„Das hätte katastrophal ausgehen können“
Der Beschuss ukrainischer Institute schürt im Land die Angst vor dem Ausbluten der Forschung. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew.
Der Beschuss ukrainischer Institute schürt im Land die Angst vor dem Ausbluten der Forschung. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew.
Energie, Pandemie, Ozeane: Für den G7-Gipfel haben die Akademien ihre Politikberatung auf einen Nenner gebracht.
Auf dem G7 Treffen ist es gelungen, den Klimaschutz geschlossener, schneller und wirksamer voranzutreiben.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Umweltministerin Steffi Lemke haben das Treffen von Vertretern der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) als Erfolg gewertet. Derweil demonstrierten Klimaschützer mit einer verschmelzenden Pinguin-Statue aus Eis für stärkere Maßnahmen.
Die sieben großen Industrienationen bekennen sich dazu, die Stromgewinnung aus Kohle zu beenden. Außerdem sollen arme Länder Hilfe bei Schäden und Verlusten durch die Erderwärmung erhalten.
Die größten Industriestaaten der Welt stehen vor einem Konsens über den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Das wird aber nicht ohne Streitigkeiten ablaufen, verschiedene Energieversorger klagen schon gegen nationale Gesetze.
Der Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz sind Schlüsselthemen beim G-7-Ministertreffen in Berlin. Besonders eine breite Biodiversität gilt es zu gewährleisten. Wissenschaftler fordern mehr Artenschutz.
Ein Klimaclub soll helfen, den CO2-Ausstoß der Industrie in den größten Wirtschaftsnationen stärker zu kontrollieren. Verschiedene Industrieverbände fordern die Politik zum Handeln auf.
Die Vorsorge und Bekämpfung der Massenansteckungen sollen besser werden, fordern die Gesundheitsminister der sieben führenden Industriestaaten.
Von den neuen Zusagen der G-7-Länder entfallen 7,5 Milliarden Dollar auf Amerika und 1 Milliarde Dollar auf Deutschland. Die Sammlung für Kiew dominierte das Treffen und überlagerte die Sorgen über die hohe Inflation.
Die G7-Gesundheitsminister haben sich bei ihrem Treffen in Berlin auf einen Pakt zur Bekämpfung von Pandemien geeinigt. Ziel sei, Ausbrüche künftig schneller zu erkennen und effektiver darauf zu reagieren. Dazu gehört auch, dass die WHO mehr Geld erhalten soll.
Christian Lindner äußerte sich positiv über „die internationale Kooperation und die Bereitschaft zu globaler Partnerschaft“. Bei dem Treffen werden die Sanktionen gegen Russland sowie längerfristige Hilfen für den Wiederaufbau der Ukraine Thema sein.
Andersson und Niinistö treffen Biden, die Union lehnt den Vorschlag der Ampel zur Verkleinerung des Bundestags ab, Lauterbach will die vierte Corona-Impfung für alle und Eintracht Frankfurt gewinnt den Europapokal. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Außenminister der G7 zeigen sich bei ihrem Treffen in Schleswig-Holstein geschlossen. Russland dürfe mit seinen Zielen auf keinen Fall durchkommen. Sie seien entschlossen, den „wirtschaftlichen und politischen Druck“ aufrechtzuerhalten.
Der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt kündigte ein sofortiges Ausfuhrverbot für das Getreide an. Der deutsche Agrarminister und seine Kollegen reagieren alarmiert.
Russland verfolge eine hybride Kriegsstrategie und setze Hunger ganz bewusst als Instrument ein, sagte Außenministerin Annalena Baerbock nach dem G-7-Treffen. Insbesondere Afrika würde darunter stark leiden.
Russland blockiert weiter ukrainische Häfen. Dadurch kann das Land kaum Getreide exportieren. Die deutsche Außenministerin nennt verschiedene Lösungen – aber alle dauern.
Josep Borrell und die Außenminister der G-7-Staaten sind mit Ukraines Außenminister Kuleba in Weissenhaus zusammengekommen. Der fordert schnellere Waffenlieferungen – und kriegt erst einmal mehr Geld.
Russische und ukrainische Truppen haben sich in der Region zwischen Cherson und Mykolajiw im Süden der Ukraine abermals erbitterte Gefechte geliefert. Das russische Militär hat die Evakuierung ostukrainischer Orte gefordert. Die Nacht im Überblick.
Prominenter internationaler Besuch in Kiew, während im Süden und Osten der Ukraine die Kämpfe weitergehen. UN-Generalsekretär António Guterres zeigt sich entsetzt über einen Luftangriff auf ein Schulgebäude im Gebiet Luhansk. Die Nacht im Überblick.
Im Rahmen des Vorsitzes der G7-Gruppe hat sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für eine Stärkung der Menschenrechtsstandards in Lieferketten ausgesprochen.
Die sieben wichtigsten Industriestaaten verbieten neue Investitionen in Russlands wichtigen Energiesektor.
Nach der Absage der G7-Staaten an eine Bezahlung der Gaslieferungen aus Russland in Rubel bereitet sich die Europäische Union auf eine baldige Unterbrechung der Lieferungen vor.
Wenn Russland von Freitag an nur noch Rubel für Gas akzeptiert, droht der Lieferstopp. Die EU-Kommission ruft die Mitgliedstaaten dazu auf, ihre nationalen Notfallpläne bereitzuhalten, sieht sich aber ansonsten vorbereitet.
Die Chemiegewerkschaft sieht Hunderttausende Arbeitsplätze bedroht. Die G7-Staaten wollen Energie nicht in Rubel zahlen.
Putin wollte die USA aus Europa vertreiben. Stattdessen verankert er sie wieder so stark auf dem Kontinent wie nie seit Ende des Kalten Kriegs.
Gegen Russland braucht es noch härtere Sanktionen, für die Ukraine mehr wirtschaftliche und militärische Unterstützung. Ein Gastbeitrag der britischen Außenministerin Liz Truss.
Die USA wollen Europa in diesem Jahr mit 15 Milliarden Kubikmeter mehr LNG versorgen. Eine entsprechende Vereinbarung soll am Freitagmorgen unterzeichnet werden.
Am Donnerstag haben die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder zur Lage in der Ukraine beraten. US-Präsident Joe Biden gibt ein Statement ab.
Während in der Ukraine mit unerbittlicher Härte weiter gekämpft wird, finden in Brüssel gleich drei Gipfeltreffen statt. In der Nacht wurden Brände in Tschernobyl gelöscht. Das Wichtigste im Überblick.
In Brüssel treffen sich NATO, EU und G 7. Die Deutschen blicken so pessimistisch wie noch nie in die Zukunft. Und am Landgericht Hannover streiten sich die Adeligen. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Das Europa-Programm von US-Präsident Joe Biden in Sachen Ukrainekrieg füllt sich. Nach Angaben des Weißen Hauses will Biden im Anschluss an Gipfeltreffen der NATO, EU und G7 nach Warschau reisen, um mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda über den Einmarsch Russlands in der Ukraine zu sprechen.
Die G7-Agrarminister treffen sich zu einer Sondersitzung, weil die Ukraine als Europas Kornkammer ausfällt.
Im Nu hat die Bundesregierung ihre Glaubenssätze in der Außen- und Sicherheitspolitik aufgegeben. Wie ist es zu dieser „Zeitenwende“ gekommen? Eine Rekonstruktion.
Olaf Scholz äußert sich nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine in einer Rede an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Verfolgen Sie die Ansprache ab 18 Uhr.
Olaf Scholz sagt der überfallenen Ukraine Unterstützung zu, auch Außenministerin Baerbock geht hart mit Putin ins Gericht. Die SPD, in der man früher oft viel Verständnis für Moskau hatte, trägt die Linie mit – jedenfalls bisher.