Für Kontakte mit Israel ins Gefängnis
Das tunesische Parlament debattiert über ein Gesetz, das alle Kontakte zu Israel und Israelis unter Strafe stellen soll. Die jüdische Minderheit ist besorgt.
Das tunesische Parlament debattiert über ein Gesetz, das alle Kontakte zu Israel und Israelis unter Strafe stellen soll. Die jüdische Minderheit ist besorgt.
Mit Bangen blickten Libanon und die Region auf die Rede von Hizbullah-Anführer Nasrallah. Der kündigt dann zwar keinen großen Krieg an. Aber die Sorge, dass es dazu kommen könnte, bleibt.
Mit großer Einmütigkeit verurteilen die Frankfurter Stadtverordneten in einer Resolution die Gräueltaten der Hamas. Jegliche Rechtfertigung des Terrors habe in der Stadt keinen Platz. Am Ende kommt es zu einem Eklat.
Auch in der Nacht zu Freitag setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf den Gazastreifen fort. Dabei stoßen die Soldaten auf erbitterten Widerstand der Hamas.
Das israelische Militär rückt im Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen nach eigenen Angaben weiter vor. Die Lage an der Grenze zu Libanon spitzt sich zu. Der Überblick.
Nasrallah äußert sich erstmals zum Krieg in Nahost. Baerbock besucht Armenien und Aserbaidschan. Scholz trifft sich mit Merz. Der F.A.Z. Newsletter.
Das israelische Militär kommt im Gazastreifen nur mühsam voran. Zugleich nimmt der Druck auf die Regierung wegen getöteter Zivilisten zu.
Israels Recht, Militärschläge gegen die Hamas zu führen, wird weitgehend anerkannt. Das Völkerrecht stellt Regeln auf, auch zivile Opfer dürfen in Kauf genommen werden.
Das Flüchtlingslager im Gazastreifen wurde ein weiteres Mal bombardiert. Die humanitäre Lage hat sich dramatisch verschärft. UN-Vertretern zufolge sind mehr als 1,4 Millionen Menschen auf der Flucht.
Endlos, feucht, dunkel und voller Sprengfallen: Die Tunnel der Hamas sind zermürbendes Terrain. Dennoch werden sich israelische Spezialeinheiten hineinwagen müssen.
Auf zwei Millionen Klicks innerhalb weniger Stunden kommt ein Video von Vizekanzler Robert Habeck zum Nahost-Konflikt. Darin fordert er auch von Muslimen in Deutschland, sich von Antisemitismus zu distanzieren.
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas entzweit Hollywood. Die Autorengilde findet keine Wort zum Massaker vom 7. Oktober. Das nehmen ihr viele übel, jüdische Autoren sowieso.
Ganz gleich, was militärisch geschehen wird, ob Israel sich rasch durchsetzt, ob die Hamas-Führung komplett ausgelöscht wird: Die Terrorgruppe hat schon Erfolg gehabt und ihre Saat wird weiter aufgehen.
Hunderte Menschen können den Gazastreifen Richtung Ägypten verlassen, ein Orkantief zieht über Westeuropa und der letzte Song der Beatles erscheint.
Der Generalkommissar des UN-Palästinenserhilfswerks beklagt nach einem Besuch im Gazastreifen die katastrophale Lage der Bevölkerung und fordert mehr Hilfe. Israel dementiert derweil den Abschuss einer Drohne durch die Hizbullah. Der Überblick.
Die Terrororganisation PFLP und ihr Ableger Samidoun sind in Deutschland seit Jahren aktiv. Doch die Behörden konnten wenig tun. Ein Betätigungsverbot soll das jetzt ändern.
Der Grenzübergang in Rafah ist am Mittwoch zum ersten Mal seit Kriegsbeginn für Ausländer und verwundete Palästinenser geöffnet worden.
Das Flüchtlingslager Dschabalia ist laut israelischer Armee eine Hochburg der Hamas. Doch nach dem Tod mehrerer Zivilisten, ziehen die ersten Staaten nun diplomatische Konsequenzen.
Wir reden mit dem israelischen Major Arye Sharuz Shalicar über die Offensive im Gazastreifen, bei der ein ranghoher Hamas-Kommandeur, aber auch viele Zivilsten getötet worden sein sollen. Außerdem im Gespräch: Nahost-Experte Rainer Hermann.
Bei dem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Gazastreifen wurden laut palästinensischen Gesundheitsbehörden mindestens 50 Palästinenser getötet. Nun setzt das israelische Militär nach eigenen Angaben seine Bodeneinsätze fort.
Die meisten Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas haben für eine UN-Resolution gestimmt, in der Israels Recht auf Selbstverteidigung nicht vorkommt. Tut sich eine neue Trennlinie zum Westen auf?
In Dschabalia wurden laut israelischen Streitkräften 50 Terroristen getötet. Es gibt auch zivile Opfer. Mehrere Länder verurteilen Israels Vorgehen. Bolivien bricht seine diplomatischen Beziehungen zu dem Land vollständig ab. Der Überblick.
Terrororganisationen rufen zu Angriffen auf den Westen auf. Steinmeier trifft Nachfahren von Opfern des Maji-Maji-Aufstands. Scholz äußert sich zurückhaltend zur Auslagerung von Asylverfahren in afrikanische Staaten. Der F.A.Z. Newsletter.
Die israelische Armee konzentriert sich bei ihrer Bodenoffensive nach offiziellen Angaben auf Tunnelsysteme der Hamas. Bilder aus einem ebenfalls angegriffenen Flüchtlingslager zeigen Bombenkrater und ausgebrannte Gebäude.
Washington drängt den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu zur Mäßigung. Dahinter steht nicht nur die Sorge vor einer weiteren Eskalation.
Die Befreiung einer Soldatin ist für viele Israelis die beste Nachricht seit langem. Die Geiseln werden zunehmend Mittel psychologischer Kriegsführung.
Die Empörung über Deutschlands Enthaltung hält an. Berlin weist darauf hin, dass es sich schon öfter bei Resolutionen über den Nahostkonflikt enthalten habe. Doch das war vor dem 7. Oktober.
Außenminister Blinken muss seine Rede mehrmals unterbrechen, Sicherheitskräfte bringen die Protestierenden aus dem Saal. Diese verlangen von der amerikanischen Regierung, sich für eine Waffenruhe in Gaza einzusetzen.
Nach den antisemitischen Hetzjagden stellt Russlands Präsident die Kriege im Nahen Osten und der Ukraine als Teil eines Abwehrkampfes gegen den Westen dar. Wer den Palästinensern helfen wolle, müsse an die Front ziehen.
Die israelische Armee hat den Einsatz von Bodentruppen im Norden des Gazastreifens nach eigenen Angaben ausgeweitet. Eine Waffenruhe lehnt Ministerpräsident Netanjahu kategorisch ab. Unterstützung dafür kommt aus dem Weißen Haus.
Die Befreiung von Ori Megidish aus den Händen der Hamas lässt die Familien der 240 Geiseln weiter hoffen. Einige haben indes schon die traurige Gewissheit über den Tod ihrer Angehörigen.
Der amerikanische Präsident muss um die Unterstützung der Republikaner für die Ukraine kämpfen. Im Nahostkrieg wird er von der eigenen Parteilinken angegangen.
Der Chef des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtilinge kritisiert die derzeitige Belagerung des Gazastreifens als Kollektivstrafe. Während seiner Rede heftet sich der Ständige Vertreter Israels aus Protest einen gelben Stern mit der Aufschrift „Never again“ an.
Seit dem Angriff der Hamas haben die Cyberattacken gegen Israel deutlich zugenommen. Viele lassen sich auf Gruppen in Russland und Iran zurückführen. Wer betroffen ist, was zu tun ist – und welche Lehre Deutschland ziehen sollte.
Der Gazakrieg wühlt die arabischen Golfstaaten auf, die lange auf Deeskalation gesetzt haben. In den Bevölkerungen herrscht Wut über tote palästinensische Zivilisten. Was heißt das für die diplomatische Annäherung an Israel?