„Ein Akt der kollektiven Hyperventilation“
Verantwortungslos, demütigend, typisch deutsch: Die Wahl von Friedrich Merz zum neuen Bundeskanzler wurde auch in ausländischen Medien kommentiert. Eine Auswahl.
Verantwortungslos, demütigend, typisch deutsch: Die Wahl von Friedrich Merz zum neuen Bundeskanzler wurde auch in ausländischen Medien kommentiert. Eine Auswahl.
Im Auswärtigen Amt geht die Zeit von Annalena Baerbock zu Ende. Mit dem neuen CDU-Außenminister Johann Wadephul kommen Veränderungen auf das Ministerium zu.
Friedrich Merz ist Bundekanzler und reist nach Paris und nach Warschau. In der Sixtinischen Kapelle versammeln sich die Kardinäle, um einen neuen Papst zu wählen. Und der chinesische Präsident besucht Russland. Der F.A.Z. Frühdenker.
Spät am Abend tritt das Kabinett das erste Mal zusammen und verteilt zunächst Aufgaben neu. Das jüngste Ministerium bündelt Abteilungen aus sechs anderen Häusern. Auch eine CSU-Ministerin erhält neue Zuständigkeiten.
Merz hat es im zweiten Versuch geschafft. Die Erleichterung in der Koalition ist groß. Der Schaden aber auch. Das kann nur mit guter Arbeit für das Land wettgemacht werden.
Am Dienstagabend hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Friedrich Merz offiziell zum Bundeskanzler ernannt. Im ersten Wahlgang hatte Merz zunächst keine Mehrheit im Bundestag erhalten – ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik scheitert ein angehender Kanzler im ersten Wahlgang. Es folgen Stunden voller Rätsel im Deutschen Bundestag. Ein Protokoll.
Friedrich Merz wird erst im zweiten Wahlgang zum zehnten Bundeskanzler gewählt. Wir sprechen über die unerwartete Zitterpartie mit dem Leiter unserer Parlamentsredaktion, Eckart Lohse.
Friedrich Merz hat es erst im zweiten Anlauf zum Bundeskanzler geschafft. Die Katastrophe ist vorerst abgewendet. Und was jetzt kommt, das lesen wir im Koalitionsvertrag nach. Den gibt es bald am Bahnhof als Heft.
Die Niederlage von Merz im Bundestag erinnerte an das vierfache Scheitern von Heide Simonis 2005 in Kiel. Ralf Stegner (SPD) war beide Male dabei. Ein Interview.
Gespannt verfolgten Ehefrau Charlotte Merz und die Töchter Carola und Constanze die Wahl des Bundeskanzlers von der Tribüne. Doch anders als erwartet wurde Friedrich Merz im ersten Wahlgang nicht gewählt.
Die Welt wartet nicht auf Deutschland. Von der Verteidigung bis zur Hochtechnologie muss sich viel verändern – wenn Merz hier vorankommt, wird die gescheiterte erste Abstimmung zur Kanzlerwahl nur als Fußnote in die Geschichtsbücher eingehen.
Nachdem ihm am Dienstagmorgen noch sechs Stimmen gefehlt haben, hat Friedrich Merz im zweiten Wahlgang die erforderliche Mehrheit erhalten. Dank Grünen und Linken war die erneute Abstimmung heute möglich geworden.
Im ersten Wahlgang fehlten dem CDU-Chef sechs Stimmen. Nun wagt Friedrich Merz einen zweiten Anlauf. Verfolgen Sie die weitere Entwicklung im Livestream.
Angesichts der unsicheren Mehrheit von Schwarz-Rot fragen sich Unternehmen, auf welche Entlastungen sie noch bauen können. Die nächste Hürde für Merz zeichnet sich schon ab.
Der Dax hat auf die gescheiterte Kanzlerwahl von Friedrich Merz im ersten Wahlgang mit Kursverlusten reagiert und die europäischen Börsen belastet. Arthur Brunner von der ICF-Bank schätzte die Lage ein.
Dass Friedrich Merz im ersten Wahlgang nicht Bundeskanzler wurde, sorgt bei der AfD für Freude. Die Partei sieht sich bestätigt – und fordert Merz’ Abgang.
Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands scheitert ein angehender Kanzler im ersten Wahlgang. Alle rätseln, wer die Schuld trägt – und ob es beim zweiten Mal gelingen kann.
Die deutschen Börsen haben auf die gescheiterte Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler deutlich reagiert. Zum Mittag verlor der Dax um rund zwei Prozent.
Zweiter Versuch erst am Freitag? Das muss nicht so kommen. Die Abgeordneten könnten sich auch sofort verabreden, abermals über Merz abzustimmen.
Gleich in der ersten Sitzung des Kabinetts will die neue Bundesregierung die Zahl der Beauftragten und Koordinatoren zusammenstreichen. Auch einen Botschafter für feministische Außenpolitik soll es dann nicht mehr geben.
Christian Dürr will die FDP in die Zukunft und zurück in den Bundestag führen. Hier beschreibt der designierte neue Parteichef, wie er die Liberalen positionieren will.
Die fünfteilige Doku „Inside CDU“ verrät einiges über Friedrich Merz, Markus Söder, Carsten Linnemann und das Gefüge der Union: Wieso Linnemann von allem mal genug hatte, Söder die Grünen jagt und Merz auf Schulden setzt.
Friedrich Merz will sich vom Bundestag zum neuen Kanzler wählen lassen. Donald Trump trifft Kanadas Ministerpräsidenten. Und die EU will endgültig unabhängig von russischem Gas werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedet die Bundeswehr Kanzler Olaf Scholz. Er stellt in seiner Abschiedsrede seine Dankbarkeit in den Mittelpunkt. Auch seine Liedauswahl transportiert so manche Botschaft.
Wird unideologische Problemlösungskompetenz tatsächlich ein Kennzeichen der neuen Regierung? Manches lässt hoffen. Ob auch Arbeitsministerin Bas dazu beitragen wird? Man darf gespannt sein.
In Berlin unterschreiben Union und SPD den Koalitionsvertrag, doch wirkliche Aufbruchstimmung kommt nicht auf. Zuvor haben die Sozialdemokraten ihre Personalauswahl vorgestellt.
Guido Zeppenfeld, Deutschlandchef von Mayer Brown, spricht über seinen früheren Partner Friedrich Merz, den Druck der Trump-Regierung und darüber, warum er keine Folgen des Zollstreits auf das Anwaltsgeschäft befürchtet.
Friedrich Merz ist bislang ein Mann des Wortes und ein Freund scharfer Debatten. Das freut Gleichgesinnte und empört den politischen Gegner. Wird er sich als Kanzler ändern?
Nach zwei Kanzlern, die gut im Schweigen waren, kommt nun einer, der gern volksnah reden möchte. Doch werden seine Angriffe abgewehrt, hat Friedrich Merz oft Probleme. Als Kanzler muss er lernen, auch die „zweiten Bälle“ zu erobern.
Mitten in der Wirtschaftsflaute gibt es erste Anzeichen einer Entspannung. Das könnte der Regierung helfen. Oder den Reformeifer lähmen.
Einen Tag vor der geplanten Regierungsübernahme haben Union und SPD ihren Koalitionsvertrag unterzeichnet. Der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz setzte mit den Vorsitzenden von CSU und SPD seine Unterschrift unter die Vereinbarung.
Vor der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages skizziert Friedrich Merz, was er als Kanzler vorhat. Neben einem Reformkurs wolle er die Sorgen der Menschen ernst nehmen – auch im europäischen Ausland, wo man auf eine starke deutsche Regierung warte.
Die SPD will auf Erfahrung und auf neue Gesichter setzen. Scholz wünscht sich „Respect“. Und die Kritik von US-Außenminister Rubio an der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch sorgt für Verärgerung in Berlin. Der F.A.Z. Frühdenker.
Wird das Essen unserer Kinder wieder ausgewogener? Kann man sowohl Ronaldo als auch Messi mögen? Und ist Merz ein früher Vogel? Die Herzblatt-Geschichten.