Taktisches Zaudern
Am Stadtrand von Kobane hisst die Terrormiliz IS bereits ihre schwarze Fahne. Dennoch zögert die Türkei mit einem Eingreifen in Syrien, denn für Ankara steht viel auf dem Spiel.
Am Stadtrand von Kobane hisst die Terrormiliz IS bereits ihre schwarze Fahne. Dennoch zögert die Türkei mit einem Eingreifen in Syrien, denn für Ankara steht viel auf dem Spiel.
Klaus Barbie, ein eher durchschnittlicher NS-Täter, war in den fünfziger und sechziger Jahren CIA- und BND-Zuträger.
Amerikanischen Geheimdiensten ist es einem Bericht zufolge gelungen, die verschlüsselte Kommunikation des IS zu dechiffrieren. Offenbar versucht die Miliz, Terroristen als Flüchtlinge zu tarnen, um sie nach Europa zu schleusen.
Der bulgarische Staatspräsident Rossen Plewneliew spricht im F.A.Z.-Interview über die Beziehungen seines Landes zum Kreml, das Gasleitungsprojekt South Stream und Gasprom als Befehlsgeber des bulgarischen Wirtschaftsministeriums.
Geheime Unterlagen zur Zusammenarbeit des BND mit amerikanischen Diensten sollen beweisen: Jahrelang wurden auch Daten deutscher Bürger an die NSA weitergeleitet - angeblich wegen technischer Probleme.
Die Terrormiliz IS steht an der Grenze der Türkei. Die Regierung in Ankara will vom Parlament die Erlaubnis für mögliche Schläge gegen die Extremisten. Auch von der Schaffung einer „Sicherheitszone“ auf syrischem Territorium ist die Rede.
Wer hätte gedacht, welche Monster sich zu Beginn der achtziger Jahre im Sprachkeller der CIA aufhielten. Ein internes Rundschreiben deckte sie auf: Berichtsfloskeln werden darin zu maskierten Nilpferden und zweiköpfigen Igeln.
CIA-Mitarbeiter „(b)(3)(c)“ wollte die „fremde Fauna“ der Geheimdienst-Sprache identifizieren und schuf Zeichnungen, die einen seltenen Einblick in die Arbeit des Geheimdienstes geben.
Der Herbst 1989 ist ein Vierteljahrhundert her. Zeit für Sandra Maischberger zu klären, ob die DDR Heimat oder ein Unrechtsstaat war. Es geht unentschieden aus, aber zu erzählen gab es trotzdem viel.
Heute vor 25 Jahren: Genschers Rede. Eine, die alles irgendwie änderte, die von manchen als Beginn der friedlichen Revolution von 1989 angesehen wird. Aber wo stehen der Westen und der Osten jetzt?
Geht es nach politischem Willen und den Wünschen deutscher Wirtschaftsverbände, wird Deutschland internationaler Vorreiter der sogenannten Industrie 4.0. Bisher sieht der Weg dorthin noch aus wie ein Hindernis-Parcours.
Die iranische Führung bereitet sich auf Angriffe des „Islamischen Staats“ vor. Ihr libanesischer Verbündeter Hizbullah wappnet sich mit indirekter amerikanischer Hilfe gegen einen Vormarsch der Dschihadisten.
Nach 13 Jahren fiebrigen Wachstums ist Kabul ermattet. Aber nicht ganz ohne Hoffnung. Dafür sorgen auch die vielen Neuankömmlinge in der afghanischen Hauptstadt.
Als der Glaube noch gefährlich war: Klaus Metzner spricht über seine Schulzeit in der ehemaligen DDR, über Schikanen und Ausgrenzungen. Später wurde er Pfarrer.
Nach der Aufregung um die NSA-Überwachung wird es zum Trend, Online-Dienste für europäische Unternehmen aus Europa anzubieten. Auch Oracle will das nun so machen.
Die amerikanischen Geheimdienste haben nach Ansicht von Präsident Obama eine Mitschuld daran, dass der radikal-islamische Extremismus durch den Bürgerkrieg in Syrien erstarken konnte. In einem Fernsehinterview räumt er Fehler im Vorgehen ein.
150.000 Kurden seien zuletzt aus Syrien in die Türkei geflohen, behauptet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Die Zahlen stammen aus Ankara, doch sie sind viel zu hoch. Das zeigt ein Besuch im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Dennoch beharrt der UNHCR auf den hohen Zahlen. Warum?
Rückkehrenden Dschihadisten soll die Einreise nach Deutschland erschwert werden: Die Kämpfer könnten den deutschen Pass verlieren. Darauf dringen Innenpolitiker der Union.
Der irakische Geheimdienst hat nach der Festnahme mehrerer Islamisten Frankreich und Amerika vor geplanten Terroranschlägen auf U-Bahnen gewarnt. Derweil haben die Amerikaner offenbar den Mörder der Geiseln Foley und Sotloff identifiziert.
Im NSA-Untersuchungsausschuss hat an diesem Donnerstag der Leiter des bayerischen BND-Stützpunkts in Bad Aibling ausgesagt. Er bestritt, dass dort massenhaft Daten erfasst würden – und wies auf die Vorzüge der Überwachung hin.
Der ehemalige V-Mann Tino Brandt berichtet im NSU-Prozess über die üppigen Zahlungen des Landesamtes für Verfassungsschutz, die unter anderem dem rechtsextremen Thüringer Heimatschutz zugute kamen.
Drei mutmaßliche islamistische Kämpfer seien festgenommen worden, verkündete das französische Innenministerium - doch die Polizei hatte am falschen Flughafen gewartet. Die Syrien-Rückkehrer kamen in Marseille ungehindert durch die Sicherheitskontrollen.
Die Khorosan-Zelle in Syrien war bisher kaum bekannt. Nun wurde sie von der Koalition gegen den Islamischen Staat großflächig mit bombardiert. Fachleute halten sie derzeit für den gefährlichsten Gegner Amerikas.
Es war die Verheißung der sozialen Medien. Jeder Mensch soll eine Stimme haben. Inzwischen müssen wir einsehen: Oft genug ist das Gegenteil richtig.
Der ehemalige Verfassungsrichter Dieter Grimm über Privatsphäre, NSA, den Datenhunger großer Unternehmen, deutsche Ängste - und Angela Merkels Handy.
Russlands internationaler Zahlungsverkehr käme zum Erliegen, wenn seine Banken aus dem Swift-System verbannt würden. Die Wirtschaft träfe das hart.
Nach dem Referendum über die schottische Unabhängigkeit gibt es nun Stimmen, die behaupten, die Abstimmung sei manipuliert worden. Die Vorwürfe reichen von individueller Fälschung bis zum Eingreifen des britischen Geheimdienstes.
Apple und Google haben angekündigt, die Daten von Nutzern künftig besser zu schützen. Das macht offenbar die amerikanischen Geheimdienste nervös.
In Saudi-Arabien haben die Enthauptungen drastisch zugenommen. Auch wenn das Königreich die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ bekämpft, sind die Gemeinsamkeiten in religiösen Fragen nicht so einfach beiseite zu wischen. Das wird besonders deutlich bei einer öffentlichen Hinrichtung.
Die israelische Armee hat über den Golanhöhen ein Kampfflugzeug aus Syrien abgeschossen. Es war offenbar beim Kampf der syrischen Regierungstruppen gegen Rebellen versehentlich in israelischen Luftraum eingedrungen.
Die Entführung und Ermordung dreier Schüler hatten im Juni die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern verschärft - und schließlich in den Gazakrieg geführt. Nun hat die israelische Armee die mutmaßlichen Entführer nach eigenen Angaben erschossen.
Sicherheit ist wie Bargeld Nebensache: Apple plant ein umfassendes mobiles Zahlungssystem. Kurz nach dem Skandal um die gehackten Nacktfotos herrscht jedoch Skepsis.
Wenn Putin sein eigenes Land schon nicht zusammenhalten kann, muss er dann noch expandieren? Warum wir sein aggressives Auftrumpfen nicht als legitime Verfolgung russischer Staatsinteressen hinnehmen dürfen.
Mehr als 60 Parlamentarier aus ganz Europa folgten der Einladung des amerikanischen Abgeordneten Robert Pittenger nach Washington, um über Spionage zu sprechen. Der Republikaner empfahl ihnen die amerikanische Geheimdienstkontrolle als Vorbild.
Die fast 50 Geiseln, die der IS vor drei Monaten in Mossul in seine Gewalt brachte, sind wieder frei. Die Türkei hatte die Geiselnahme oft als Grund genannt, warum sie sich nicht stärker im Kampf gegen den IS engagiere.
Der größte Antiterroreinsatz in der Geschichte Australiens hat den westlichen Gesellschaften abermals auf erschreckende Weise die Augen dafür geöffnet, dass in ihrer Mitte Leute leben, die Teil des transnationalen Dschihadismus sind.