Trittin: „Weniger Wehleidigkeit“
Abhören unter Freunden und Nato-Partnern? Führende Politiker haben die Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes in der Türkei gerechtfertigt, schließlich gebe es gute Gründe. Im Falle Amerikas sei das anders.
Abhören unter Freunden und Nato-Partnern? Führende Politiker haben die Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes in der Türkei gerechtfertigt, schließlich gebe es gute Gründe. Im Falle Amerikas sei das anders.
Schon seit Jahren soll der Bundesnachrichtendienst den Nato-Partner Türkei überwachen. Dabei seien auch Telefonate von zwei amerikanischen Außenministern abgehört worden.
CSU-Politiker Hans-Peter Uhl glaubt nicht, dass der BND Hillary Clintons Mobiltelefon abgehört hat. Auch ein amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter ist skeptisch. Die Linkspartei hingegen reagiert empört.
In den vergangen Tagen sind drei Separatisten-Führer zurückgetreten. Nach diesen Veränderungen wird über die Absichten der russischen Führung in der Ostukraine spekuliert.
Der BND soll laut Medienberichten in mindestens einem Fall Hillary Clinton während ihrer Zeit als amerikanische Außenministerin abgehört haben. Der Nachrichtendienst sagt, es sei zufällig geschehen.
Für Kinder ist das Internet eine Welt unendlicher Möglichkeiten - denen die Erwachsenen oft Grenzen setzen. Was ist eigentlich so schlimm am Internet? Eltern müssen ihre Argumente gut sortieren.
Statt zu erklären, was sie mit personenbezogenen Daten aus Europa machen, führen amerikanische Unternehmen EU-Bürger gezielt in die Irre. Das hat das Center for Digital Democracy herausgefunden.
Im Schutz der Dunkelheit sollen 23 russische Militärfahrzeuge die Grenze zur Ukraine überquert haben - vor den Augen britischer Journalisten. Der russische Geheimdienst „bestätigt diese Information nicht“.
Der russische Ministerpräsident verkündet über den Kurznachrichtendienst Twitter, er werde zurücktreten. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Hacker seinen Twitter-Account geknackt hatten.
Wenige Minuten vor dem Ablauf der dreitägigen Feuerpause einigen sich Israelis und Palästinenser in Kairo darauf, weitere fünf Tage zu verhandeln. Die Hamas bestreitet zudem, am Abend Raketen auf den Süden Israels abgefeuert zu haben.
Kiew spricht von 45.000 russischen Soldaten, die inzwischen an der ukrainischen Grenze stationiert seien. Auch eine russische Reporterin berichtet über Artillerieschüsse und einen Truppenaufmarsch in dem Gebiet. Doch die Armee stellt sich dumm.
Die irakischen Politiker stehen davor, sich gegenseitig zu zerfleischen. Die Dschihadisten von IS warten nur darauf. Sollte der bisherige Ministerpräsident al Maliki im Machtkampf seine Milizen einsetzen, könnten die IS-Terroristen Bagdad angreifen.
Die Bodenoffensive im Gaza-Krieg hat Israel vor allem geführt, um Tunnel der Hamas zu zerstören. Künftig soll schon deren Bau unterbunden werden. Nach jahrelanger Forschung scheint das Militär ein entsprechendes System gefunden zu haben.
Die israelischen Unterhändler kehren nach Beginn einer neuen Feuerpause nach Kairo zurück. In Gaza, wo seit Mitternacht wieder Ruhe herrscht, befürchtet man Kriegsschäden in Höhe von sechs Milliarden Dollar.
EU-Strukturhilfen haben korrupte Netzwerke in dem Balkanstaat gestärkt. Es wäre an der Zeit, dass Brüssel härtere Sanktionen gegen die Eliten des Landes beschließt. Zum Wohle der Bulgaren.
Google hat großen Einfluss auf die Start-Up-Szene in Europa. Wie aber sieht er genau aus? Fünf Unternehmer erzählen.
Bislang weigern sich die Vereinigten Staaten, bei der Aufklärung der Spionageaffäre zu helfen. Offenbar aus Frust darüber hat das Auswärtige Amt laut einem Medienbericht nun alle Botschaften aufgefordert, das gesamte Geheimdienstpersonal offenzulegen.
Die jüngsten Enthüllungen und Skandale führen es drastisch vor Augen: Der Spionage-Apparat hat sich verselbständigt. Es gilt: Immer lieber ein Verdächtiger zu viel als einer zu wenig. Inzwischen sind es eine Million.
Der selbsterklärte Ministerpräsident der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Aleksandr Borodaj, legt sein Amt nieder. Er habe seine Aufgabe erfüllt, sagt er. Sein Nachfolger wird ein alter Bekannter.
Edward Snowden hat es nicht leicht, aber seine Rolle als weltweit wirkungsvollster „Whistleblower“ schafft Sicherheit.
Edward Snowden darf für drei weitere Jahre in Russland bleiben. Wie sein Anwalt in Moskau mitteilte, wurde die Aufenthaltsgenehmigung des früheren NSA-Mitarbeiters verlängert.
Die Nato und die Bundesregierung sind alarmiert, weil Moskau offenbar Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzieht. Droht nun gar eine Invasion?
Tough Mudder ist ein Hindernislauf für die ganz Harten. Tausende Menschen quälen sich freiwillig durch Matsch und Pfützen. Was macht den Reiz daran aus?
Nicht jede Veröffentlichung geheimer NSA-Dokumente geht auf das Konto Edward Snowdens. Und nicht hinter jeder Enthüllung steckt ein zu allem bereiter Whistleblower. Worauf der jüngste Fall eher hindeutet.
Mindestens drei Zivilisten sind bei Luftangriffen auf die von prorussischen Separatisten besetzte Stadt Donezk im Osten der Ukraine getötet worden. Laut Armee kamen bei dem Kämpfen seit Dienstag zudem 18 ukrainische Soldaten ums Leben.
Mit sogenannten „stillen SMS“ versucht der Verfassungsschutz, Personen zu orten und Bewegungsprofile von Verdächtigen zu erstellen. Mehr als 50.000 Kurzmitteilungen wurden in den vergangenen sechs Monaten verschickt.
Existiert neben Edward Snowden noch ein weiterer Whistleblower? Medienberichte lassen darauf schließen. Außerdem sollen mehr als eine Million Menschen auf einer Terrorwarnliste stehen.
Sie protestieren gegen Chlorhühnchen, aber nicht gegen Putin. Während sie ihre eigene Verbürgerlichung leugnen, halten sie sich für eine kritische Minderheit. Dieser spießige linke Mainstream in unserem Land verachtet die Demokratie. Ein Debattenbeitrag.
Präsident Putin will die Tschudow-Hofeinsiedelei, die einst von den Bolschewiken zerstört wurde, wieder aufbauen lassen. Leute aus dem Geheimdienst, meint der Schriftsteller Jerofejew dazu, seien immer schon abergläubisch fromm gewesen.
Die E-Mail ist schon 30 Jahre alt. Sie ist sehr nützlich, nicht nur für Spione – wenn man mit ihr umzugehen weiß. Denn sie hat auch viel Leid über den Büroalltag gebracht.
Israels Geheimdienst hat angeblich Telefonate des amerikanischen Außenministers abgehört, als der im Nahostkonflikt vermittelte. John Kerry soll es dem Mossad leicht gemacht haben.
Das Regime in Aserbaidschan geht mit Härte gegen Kritiker vor. Nun ist die prominente Bürgerrechtlerin Leyla Yunus wegen „Spionage für Armenien“ angeklagt worden.
Der amerikanische Präsident hat die Folter von Terrorverdächtigen durch die CIA nach den Anschlägen im Jahr 2001 ungewohnt deutlich als Fehler kritisiert. Zugleich warnte Obama davor, im Rückblick „zu frömmlerisch“ zu urteilen.
Direkt nach der Sommerpause sollte der Snowden-Vertraute Glenn Greenwald vor dem NSA-Ausschuss des Bundestags aussagen. Doch der Journalist lehnt ab und greift das Gremium scharf an.
CIA-Direktor John Brennan musste zugeben, dass sein Geheimdienst Mitglieder des Senats ausspioniert hat. Prompt wird sein Rücktritt gefordert. Doch der ist unwahrscheinlich.
Die CIA hat den Geheimdienstausschuss des amerikanischen Senats ausgespäht, während dieser die umstrittenen Verhörmethoden des Dienstes untersuchte. CIA-Chef Brennan hatte zunächst von „unberechtigten Vorwürfen“ gesprochen - nun musste er sich entschuldigen.