Der Krieg liebt weiteren Krieg
Man darf bezweifeln, dass es im Nahen Osten eine dauerhafte Waffenruhe geben wird. Schließlich gehört das Schüren von Hass innerhalb Israels auch in die Beschreibung der Zwecke, die Hamas verfolgt.
Man darf bezweifeln, dass es im Nahen Osten eine dauerhafte Waffenruhe geben wird. Schließlich gehört das Schüren von Hass innerhalb Israels auch in die Beschreibung der Zwecke, die Hamas verfolgt.
Antisemiten sind immer die anderen. Rechte, linke, bürgerliche, migrantische und deutsche Antisemiten werfen sich gegenseitig vor, die wahren Antisemiten zu sein.
In Hessen fanden am Samstag abermals Demonstrationen gegen Israel statt. Es blieb deutlich ruhiger als in den vergangenen Tagen. In Gießen gingen Menschen „Pro Israel“ auf die Straße.
Trotz des Verbots zweier Großveranstaltungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen kommen größere Gruppen in der Bundeshauptstadt zusammen. Auch wegen des Gaza-Konflikts gehen Menschen auf die Straßen.
Das Entsetzen über die antisemitischen Demonstrationen ist groß. Nach Ansicht von Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, darf man die Jugendlichen, die dort Hass verbreiten, nicht aufgeben.
In den vergangenen Tagen hat der amerikanische Präsident versucht, auf die Konfliktparteien einzuwirken. Die Waffenruhe nutzt er, um seine „Amerika ist wieder da“-Botschaft zu unterstreichen. Auch innerparteiliche Zeichen setzt er.
Nach der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sind am Freitag Tausende Palästinenser auf die Straßen gegangen. Vereinzelt kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. US-Präsident Joe Biden nennt die Vereinbarung eine „wirkliche Chance“.
Wie lange hält die Ruhe – und was wird sie diesmal kosten? Die jahrelange Feuerpause nach dem Gazakrieg von 2014 konnte die Hamas zur Aufrüstung nutzen. Das will Israel nicht noch einmal zulassen.
Nach dem kurzen Krieg sollten sich Amerika und Europa wieder stärker diplomatisch in Nahost engagieren.
Das Leiden der Menschen im Gazastreifen und in Israel hat nach elf Tagen vorerst ein Ende gefunden. Am frühen Freitagmorgen ist eine eine Waffenruhe in Kraft getreten. Russland fordert direkt Verhandlungen.
Die Konfliktparteien in Israel halten inne, am Pfingstwochenende ist in Deutschland vielerorts wieder Urlaub möglich und in der Bundesliga fallen wichtige Entscheidungen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Das Frankfurter Stadtparlament hat Israel seine Unterstützung bekundet. Abgelehnt wurde die Forderung der CDU, Oberbürgermeister Peter Feldmann solle sein Amt wegen der AWO-Affäre ruhen lassen.
Außenminister Maas reist nach Israel. Er kommt als Freund, der Beistand leistet. Aber er will von Israelis und Palästinensern wissen: Was könnte den Gaza-Konflikt beenden?
Der deutsche Außenminister sichert Israel Deutschlands Unterstützung zu. Sein israelischer Amtskollege wirft der Hamas vor, ein doppeltes Verbrechen zu begehen.
In Nahost zeichnet sich laut der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas ein Waffenstillstand ab. US-Präsident Joe Biden hatte bei einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu auf eine sofortige Deeskalation gedrungen.
Vor dem Besuch von Außenminister Heiko Maas bringt die Hamas eine baldige Waffenruhe ins Spiel. Israels Premier Netanjahu weist einen Aufruf zur Deeskalation aus Washington zurück.
Der Nahostkonflikt schwelt weiter über Israel und den Gazastreifen. In Nazareth kam es nun zu Demonstrationen der arabischen Minderheit in Israel. Die Vorwürfe an die Regierung sind schwerwiegend.
US-Präsident Biden verurteilt Äußerungen des türkischen Staatschefs über die „Natur“ der Israelis scharf. Diese seien „erst zufrieden“, wenn sie das Blut ihrer Opfer „aussaugen“, hatte Erdogan gesagt.
Die humanitäre Lage im Gazastreifen spitzt sich nach einer Woche israelischer Angriffe zu, es gibt Zehntausende Binnenflüchtlinge. Die Forderungen nach einer Waffenruhe werden lauter.
Die EU ist der wichtigste Geldgeber der Palästinenser. Doch Ungarn blockiert eine gemeinsame Erklärung zum jüngsten Gaza-Krieg und unterstützt vorbehaltlos die israelische Regierung.
Der neue Gewaltausbruch in Nahost birgt für Israel Gefahren. Nun stehen sich auch jüdische und arabische Israelis gegenüber. Jerusalems heilige Stätten sind der Kern des Konflikts.
Zwei Grenzübergänge wurden nach Medienberichten von militanten Palästinensern beschossen. Nach mehreren Stunden Pause flogen wieder Raketen auf israelische Ortschaften. US-Präsident Biden sprach sich für eine Waffenruhe aus.
Viele junge Menschen aus Einwandererfamilien haben in Frankfurt gegen die israelischen Militärschläge gegen Gaza demonstriert. Ihrem Hass muss viel schneller entgegengewirkt werden.
Der Gazastreifen wird weiter von israelischen Luftangriffen getroffen, so auch am Montagabend. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu antwortete mit Artilleriefeuer auf abgewehrte Raketen, die zuvor aus dem Libanon gekommen sein sollen.
Zum 7. Juni wird die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben. Die Bundesregierung verurteilt die antisemitischen Krawalle. Und laut Israel wurden bisher rund 3350 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Auf palästinensischer Seite sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza mindestens 201 Menschen gestorben, darunter 58 Kinder. Auf israelischer Seite sind bisher zehn Todesopfer zu beklagen.
Jetzt reden wieder alle von Israels Sicherheit: Was von gut gemeinter Staatsräson bleibt – und was gerade in dieser Situation an ihre Stelle treten müsste. Ein Gastbeitrag.
Ausschreitungen gegen Juden und jüdische Einrichtungen in Deutschland wegen der aktuellen Nahostkrise sollen hart bestraft werden. Das fordern Bundestagspräsident Schäuble und viele weitere Politiker.
Die israelische Luftwaffe flog abermals Angriffe auf den Gazastreifen und die radikal-islamische Hamas feuerte weitere Raketen auf israelisches Territorium. International liefen die Bemühungen für ein Ende der Gewalt weiter.
Die Inzidenzen sinken, die Lebenslust wächst, Gesundheitsminister Spahn mahnt zur Vorsicht. John Kerry besucht Deutschland. Und katholische Frauen predigen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Im Nahen Osten gehen die Kämpfe zwischen Israel und militanten Palästinensern unvermindert weiter. Das israelische Militär hat in der Nacht abermals das Tunnelsystem der Hamas angegriffen.
Der Ökumenische Kirchentag blieb hinter den Erwartungen zurück. In der Frankfurter Innenstadt wurde gegen die Einsätze des israelischen Militärs gegen Gaza demonstriert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Hizbullah beteuert, dass sie von ihren Stützpunkten im Süden Libanons aus keinen Krieg mit Israel beabsichtigt. Doch die schiitische Miliz provoziert und beobachtet, wie sich Israel unter Raketenbeschuss verhält.