Das Ende der Welt, qui sait?
An der Seite ihres damaligen Ehemanns, des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn, wäre die Journalistin Anne Sinclair fast mal die First Lady Frankreichs geworden. Wie sieht sie den Wahlkampf jetzt? Ein Gespräch.
An der Seite ihres damaligen Ehemanns, des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn, wäre die Journalistin Anne Sinclair fast mal die First Lady Frankreichs geworden. Wie sieht sie den Wahlkampf jetzt? Ein Gespräch.
Bisher konnte sich die Front-National-Chefin weigern, in einer Betrugsaffäre mit den Behörden zu sprechen. Doch mit ihrer Immunität soll es bald vorbei sein. In ihrer Partei ist sie nicht die Einzige, die am Pranger steht.
Frankreichs Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron beantwortet nicht alle Fragen zu seinen Finanzen. Trotzdem hält er sich in den Umfragen auf einem aussichtsreichen Platz. Wie passt das zusammen?
Die Fernsehdebatte aller elf Präsidentschaftskandidaten wird von einer scharf geführten Debatte um Europa dominiert. Vor allem die beiden Favoriten wählen drastische Worte.
Es heißt, Trump könnte Le Pen im Wahlkampf helfen. Dabei ist es umgekehrt: Sein Stratege Stephen Bannon orientiert sich an französischen Nationalisten.
Eigentlich sollte ein Plädoyer für die Aufklärung, das der Charlie-Hebdo-Herausgeber Monate vor seinem Tod schrieb, auf der Bühne aufgeführt werden. Doch mehrere Veranstalter machen einen Rückzieher.
Macron habe gegen Le Pen die besten Chancen, findet der ehemalige Regierungschef Valls und stellt sich hinter ihn – obwohl der Sozialist bei der Präsidentschaftsvorwahl eigentlich etwas anderes versprochen hatte.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat wenige Wochen vor der Präsidentenwahl in Frankreich überraschend die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen empfangen. Einfluss auf die Wahl wolle er damit aber nicht nehmen.
Umfrageliebling Emmanuel Macron oder Euro-Gegnerin Marine Le Pen – Frankreich steht vor einer wegweisenden Wahl. So oder so kommt auf Deutschland einiges zu.
Die „Trumpisierung“ François Fillons ist in vollem Gange. Mit ihm bekam die bürgerliche Rechte einen reaktionären Kandidaten, der sich nun in einem Amoklauf auf dem Weg zum Élysée befindet.
Umfragen zeigen, dass die rechtsextreme Front National an Rückhalt in der Bevölkerung verliert. Doch immer noch ist jeder Dritte grundsätzlich einverstanden mit Le Pens Ideen.
Frankreichs Republikaner stecken in der Krise: François Fillon klebt an der Präsidentenkandidatur, Alain Juppé will ihn nicht mehr ablösen. Jetzt spielt ein Dritter die Schlüsselrolle.
In Alain Juppé sahen viele Republikaner schon den Ersatzmann für ihren angeschlagenen Kandidaten François Fillon. Doch der ehemalige Premierminister winkt ab: „Zu spät“.
In Frankreich gleicht die Fiktion den Nachrichten. Jerôme Leroy lässt in seinem Kriminalroman „Der Block“ die Banlieue brennen. In dem Film „Chez nous“ triumphieren die Rechtsextremen. Schildert das die Lage?
In der Affäre um Gräuelfotos der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ hat das Europaparlament die Immunität von Front-National-Chefin Marine Le Pen aufgehoben. Diese hatte sie bislang vor einer Strafverfolgung geschützt.
Erst lässt der Präsidentschaftskandidat alle Termine platzen. Dann setzt François Fillon eine Pressekonferenz an. Bei der verkündet er, dass ein Verfahren gegen ihn eingeleitet wird – und er sich nicht zurückziehen will.
Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich sieht es laut Umfragen derzeit gut aus für Emmanuel Macron. Der unabhängige Kandidat würde Le Pen demnach weit hinter sich lassen.
Der Druck auf die Front-National-Chefin wächst. Sie soll ihren Leibwächter und ihre Kabinettschefin als Mitarbeiter des EU-Parlaments beschäftigt haben. Jetzt wurde das Ermittlungsverfahren eröffnet.
Das könnte die französische Präsidentschaftswahl entscheiden: Zentrumspolitiker François Bayrou bietet dem Unabhängigen Emmanuel Macron eine Allianz an. Doch er stellt Bedingungen.
Die Korruptionsvorwürfe gegen die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen reißen nicht ab. Doch es scheint ihrer Popularität nicht zu schaden – im Gegenteil.
Schon vor einem Jahr wurden die Ermittler auf ein mögliches rechtswidriges Verhalten des Front National aufmerksam. Nun wurde die Zentrale von Le Pens Partei abermals durchsucht – die wittert einen Komplott.
Frankreichs konservativer Präsidentschaftskandidat Fillon steht wegen der Affäre um die Scheinbeschäftigung seiner Frau unter Druck. Gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen gibt es nun ähnliche Vorwürfe.
Nie waren die Grundlagen der Demokratie so angegriffen, nie hat sich unsere Gesellschaft so verwundbar gefühlt: Frankreich muss sich auf eine schwierige Zukunft einstellen. Ein Gastbeitrag.
Der Hoffnungsträger der französischen Politik, Emmanuel Macron, will das Land vor Marine Le Pen retten. Und das ohne Partei im Rücken. Kann das gutgehen?
Nach Trump scheint alles möglich: Gewinnen Rechtspopulisten die Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich, stehen die Europäische Union und ihre Währung auf dem Spiel.
In Lyon verspricht die Front-National-Chefin, Frankreich in fünf Jahren „wieder in Ordnung gebracht zu haben“. Die Konservativen suchen derweil nach einem Plan B – denn ihr Kandidat liegt in Umfragen bereits hinter Le Pen.
Marine Le Pen will im Falle eines Wahlsieges ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft Frankreichs abhalten. Nun stellt die französische Rechtspopulistin auch die Nato-Mitgliedschaft in Frage.
Ist der Präsidentschaftskandidat der französischen Konservativen nach seiner Affäre chancenlos? Eine aktuelle Umfrage legt das nahe. Und befeuert die Spekulationen um einen möglichen Nachfolger.
Politiker können sich auch neu erfinden. Manchmal müssen sie es sogar. Viele machen es dann wie SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel oder einst Joschka Fischer und nehmen ab. Wie Diäten das Image aufbessern sollen.
Mit EU-Geld soll die Chefin des Front National eine Assistentin bezahlt haben. Damit hätte sie gegen Regeln des Europaparlaments verstoßen und müsste das Geld zurückzahlen.
Zu den Waffen, Literaten: Zwei E-Book-Projekte verteidigen Europa mit Verve und bieten ein eindrucksvolles Beispiel für politisch engagierte Literatur.
Ein 27 Jahre alter Politikstudent ist nach dem Anschlag auf die Moschee wegen sechsfachen Mordes angeklagt. Er soll sich nach einem Besuch der Front-National-Chefin Marine Le Pen radikalisiert haben.
Marine Le Pens gefährlichster Gegner steht wegen der Affäre um die Beschäftigung seiner Ehefrau unter Druck. Besser hätte es für den Front National nicht kommen können. Die Rechtsextremen warten einfach auf François Fillons Selbstdemontage.
Ausgerechnet François Fillon, der konservative Hoffnungsträger gegen die aufstrebende Marine LePen, soll seiner Frau jahrelang einen gut bezahlten Job auf Staatskosten zugeschanzt haben. Der „Front National“ reibt sich die Hände.
In Koblenz läutet die AfD den Wahlkampf ein. Allerdings nicht im kleinen Rahmen, sondern mit einem Gipfeltreffen von Rechtspopulisten aus ganz Europa in der Rhein-Mosel-Halle. Unser Autor wurde versehentlich hineingelassen.
Auf ihrem Treffen wollen die rechten Europaparlamentarier ein Startsignal für die anstehenden Wahlkämpfe senden. Zahlreiche Menschen protestieren gegen den Kongress. Dabei wird ein deutscher Parteichef von linken Demonstranten bedrängt.