Saumäßige Haltung
Doch zum Glück gibt es ja Ursula von der Leyen: Die lässt nicht einmal dem Sturmgewehr einen Rechtsdrall durchgehen.
Doch zum Glück gibt es ja Ursula von der Leyen: Die lässt nicht einmal dem Sturmgewehr einen Rechtsdrall durchgehen.
Ursula von der Leyen gesteht bei der Zusammenkunft mit ihrer Generalität einen Formfehler ein. Für ihre grundsätzliche Kritik an der Truppe entschuldigt sie sich aber nicht.
Eine Verkettung unglücklicher Umstände, systematisches Wegschauen oder Sympathie? Klare Indizien für die rechtsextreme Gesinnung des unter Terrorverdacht stehenden deutschen Oberleutnants häufen sich. Zwei weitere Soldaten rücken in den Ermittlerfokus.
Die breite Kritik der Verteidigungsministerin an der Truppe fällt auf sie zurück. Neue Details deuten darauf hin, dass die Gesinnung des rechtsextremen Oberleutnants an seinem Standort ein offenes Geheimnis war.
Die Bundeswehr hat kein „Haltungsproblem“. Es scheint eher auf Seiten der Politik zu bestehen. Wer deutsche Soldaten und Soldatinnen in Krisen und Kriege schickt, muss sie – und sich – auf die Härte vorbereiten, die sie dort erwartet.
Haltungsproblem, falscher Korpsgeist und schwache Führung: Die Bundeswehr steht unter massiver Kritik – und Ursula von der Leyen startet den Versuch, die Erregung wieder einzudämmen.
Das G36 gehört seit mehr als 20 Jahren zur Standardausrüstung jedes Soldaten. Jetzt ist die Ausschreibung für den Nachfolger eröffnet worden. Die Waffenhersteller haben sich längst in Stellung gebracht.
Bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr kommt es regelmäßig zur Anwendung von tödlicher Waffengewalt. Auch bei polizeilichen Operationen im Ausland kann der Schusswaffengebrauch notwendig werden.
Ab 2020 will die Bundeswehr die Standardwaffe ihrer Soldaten ausmustern. Der Zeitplan für den G-36-Nachfolger geriet zuletzt ins Wanken. Nun kommt die Ausschreibung allmählich in Gang.
Wieso regen sich so viele über die Webserie „Die Rekruten“ auf, mit der die Bundeswehr im Internet für sich wirbt? Sie zeigt zwölf junge Leute in der Grundausbildung. Nicht mehr und nicht weniger.
Das Sturmgewehr G36 von Heckler und Koch war so gut, wie es laut Bestellung sein sollte – eine Zukunft hat es trotzdem nicht. Das Verteidigungsministerium arbeitet längst an der Nachfolge.
Ursula von der Leyen hält sich wacker als Verteidigungsministerin. Die Fehler machten ihre Vorgänger – auch das G36 hat die CDU-Frau geerbt.
Im Rechtsstreit um die Treffsicherheit des Sturmgewehrs G36 hat sich Heckler & Koch gegen das Verteidigungsministerium durchgesetzt. Das Landgericht Koblenz wies Schadenersatzforderungen der Bundeswehr zurück. Eine Schlappe für Ursula von der Leyen.
Die Bundesregierung darf ihre Entscheidung über den Export von Bauteilen des Sturmgewehrs G36 nach Saudi-Arabien nicht länger hinauszögern. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt entschieden.
In Großbritannien wird über die Frage des Austritts aus der Europäischen Union (“Brexit“) abgestimmt. Die Federal Reserve gibt Teilergebnisse des Bankenstress-Tests bekannt.
Kinder fassen in einer Kaserne beim Tag der offenen Tür Waffen an. Friedensaktivisten veröffentlichen die Bilder. Die Verteidigungsministerin zieht Konsequenzen.
Die Debatten erinnern ein wenig an den Skandal um das Bundeswehr-Sturmgewehr G36: Einige Kriegsschiffe der britischen Royal Navy können offenbar hohe Wassertemperaturen im Golf nicht vertragen – und erleiden regelmäßig Stromausfälle.
Ihre Ankündigung, das gegenwärtige Sturmgewehr der Bundeswehr auszumustern, hat Ursula von der Leyen in Erklärungsnot gebracht. Denn Mängel wurden offenbar nur für unwahrscheinliche Gefechtsszenarien festgestellt.
Der Bundestag verhandelt über das Integrationsgesetz, Bund und Länder gegen schärfer gegen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen vor und das Landgericht Koblenz verhandelt über angebliche Mängel am Sturmgewehr G36.
Der geplante Verkauf deutscher Kampfpanzer an Saudi-Arabien sorgt für heftige Debatten. Nun sagt der neue Botschafter in einem Interview, sein Land sei an dem Rüstungsgeschäft überhaupt nicht interessiert.
Vor fünfzig Jahren ging „Report“ auf Sendung. Das Magazin avancierte zum politischen Pflichtprogramm. Was ist es heute? Ein Gespräch mit der Redaktionschefin Birgitta Weber.
Immer wieder rücken Polizisten ins Frankfurter Bahnhofsviertel aus - aber selten aus einem so skurrilen Grund wie dieses Mal: Wegen eines Strippers mit Gewehr waren die Beamten alarmiert worden.
Maximal 200.000 Flüchtlinge, die pro Jahr nach Deutschland dürfen? Sigmar Gabriel hält die Forderungen der CSU für absurd. Zudem spricht der SPD-Chef über Hinrichtungen in Saudi-Arabien – und eigene Konsequenzen nach seinem Abschneiden beim Parteitag.
Die jüngsten Massenhinrichtungen des saudischen Königreichs haben rund um die Welt Protest ausgelöst. Nach Kritik aus der Opposition überdenkt die Bundesregierung offenbar Rüstungsexporte an Saudi-Arabien.
Soldaten der Bundeswehr verdienen zwar ganz gut, aber viele zweifeln am Sinn ihres Dienstes. In Frankreich dagegen erleben die Rekrutierungsbüros seit den Terror-Anschlägen einen regen Zulauf.
Die Bundeswehr zieht nach Syrien in den Krieg. Ist sie dafür bereit? Der aktuelle „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme“ liest sich wie ein einziges Dokument des Versagens.
Saudi-Arabiens Potentaten sind für die deutsche Wirtschaft willkommene Investoren und Kunden. Die Nähe zum Terror stört dabei kaum jemanden. Muss das sein?
Kurdische Peschmerga haben die frühere Hochburg der Yeziden aus den Händen des IS befreit. Doch andere Milizen machen ihnen den Machtanspruch streitig. Und auch der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Ein Frontbesuch.
Andreas Heeschen hält die Mehrheit an Heckler & Koch. Jetzt steckt er weiteres Kapital in das Unternehmen. Denn die Schulden sollen runter. Und Hoffnung auf bestimmte Großaufträge hat er auch.
Die asiatischen Börsen erholen sich. Japanische Unternehmen verbuchen Rekorderträge und die Unity-Media-Mutter Liberty Global kauft die britische Cable & Wireless.
Saudi-Arabien produziert G-36-Sturmgewehre, benötigt dafür aber Zulieferungen aus Deutschland. Weil Berlin diesen Export von Waffenteilen nicht mehr genehmigt hat, klagt Heckler & Koch nun gegen die Bundesregierung.
Die Waffenhersteller Walther und Heckler & Koch kämpfen im aktuellen Kinostreifen „Spectre“ um Markenpräsenz. Doch für eins der Unternehmen geht der Schuss in Sachen Werbung nach hinten los.
Die Ausmusterung des Bundeswehr-Standardgewehrs dient vor allem der Zukunft der Ministerin. Warum hat man nicht gleich die Soldaten gefragt?
Die Mehrheit der Bundeswehrsoldaten, die oft im Einsatz sind, haben keine Probleme bei ihrem Gewehr festgestellt. Vielmehr loben sie ihre Waffe, berichtet eine Kommission. Besonders eine Eigenschaft hoben sie hervor.
Die deutsche Marine kämpft im Mittelmeer gegen Schleuserkriminalität. Ab kommender Woche soll sie mutmaßliche Schlepperboote festsetzen dürfen. Dass das Flüchtlinge aufhält, ist aber fraglich.
„Meister des Todes“ zeigt die fiktionale Verdichtung einer wahren Geschichte. Der Journalist Daniel Harrich hat sie ans Licht gebracht: wie Gewehre made in Germany illegal verkauft werden - und wem sie in die Hände fallen.