Albig: Steinmeier soll Kandidat sein
mwe. Berlin. In der SPD hat die offene Debatte über den Kanzlerkandidaten begonnen. Als erster führender Sozialdemokrat hat sich der Ministerpräsident von ...
mwe. Berlin. In der SPD hat die offene Debatte über den Kanzlerkandidaten begonnen. Als erster führender Sozialdemokrat hat sich der Ministerpräsident von ...
„Tu Dir das nicht an“: Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, hat sich gegen eine Kanzlerkandidatur des ehemaligen Bundesfinanzministers Steinbrück ausgesprochen. Im F.A.S.-Interview unterstützt er eine Kandidatur Steinmeiers.
Sigmar Gabriel wirbelt durch den Sommer, Frank-Walter Steinmeier wägt seine Optionen, Peer Steinbrück hält die Füße still: In der SPD herrscht Nervosität vor der Klärung der K-Frage.
Während Wowereit das Flughafen-Debakel nicht los wird, hat Platzecks Regierung nach dem ersten Schock wieder Tritt gefasst. Seit zehn Jahren ist er Ministerpräsident und plant eine weitere Amtszeit.
sat. BERLIN, 6. August. Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl heben Regierungs- und Oppositionsparteien deutlich ihre Differenzen über die künftige Europapolitik ...
Die Koalition hat dem SPD-Vorsitzenden Gabriel vorgeworfen, er strebe eine Schuldenunion zulasten Deutschlands an. Gabriel wies Darstellungen über einen Strategiewechsel seiner Partei bei der Euro-Rettung zurück.
FDP-Mann Kubicki stellt nicht nur seinen Chef in Frage, er wirbt auch für ein Ampelbündnis. SPD und Grünen dürfte das so nicht gefallen.
Abgehalfterte TV-Formate holen gerne zum medialen Möchtegern-Coup aus. „Erstmals bei Popstars: Cem Özdemir und Steffi Graf“, meldete jüngst Pro Sieben.
mas. BERLIN, 19. Juli. Der Bundestag hat am Donnerstag mit großer Mehrheit die Garantie Deutschlands für das europäische Hilfsprogramm zur Rekapitalisierung ...
In der Bundestagsdebatte über die Hilfskredite für Spanien hat Finanzminister Schäuble die Kredite verteidigt: Das Land brauche mehr Zeit für seine Reformen.
Vor dem EU-Gipfel hat Kanzlerin Merkel ihre Politik zur Stabilität des Euro verteidigt. Vorschläge der EU-Vierergruppe, Schulden in Europa zu vergemeinschaften, nannte sie „kontraproduktiv“. Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Hollande in Paris betonten beide, dass weitere Integrationsschritte nötig seien.
Schon vor zwei Wochen hieß es, Koalition und Opposition hätten sich auf die Bedingungen für die Zustimmung zum Fiskalpakt geeinigt. Dann wankte der Kompromiss wieder. Zur Stunde verhandeln SPD, Grüne und Linkspartei wieder mit der Kanzlerin. Zuvor zeigten sich die Beteiligten „verhalten optimistisch“.
Viele Unions-Politiker reagieren empört auf den Abbruch der Bundestagssitzung. Bundestagspräsident Lammert (CDU) indes wirft der Koalition vor, mit der Abstimmung des Betreuungsgeldes „fahrlässig“ umgegangen zu sein. Das Manöver der Opposition nennt er „trickreich, aber zulässig“.
Die Bundestagsdebatte zur Regierungserklärung der Kanzlerin hat gezeigt, dass sich Regierung und Opposition darüber einig sind, dass es zur Lösung der Schuldenkrise in Europa Wachstum und Konsolidierung der Haushalte braucht. Doch so einfach wollten es sich die Beteiligten nicht machen.
Regierung und Opposition haben eine Annäherung in den Verhandlungen über die Ratifizierung des Fiskalpakts und des ESM verkündet. Laut SPD-Fraktionschef Steinmeier stehen Union und FDP einer Finanztransaktionssteuer nicht im Wege.
Die SPD-Troika müht sich den Eindruck zu vermeiden, sie kämpfe in den Gesprächen mit der Bundesregierung über den Fiskalpakt als verlängerter Arm des Sozialisten Hollande. Steinbrück warnt vor der Falle, die sich stelle, wenn sich Kanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident einigten.
An diesem Mittwoch wird die SPD-Troika in Paris von François Hollande empfangen - noch vor Angela Merkel. Der Präsident erhofft sich von den Sozialdemokraten Schützenhilfe für die Fiskalpakt-Verhandlungen Ende Juni.
SPD-Fraktionschef Steinmeier hält trotz des Streits zwischen Regierung und Opposition über den Fiskalpakt eine Entscheidung noch vor der Sommerpause für möglich. Der Schlüssel liege bei der Regierung, sagte er.
Nach Ansicht des Unions-Fraktionsvorsitzenden Kauder wird Spanien Geld aus dem Rettungsschirm EFSF beantragen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Steinmeier lehnte die von Spanien erwogene Direkthilfe für seine Banken ab. Dies sagten beide Politiker der F.A.S.
Nach den Gesprächen über den Fiskalpakt hat die Opposition zunächst jubiliert. Jetzt heißt es bei SPD und Grünen: Man ist erst einig, wenn man über alles einig ist.
Der Bundestag hat eine umfassende Reform der Organspende in Deutschland beschlossen. Künftig werden alle Krankenversicherten ab 16 Jahren schriftlich aufgefordert, eine Erklärung zur Organspende abzugeben. Eine Pflicht zur Entscheidung gibt es aber nicht.
Die SPD-Troika gibt sich nach dem Wahlerfolg in Nordrhein-Westfalen selbstbewusst. Ihr Auftritt vor der Bundespressekonferenz wirkt gleichwohl wie ein Schaulaufen: Wer eignet sich am besten als Vizekanzler für eine Neuauflage der großen Koalition?
Die SPD-Spitze will dem Fiskalpakt nur unter bestimmten Bedingungen zustimmen. SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert ein zusätzliches „wirtschaftliches Aufbauprogramm“. Finanziert werden sollen die Pläne unter anderem durch eine Finanzmarkttransaktionssteuer.
Die SPD knüpft in ihrem Kernland Nordrhein-Westfalen an alte Zeiten an - und hat mit Hannelore Kraft eine Identifikationsfigur gefunden. Frau Kraft strahlt umso stärker, weil Steinmeier, Steinbrück und Gabriel die Partei im Machtpoker blockieren.
Die Troika der SPD will auch nach dem Wahlsieg Hannelore Krafts in Nordrhein-Westfalen an ihrem Plan für die Kür des Kanzlerkandidaten festhalten.
Was bedeutet die Wahl in NRW? Das Schicksal der CDU liegt mehr denn je in den Händen der Kanzlerin. Für die SPD hingegen gilt: Wenn drei sich streiten, freut sich die Partei auf die Vierte.
Der Bundestag debattiert über Europa. Die griechische Tragödie steht als Déjà vu kurz vor der Wahl im Westen auf der Agenda. Außenminister Westerwelle nutzt seine Regierungserklärung für Spitzen gegen Kanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich.
Im Bundestag war mancher Redner wie vom Wahlkampf infiziert. Es gab Vorwürfe und Spott. Nur die Kanzlerin trug beharrlich Staatstragendes vor.
Angela Merkel bleibt ihrer Linie treu: In ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag lehnte die Bundeskanzlerin den Wunsch von Frankreichs designiertem Präsidenten Hollande ab, die Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Programme zu beleben.
Steinmeier hat in der Fraktion eine empfindliche Niederlage erlitten. Sie war Ausdruck des Unmuts der Hinterbänkler der SPD - und der Macht Gabriels.
Die SPD-Fraktion will das neue Mandat für den Anti-Piraten-Einsatz vor Somalia im Bundestag ablehnen - obwohl die Parteiführung eine Enthaltung empfohlen hat. Die Differenzen seien nur eine „Geschmacksfrage“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Oppermann.
Gabriel, Steinmeier und Steinbrück treten im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf auf und machen auf Friede, Freude, Eierkuchen. An Steifheit ist das nicht zu überbieten. Ein Abend mit dreien, die sich nicht über den Weg trauen.
Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier schrumpfen im Schatten Angela Merkels zu politischen Drittelportionen. So verhalten sich keine Kanzlerkandidaten.
Die SPD-Troika hat sich in puncto Fiskalpakt positioniert: In einem gemeinsamen Beitrag für die F.A.S. fordern Gabriel, Steinmeier und Steinbrück Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und eine Finanztransaktionssteuer.
Bundesfinanzminister Schäuble wirbt für die Zustimmung zum Fiskalpakt und für den Euro-Rettungschirm. SPD-Fraktionschef Steinmeier wirft der schwarz-gelben Koalition vor, die Bürger zu täuschen.
Er ist mehr als nur der dritte Mann: Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier sollte in der K-Frage nicht unterschätzt werden.