Scholz will Klimaclub gründen
Zu Beginn der ersten Kabinettsklausur hebt Kanzler Scholz die Ziele der deutschen G-7-Präsidentschaft hervor. Er will „Tempo“ in die meist zähen Genehmigungsverfahren in Deutschland hineinbringen.
Zu Beginn der ersten Kabinettsklausur hebt Kanzler Scholz die Ziele der deutschen G-7-Präsidentschaft hervor. Er will „Tempo“ in die meist zähen Genehmigungsverfahren in Deutschland hineinbringen.
Der amerikanische Außenminister glaubt nicht an einen raschen Ausgleich mit Russland, umso mehr beschwört er gemeinsam mit Annalena Baerbock die Einheit des Westens.
Zum 1. Januar wird Deutschland die Präsidentschaft der G7 von Großbritannien übernehmen.
Die sieben führenden Wirtschaftsnationen finden eine gemeinsame Haltung angesichts der Bedrohungen und Herausforderungen durch Russland, Iran und China. Für die deutsche Außenministerin ist es eine Premiere.
Beim G-7-Außenministertreffen wird Annalena Baerbock mit der Erwartung konfrontiert, dass Deutschland die Gasleitung Nord Stream 2 nicht fortführe. Früher war sie selbst gegen das Projekt – als Außenministerin ist sie gebunden.
Bei ihrer letzten persönlichen Zusammenkunft vor der Übernahme des Vorsitzes durch Deutschland wollen die Außenminister der sieben Industrienationen ein Zeichen gegen „Aggressoren gegen die Freiheit“ setzen.
Jeder russische Einfall in ukrainisches Staatsgebiet wäre ein „strategischer Fehler“ und hätte „ernsthafte Konsequenzen“. Das teilt die britische Regierung nach einem Treffen der Außenministerin mit ihrem amerikanischen Amtskollegen mit.
Angela Merkel hält eine Regierungserklärung zu Afghanistan, der Druck auf Impfverweigerer steigt und die Gamescom in Köln beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Allen eindringlichen Bitten der Bündnispartner zum Trotz: Die USA halten an ihrem Zeitplan fest. Allerdings sollen Notfallpläne ausgearbeitet werden, um diesen – falls notwendig – anpassen zu können.
Der Druck der Europäer auf den amerikanischen Präsidenten Joe Biden ist groß, doch die britische Regierung dämpft schon die Erwartungen. Derweil vervierfacht die EU ihre Nothilfe für Afghanen.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 erörtern die Verlängerung der Evakuierungsflüge aus Afghanistan. Die EU streitet über Aufnahme von Afghanen. Die 50er-Inzidenz hat ausgedient. Und in Tokio beginnen die Paralympics.
Die Briten sind verärgert über Präsident Biden. Er habe sie vor seiner Entscheidung zum Abzug aus Afghanistan nicht konsultiert. Jetzt fordert Premierminister Johnson die Amerikaner vor der G-7-Schaltkonferenz auf, ihre Rettungsmission zu verlängern.
China wünscht sich ein „liebenswertes“ Bild von sich in der Welt. Die Tonlage nach dem G-7-Gipfel ist jedoch gewohnt scharf. Joe Biden etwa sei „geistig unterbelichtet“ – oder er unterschätze den „Intellekt des chinesischen Volkes“.
Am Rande des G7-Gipfels waren die Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Australien erfolgreich angeschlossen worden.
Nach G7 und NATO trifft Joe Biden an diesem Dienstag die Spitzen der EU. Auch hier wird es um China und Russland gehen – und um die Frage, wie man Trumps Handelszölle wieder los wird.
Italien wollte sich als einziger G-7-Staat an der „Neuen Seidenstraße“ Chinas beteiligen. Doch das Verhältnis zwischen Rom und Peking hat sich deutlich abgekühlt.
Die Olympischen Spielen sollen unbedingt stattfinden. Dafür soll Tokio nun unter einen Corona-Notstand gestellt werden. Einen Lockdown bedeutet das aber nicht.
Nach seiner Teilnahme am G7-Gipfel ist US-Präsident Joe Biden mit seiner Frau Jill von der britischen Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor empfangen worden.
Unfaire Handelspraktiken, Menschenrechtsverstöße und Repressionen in Hongkong: Die G7 haben viel an China kritisiert. Jetzt wirft Peking den Staaten seinerseits Machtpolitik vor.
Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen in Carbis Bay wurde von friedlichen Protesten für eine gerechtere Welt begleitet. Indes zeigten sich die Beteiligten optimistisch, gemeinsam die Pandemie und den Klimawandel zu bewältigen.
Die Wahl von Joe Biden zum amerikanischen Präsidenten habe nicht alle Probleme beseitigt, sagt die Bundeskanzlerin. Aber man könne nun mit neuem Elan an deren Lösung gehen.
Auch wenn bislang von der G7-Ländergruppe kein spezifisches Datum genannt worden sei, so habe man sich dennoch auf gemeinsamen Klimaschutz geeinigt, sagte die Bundeskanzlerin in Carbis Bay.
Eigentlich sollte es beim G-7-Gipfel vor allem um Corona und die Herausforderung durch China und Russland gehen. Doch immer wieder muss sich Gastgeber Boris Johnson auch mit dem Streit mit der EU auseinandersetzen.
Ärmeren Ländern soll als Alternative zur chinesischen „Neuen Seidenstraße“ eine „an Werten orientierte“ Partnerschaft angeboten werden. Hunderte Milliarden Dollar wollen die G-7-Staaten für Infrastrukturvorhaben bereitstellen.
Boris Johnson will auf dem G-7-Gipfel mit Joe Biden eine neue transatlantische Ära begründen. Beide machten vor dem Treffen Impfstoffzusagen für ärmere Länder. Nun stehen die anderen Mitglieder der Gruppe unter Zugzwang.
Beim G7-Gipfel in Cornwall einigten sich die Vereinigten Staaten, Großbritannien sowie die EU auf eine Spende von Impfstoffen für ärmere Länder. Biden nannte den Schritt als „eine humanitäre Verpflichtung gegenüber unseren Werten“.
Die Notlage ist so groß, dass wir uns alle noch mehr anstrengen müssen. Die G-7-Staaten sollten beschließen, den Entwicklungsländern eine Milliarde Impfstoffdosen zur Verfügung zu stellen – damit bis Ende nächsten Jahres alle Menschen auf der Welt geimpft werden können. Ein Gastbeitrag.
Der Gipfel der sieben wichtigsten westlichen Industriestaaten ist das erste persönliche Treffen der Staats- und Regierungschefs seit fast zwei Jahren. Insbesondere der wirtschaftliche Neuaufbau nach der Pandemie steht auf der Tagesordnung.
Kurz vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs machen Künstler mit einem "Mount Recyclemore" auf Umweltprobleme aufmerksam.
Kurz vor dem G7-Gipfel in Carbis Bay in Großbritannien zeigte sich der amerikanische Präsident Joe Biden gegenüber Russland und China unerschrocken. Die Demokratien in der Welt stünden vereinigt der autoritären Repression gegenüber.
Die Impfkampagne in den Vereinigten Staaten schreitet voran, in anderen Ländern fehlt jedoch der Corona-Impfstoff. Die USA wollen nun offenbar bei BioNTech/Pfizer einen Großkauf tätigen und die Dosen an ärmere Länder abgeben.
Großkonzerne sollen fairer besteuert werden. Damit das weltweit gelingt, muss das Gesetz in allen Ländern implementiert werden.
Die Finanzminister der sieben mächtigsten Staaten der Welt seien ganz nah dran an einer historischen Einigung, sagte Frankreichs Minister Bruno Le Maire am Freitag.