Marine Le Pen verliert vor Gericht
Die ehemalige Europaabgeordnete Marine Le Pen muss dem EU-Parlament 300.000 Euro wegen einer Scheinbeschäftigung zurückzahlen. Der Einspruch der Front-National-Politikerin wurde damit abgewiesen.
Die ehemalige Europaabgeordnete Marine Le Pen muss dem EU-Parlament 300.000 Euro wegen einer Scheinbeschäftigung zurückzahlen. Der Einspruch der Front-National-Politikerin wurde damit abgewiesen.
Es bringt nichts, dauernd auf die Populisten zu schimpfen. In einem haben sie sogar recht: Eine Alternative zur nationalen Identität ist im Westen nicht in Sicht. Ein Gastbeitrag.
Kurz vor seiner Reise nach Wien lobt der russische Präsident die EU. Den Vorwurf, Europa durch Kontakte zu nationalistischen Parteien zu spalten, weist er von sich.
34 Abgeordnete, 234 Flaschen Champagner: Die Fraktion, zu der auch FPÖ und Front National gehören, wollte hohe Bewirtungskosten geltend machen. Nun fordert das Präsidium des Europaparlaments Klarheit über die Ausgaben – oder Geld zurück.
Deutschland, Frankreich und Brüssel sorgen sich um Italien. Doch Ratschläge aus dem Ausland möchte man dort gar nicht hören.
Dass die russische Regierung einen guten Draht zur AfD pflegt, wird schon länger vermutet. Nun ist klar, dass drei Politiker der Rechtspopulisten von ihr ein Privatflugzeug für rund 25.000 Euro gestellt bekamen. Das könnte Ärger geben. Die Geschichte dahinter.
Die Ausschreitungen am Tag der Arbeit bringen die französische Regierung in Erklärungsnot. Denn die Geheimdienste warnten offenbar vor der massiven Mobilisierung des „Schwarzen Blocks“.
Ist der Wahlerfolg der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega Nord nur ein Ausrutscher oder am Ende ganz normal? Ein Gespräch mit dem Philosophen Roberto Esposito
Steve Bannon, der frühere rechtspopulistische Chefstratege von Donald Trump, wollte in den Kongresswahlen im November viele Kandidaten seiner Fasson nach Washington bringen. Doch um dieses Vorhaben steht es nicht gut.
Horst Seehofer will Dschihadisten mit einem Doppelpass die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen. Für François Hollande wurde diese Diskussion um die Staatsbürgerschaft 2015 bereits zu einem Fiasko.
Ungarns Radikale entdecken die Mitte für sich. Weil Viktor Orbán den Platz dort geräumt hat.
Mireille Knoll war Jüdin. Wurde sie deshalb von ihren Peinigern ermordet? Die französische Hauptstadt trauert – und streitet über den Antisemitismus in der Metropole.
Bei den Rechtspopulisten im EU-Parlament haben 2016 regelmäßig die Champagner-Korken geknallt. Das sorgt jetzt für Ärger.
Der russische Duma-Abgeordnete Leonid Sluzki hat mehrere Journalistinnen sexuell belästigt. Die Ethikkommission des Parlaments erklärt ihn dennoch für unschuldig. Der Vorfall stellt das Verhältnis der Staatsmacht zum Bürger auf die Probe.
AfD und Linke stehen fest an der Seite Putins – doch auch der FDP-Mann Wolfgang Kubicki sorgt für Irritationen.
Emmanuel Macron hat große Pläne für Europa, die er heute in Paris mit Bundeskanzlerin Merkel besprechen will. In der Heimat sollen seine Reformen bald Früchte tragen.
Mit der Umbenennung des Front National geht Marine Le Pen ein politisches Wagnis ein. Außerdem droht jetzt ein Rechtsstreit. Und dann erinnert der neue Name auch noch an eine alte faschistische Partei.
Aus dem Front National soll die „Rassemblement National“ werden: Vieles spricht dafür, dass die Vorsitzende Marine Le Pen mit dem Namenswechsel auch einen Kurswechsel vollzieht.
Marine Le Pen hat dem „alten“ Front National ihres Vaters ein stattliches Begräbnis organisiert. Nicht nur den Namen will sie ändern. Ihr Ehrengast Steve Bannon erweist sich derweil als unberechenbar.
Steve Bannon stattet den französischen Rechtspopulisten auf seiner Europatour einen Überraschungsbesuch ab. Trumps einstiger Chefstratege ist auf der Suche nach Verbündeten für eine weltweite ultrarechte Bewegung.
Beim Parteitag in Lille will Marine Le Pen den Front National komplett neu ausrichten. Dass die rechtspopulistische Partei in einer Krise steckt, kann aber auch ein prominenter Ehrengast nicht verdecken.
Für rechte Parteien und Europaskeptiker war die italienische Parlamentswahl ein voller Erfolg. Doch europäische Politiker von Merkel über Macron bis Juncker reagieren unaufgeregt – außer andere Rechtspopulisten, die jubeln.
Der Front National steckt in der Krise. Die Vorsitzende Marine Le Pen wird von ihrem Vater und ihrer Nichte attackiert – und die Blamagen des Wahlkampfs wirken nach.
Frankreich hat eine neue Partei rechts des Front National: Les Patriotes (die Patrioten). Ihr Vorsitzender ist der ehemalige Stellvertreter von Marine le Pen.
Der Gründer des Front National Jean-Marie Le Pen hat die Gaskammern der Nazis wiederholt verharmlost und wurde deswegen aus der Partei geworfen. Diese Entscheidung seiner Tochter haben die Gerichte nun bestätigt.
In der französischen Vorstadt Sarcelles wohnen Juden, Muslime und Christen nebeneinander. Ein jüdisches Kind wurde dort nun wegen seiner Religion angegriffen. Die Sorge über den Anstieg des Antisemitismus ist groß.
Das Medienportal „Buzzfeed“ hat Beweise, dass der Front National während des französischen Wahlkampfs gezielt Fake News produzierte. Hinter den Videos steckte ein Racheakt Marine Le Pens.
Im neuen „Tatort“ aus Hamburg kommen die Mörder aus einer rechtspopulistischen Bewegung, die einem bekannt vorkommt. Ein Gespräch mit Niki Stein, dem Drehbuchautor und Regisseur der Folge „Dunkle Zeit“.
Ein Vertreter der rechten Flügels soll die französischen Republikaner aus der Krise führen. Doch die Granden der Partei misstrauen Laurent Wauquiez.
Nach den Debakeln und Skandalen der Vergangenheit stellen sich die Konservativen in Frankreich neu auf. Der Hardliner Laurent Wauquiez führt künftig die Partei und will „wirklich rechts“ sein. Eine Sache schloss er aber aus.
Mit seinen Bemerkungen über Flüchtlinge in Deutschland und die Kanzlerin hat Karl Lagerfeld in ein Wespennest gestochen. Die Empörung ist groß. Doch man sollte den Grund seiner „ungeheuerlichen“ Einlassung beachten. Ein Kommentar.
Der Vorsitzenden des Front National droht nach der Aufhebung ihrer Immunität eine mehrjährige Haftstrafe. Sie hatte auf Twitter Gräuelfotos von Opfern der Dschihadistenmiliz IS veröffentlicht.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen will in das Europaparlament wechseln. Damit sind die wenigsten Parteikollegen einverstanden. Eine Flucht will Meuthen in seinem Vorstoß nicht sehen.
Rund 100 Frauen haben Präsident Emmanuel Macron in einer Wochenzeitung dazu aufgefordert, die Unterstützung für Notfalleinrichtungen für Frauen zu verdoppeln. Derweil reagiert Marine Le Pen auf Berichte, in ihrer Partei Front National seien Frauen belästigt worden.
Klaus-Dieter Frankenberger, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik der F.A.Z., war auf Vortragsreise in den Vereinigten Staaten. In Atlanta sprach er über Populismus in Europa.
Verbrechen an Juden werden totgeschwiegen – und in der Banlieue grassiert der islamische Antisemitismus: Die feministische Philosophin Elisabeth Badinter klagt Frankreichs Medien und Politik an.