden die Krimtataren nicht einmal erwähnt. Seit der Annexion der Halbinsel sind sie zudem gespalten zwischen Kooperation und Widerstand. Moskau versucht, dies für seine Zwecke zu nutzen.
Sicherheitskräfte der Interimsregierung in Kiew haben den Militärflughafen zwischen Kramatorsk und Slawjansk gestürmt, den Separatisten unter Kontrolle gebracht hatten.
Bis vor kurzem hatte eine Mehrheit der Deutschen eine gute Meinung über Russland und Wladimir Putin. Das ändert sich gerade dramatisch. Unterschiede gibt es zwischen Ost- und Westdeutschen.
Am ersten Jahrestag des Attentats von Boston liegt noch einiges im Dunkeln. Ermittler hätten schon früher Hinweisen auf die Tsarnaev-Brüder nachgehen können. Inzwischen bereitet eine junge Frau aus dem Umfeld der Attentäter Sorgen.
Die beiden Zeitungen deckten den Abhörskandal um den amerikanischen Geheimdienst NSA auf. Nun erhalten der britische „Guardian“ und die „Washington Post“ dafür den prestigereichen Journalistenpreis.
Der ukrainische Interimspräsident Turtschinow hat in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Ban die Stationierung von Blauhelmen angeregt. Nach dem folgenlosen Ende eines Ultimatums an prorussische Milizen erwägt Washington Waffenlieferungen an Kiew.
Wer sind die Männer in Tarnfarben, die im Osten der Ukraine den Kampf der Separatisten anführen? Die Regierung in Kiew will mit Filmen und Fotos beweisen, dass es sich um Russen handelt. Die Aufnahmen zeigen aber auch: Teile der Sicherheitskräfte stehen nicht hinter der neuen Führung.