Der innere Feind
Der Anschlag von Ottawa traf Kanada nicht unvorbereitet. Im Gegenteil. Die Kanadier wissen, dass sie mit ihren inneren Feinden leben müssen.
Der Anschlag von Ottawa traf Kanada nicht unvorbereitet. Im Gegenteil. Die Kanadier wissen, dass sie mit ihren inneren Feinden leben müssen.
Bei dem Mann, der in Ottawas Regierungsviertel um sich schoss und einen Soldaten tötete, handelt es sich offenbar um einen 32 Jahre alten Kanadier. Nach Polizeiangaben war er ein Einzeltäter, der zum Islam konvertiert sein soll.
Drei Mädchen aus Colorado haben versucht, via Frankfurt in den Irak zu reisen - vermutlich im Auftrag islamistischer Gruppen. Die Teenager wurden am Flughafen gestoppt.
Das Auto als Waffe: Ein junger Mann überfährt auf einem Parkplatz in der kanadischen Provinz Québec zwei Soldaten, einer von ihnen stirbt später. Nach einer Verfolgungsjagd kommt auch der mutmaßliche Islamist ums Leben. War es ein Terroranschlag?
Nicolás, erst 20 Jahre alt, hat es mit seinen Künsten als Hochstapler in die höchsten spanischen Kreise geschafft. Die freigiebige Verteilung von Fünfhundertern wurde ihm jedoch zum Verhängnis.
Wenn es ein Nato-Land gibt, das es verdient hat, von den anderen Mitgliedern der Allianz ausspioniert zu werden, dann ist es die Türkei. Ankaras Zaudern im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist ein weiterer Beleg dafür.
Die Regeln für den Berliner NSA-Ausschuss werden in Washington gemacht. Sie sollen die Beziehungen zwischen den Geheimdiensten weiterhin als rechtsfreien und parlamentarisch nicht kontrollierbaren Raum erhalten.
Fast jedes zweite Unternehmen ist Schätzungen zufolge schon Opfer von Wirtschaftsspionage geworden. Der Verfassungsschutz will die Fälle erfassen. Betriebe sind aber zurückhaltend.
Putins „brennender Gürtel“ an der Grenze zur EU: Warum Russland abermals Potemkinsche Dörfer errichtet und der Kaukasus und das Baltikum in Gefahr sind. Ein Gespräch mit der ukrainischen Schriftstellerin Oksana Sabuschko.
Der weißrussische Präsident Aleksandr Lukaschenka hat die Besetzung der Krim durch Russland kritisiert. Dass nach der Ukraine auch sein Land ins Visier von Wladimir Putin geraten könnte, fürchtet er nicht.
Nach dem Ablauf des Ultimatums, das die Entführer zweier Deutscher auf den Philippinen gestellt hatten, gibt es widersprüchliche Angaben: Einem Bericht zufolge soll die philippinische Armee ausgerückt sein; einem anderen zufolge soll Abu Sayyaf Lösegeld erhalten haben.
Die Wall Street lässt viele Millionen für amerikanische Politiker springen, um sich Einfluss zu verschaffen. Nun zieht das Silicon Valley nach - Geld fließt an beide großen Parteien.
In München wird zwei Mitarbeitern der früheren jugoslawischen Geheimdienste der Prozess gemacht. Sie sollen die Drahtzieher eines Verbrechens gewesen sein. Einer von ihnen könnte nun auspacken.
Mit Frank-Walter Steinmeier hat zum ersten Mal ein Mitglied der Bundesregierung ein Interview über den Kurznachrichtendienst Twitter gegeben. Und unter #FragSteinmeier zuvor eingereichte Fragen beantwortet – auch zu ungewöhnlichen Themen.
Die russische Führung beschuldigt Amerika, den Ölpreis künstlich zu senken, um Russland in den Bankrott zu treiben. Das erinnere an die Zeit vor dem Zerfall der Sowjetunion. Im Kreml gibt es indes heftige Auseinandersetzungen.
Im Kampf gegen die islamistische Terrormiliz IS bildet die CIA tausende syrische Rebellen aus. Doch eine interne Studie des amerikanischen Geheimdienstes zeigt: In der Vergangenheit hatte diese Taktik selten Erfolg, barg dafür aber hohe Risiken.
Trifft ein angriffslustiger Wirtschaftsminister auf einen kleinlauten Google-Aufsichtsratschef: Sigmar Gabriel und Eric Schmidt streiten in Berlin über Zukunftsrisiken und den Fortbestand der Demokratie. Das Publikum bleibt ratlos.
Mitten in der ohnehin aufgeheizten Lage in den Kurdengebieten hat die türkische Luftwaffe Stellungen der PKK bombardiert. Droht nun eine Rückkehr zur alltäglichen Gewalt?
Eric Schmidt, der Verwaltungsratschef von Google, ist gerade auf Deutschlandtour. Er redet unseren Politikern ein, sie müssten vom Internet die Finger lassen. Doch wie spricht er, wenn er unter seinesgleichen ist? Wir haben mitgehört.
Die beiden Geheimdienstchefs Hans-Georg Wieck (BND) und Markus Wolf (MfS) konkurrierten Ende der achtziger Jahre auf dem weiten Feld der innerdeutschen Spionage.
Weder zur Unterdrückung der Bürgerrechte in Russland noch zum Krieg in der Ukraine findet die Formel 1 öffentlich ein Wort der Kritik. Es gibt gar Lob für Wladimir Putin. Deshalb ist das Rennen in Sotschi ein Skandal.
Sehen, was und wann man will – das hat das Land der Tagesschau- und Tatortgucker gründlich verpennt. Die Quittung trägt den Stempel „Netflix“ und schafft Fernsehen, wie wir es kennen, für immer ab.
Der amerikanische Botschafter in Deutschland sieht die Wogen nach der NSA-Affäre geglättet. „Es gab ein paar Bodenwellen“, so John Emerson. Inzwischen seien die Beziehungen aber wieder sehr gut.
Rolf Beilschmidt ist ein Mann mit Vergangenheit: Neue Stasi-Akten-Funde belasten den Geschäftsführer des LSB Thüringen. Seine „Doppelkarriere als Lump“ gilt es aufzuarbeiten.
In seiner Dankesrede für den Friedenspreis verteidigt Jaron Lanier das Humane gegen technologische Reduktionisten und zynische Datenverwerter. Die Botschaft ist deutlich: Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Daten.
Im Konflikt um die Ostukraine gibt es weitere Signale der Entspannung: Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Abzug der russischen Truppen aus dem Gebiet nahe der ukrainischen Grenze angeordnet. Zugleich nimmt die Intensität der Gefechte im Donbass ab.
Mindestens zwölf Milliarden Dollar in bar schickte Amerika nach dem Irakkrieg in das zerstörte Land. Doch mehr als eine Milliarde davon landete im Libanon. Und keiner weiß, was passiert ist.
Wieder wird Sotschi zur Bühne für Kreml-Chef Putin. Ecclestones Formel-1-Zirkus demonstriert bei seinem Gastspiel in Russland neben Geschäftssinn vor allem eines: Gleichgültigkeit.
In Sichtweite der Kämpfe in Kobane stehen türkische Panzer - und greifen nicht ein. Kritik daran will Präsident Erdogan nicht zulassen. Er vermutet internationale „Sabotage“.
In einem Jahr mit drei großen Krisenherden und Kriegen wird an diesem Freitag in Oslo der Träger des Friedensnobelpreises 2014 benannt. Der Jury lagen diesmal 278 Vorschläge für die wichtigste politische Auszeichnung vor - soviel wie nie zuvor.
Der ukrainische Präsident hat ein Gesetz gegen die Korruption im Lande unterschrieben. Damit sollen auch Unterstützer der prorussischen Separatisten im Osten des Landes getroffen werden.
Der Lette Herberts Cukurs war an der Ermordung Zehntausender Juden beteiligt. Nun geht er auf Tournee - als Figur in einem Musical. Eine moralische Instanz des Landes schlägt Alarm.
Die Krimtataren kommen nach der Annektion der Krim-Halbinsel durch Russland nicht zur Ruhe. 18 Männer sind spurlos verschwunden. Extremisten wollen die Region ins Chaos stürzen.
Vorerst sollen die amerikanischen Luftschläge den „Islamischen Staat“ aus den östlichen und südwestlichen Bezirken Kobanes zurückgedrängt haben. Doch angesichts fortgesetzter Waffenlieferungen an die Dschihadisten geht die Schlacht um die Kurdenstadt weiter.
Die syrische Stadt Kobane ist seit Tagen heftig umkämpft - trotzdem schreitet die Türkei bislang nicht gegen die IS-Terrormilizen ein. In Washington sorgt die abwartende Haltung des Nato-Mitgliedsstaats offenbar für große Besorgnis.
Weil Twitter seinen Nutzern nicht verraten darf, wie stark die amerikanischen Geheimdienste auf den Kurznachrichtendienst zugreifen, verklagt das Unternehmen nun die Regierung in Washington.