Aiwanger will Freie Wähler in Bundestag führen
Der Erfolg bei der Wahl in Bayern scheint die Freien Wähler zu beflügeln. Parteichef Aiwanger will seine Kollegen gar in den Bundestag führen. Das hat auch mit der AfD zu tun.
Der Erfolg bei der Wahl in Bayern scheint die Freien Wähler zu beflügeln. Parteichef Aiwanger will seine Kollegen gar in den Bundestag führen. Das hat auch mit der AfD zu tun.
Willy Brandt hat Intellektuelle und Arbeiter in der SPD vereint. Jetzt wandern beide Gruppen ab – in unterschiedliche Richtungen. Die Hoffnung auf einen Neubeginn bleibt.
Ein neues Gesprächsformat soll die Friedensbemühungen in Syrien weiter vorantreiben. Dazu eingeladen hat Erdogan. Merkel, Macron und Putin sollen mit ihm verhandeln.
Die Analyse der massiven Verluste seiner Partei bei der Bayernwahl beklagt Horst Seehofer als oberflächlich. Die Rolle als Sündenbock weist er zurück und verknüpft sie mit einer Drohung. Oder ist es ein Angebot?
Eine „große Koalition“ ist künftig etwas anderes als heute. Der Begriff muss neu definiert werden – genau wie wahrscheinlich auch die Rolle der Grünen. Ein Kommentar
Parteichef Horst Seehofer gerät zunehmend unter Druck. Schwaben fordert als erster Bezirksverband die Einberufung eines Parteitages, um Personalfragen zu klären.
Frei nach Ludwig Thoma: Franz Josef und Wilfried im Gespräch über die CSU.
Noch im Oktober soll das Bündnis stehen. Als Konfliktpunkte gelten ein Ausbau des Münchner Flughafens und der Bau von Stromtrassen von Norddeutschland nach Bayern.
Die Stimme für die Grünen, die einstige Protestpartei, ist auch eine Gewissensberuhigung – ein Ablass für den eigenen Lebensstil.
Ist die Union aus CDU und CSU überhaupt noch eine Union? Nach der Wahl in Bayern sagen Politiker der CDU, es sei nun Schluss mit dem Sonderstatus ihrer Schwesterpartei. Ist das wirklich der Fall?
In Bayern will die CSU mit den Freien Wählern über ein neues Bündnis verhandeln. Die Grünen sind enttäuscht und werfen den Christsozialen Mutlosigkeit vor. Das will Markus Söder nicht auf sich sitzen lassen.
Wie geht es nach der Wahlschlappe für die CSU weiter? An der Seite der Freien Wähler kann sich die CSU bequemer erneuern als mit den Grünen.
Wegen Sicherheitsbedenken musste die goldene Statue des türkischen Präsidenten Erdogan in Wiesbaden abgebaut werden. Mittlerweile hat man für das umstrittene Kunstwerk einen neuen Standort gefunden.
Die Freien Wähler kommen guter Dinge aus dem Sondierungsgespräch mit der CSU. Aber auch mit den Grünen sprachen die Christsozialen lange. Aus CSU-Kreisen heißt es, die Abwägung sei schwieriger als gedacht – ist das nur Taktik?
Bei der Wahl in Bayern mussten SPD und CSU herbe Verluste hinnehmen. Aber Bayern sei nicht Hessen, betonen nun die Spitzenkandidaten Bouffier und Schäfer-Gümbel. Doch nicht alle reagieren so.
Die Partei von Markus Söder will sich auch mit den Grünen und den Sozialdemokraten zu Sondierungsgesprächen treffen.
Im Freistaat ist ein „Weiter so“ möglich: Die CSU kann mit den Freien Wählern regieren. Die blockieren nur bei einem wichtigen Wirtschaftsthema.
Die Deutsche Kommunistische Partei führt ein Schattendasein. Nur nicht in Mörfelden-Walldorf. Da drängt sich eine einfache Frage auf: Warum?
CSU-Parteichef Seehofer ist dazu bereit, sich nach dem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl in Bayern einem Parteitag zu stellen. Und er erklärt, wie er Wähler von den Grünen zurückgewinnen will.
Vor der Hessenwahl macht die CDU die CSU zum Sündenbock. Aber wenn die CDU der Empfehlung ihrer Generalsekretärin folgt und vor ihrer eigenen Haustür kehrt, steht dort nicht Horst Seehofer im Weg.
Er kam aus dem Nichts, traut sich alles zu und könnte nun Bayerns stellvertretender Ministerpräsident werden: Hubert Aiwanger. Wer ist der Mann an der Spitze der Freien Wähler?
Wenn in Berlin nicht endlich Ruhe einkehre, gebe es nicht mehr viel, was dafür spreche, in der Regierung zu bleiben, heißt es aus der SPD. CDU-Politiker fordern derweil personelle Konsequenzen – bei der CSU.
Während die CSU heute mit den Sondierungen beginnt, warnen Politiker aus Union und SPD vor den Folgen des Wahldebakels für die große Koalition auf Bundesebene. Nur Bundesinnenminister Seehofer findet, dass es ganz gut laufe.
Die Grünen sahen sich schon in einer Koalition mit der CSU, im Wahlergebnis erkennen sie einen „Gestaltungsauftrag“ in Bayern – umso enttäuschter sind sie, dass die CSU lieber mit anderen koalieren will.
Bundesinnenminister Horst Seehofer nimmt für den eskalierten Asylstreit in der Bundesregierung zumindest eine Mitschuld auf sich und räumt ein, dass der Stil der Debatte ein Fehler gewesen sei – der Inhalt jedoch nicht.
Trotz der schweren Verluste bleibt Seehofer CSU-Vorsitzender. Früher oder später aber wird Söder nach dem Parteivorsitz greifen.
Die Verluste treffen die CSU empfindlich, im Vorstand machen viele ihrem Ärger Luft. Doch die Analyse wird vertagt – erst gilt es, den Ministerpräsidenten zu wählen.
Freie Wähler: Die Kreuze dürfen bleiben +++ AfD kritisiert grünen „Wellness-Wahlkampf +++ SPD will sich auf Hessen konzentrieren +++ Alle Entwicklungen im Liveblog
Die Freien Wähler mit ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger bieten sich als Koalitionspartner der gebeutelten CSU an. Doch was wollen sie eigentlich? Hier kommt der Überblick.
Sie schreiben von einer „historischen Ohrfeige“, einem „Erdbeben“ und erwarten Merkels politisches Ende: Europäische und deutsche Zeitungen kommentieren die Bayernwahl. Eine Presseschau.
Der bayerische Ministerpräsident bekommt in der Vorstandssitzung seiner Partei viel Applaus und soll nach dem Willen der Funktionäre seinen Posten behalten. Namhafte CSU-Politiker raten ihm gar zu einer Machterweiterung.
Noch vor den ersten offiziellen Gesprächen formuliert Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger erste Forderungen an eine mögliche Koalition mit der CSU. Neben drei Ministerposten nennt er einen pragmatischeren Kurs in der Flüchtlingspolitik.
Die Parteien der großen Koalition scheinen das Ergebnis der Bayernwahl unterschiedlich zu verarbeiten. Während die Union Ruhe haben möchte, ist die SPD zumindest zu Diskussionen bereit – intern und mit den Koalitionspartnern.
Schwächer auf dem Land, Unzufriedenheit mit dem Bund, Sehnsucht nach einer Koalitionsregierung, ein Glaubwürdigkeitsproblem - und wieso es dann doch nicht so schlimm für die CSU kam.
In der Sache zu weich, im Ton zu harsch? Der frühere Innenminister und CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich macht die Flüchtlingspolitik seiner Partei mitverantwortlich für die Wahlschlappe – aber nicht nur.
Bei der Landtagswahl in Bayern hat die CSU ihre absolute Mehrheit verloren. Als Koalitionspartner wären die Freien Wähler oder die FDP denkbar.