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Marine Le Pen versucht, ihrer Partei ein neues Image zu verpassen. Doch beim Prozess in Lyon wird sie von der Vergangenheit eingeholt.
Marine Le Pen versucht, ihrer Partei ein neues Image zu verpassen. Doch beim Prozess in Lyon wird sie von der Vergangenheit eingeholt.
Marine Le Pen steht wegen des Vorwurfs der „Anstachelung zum Rassenhass“ vor Gericht. Zu Beginn des Prozesses weist die Front-National-Chefin die Vorwürfe als politisch motiviert zurück. Und auch die Staatsanwaltschaft fordert Freispruch.
An diesem Nachmittag muss sich Marine Le Pen in Lyon wegen „Anstachelung zum Rassenhass“ vor Gericht verantworten. Der Vorsitzenden des rechtsextremen Front National wird ein bizarrer Vergleich zwischen Muslimen und deutschen Besatzern zur Last gelegt.
Bei seinem gemeinsamen Auftritt mit Bundeskanzlerin Merkel griff ihn Marine Le Pen mit herabsetzenden Worten an. Nun bekommt Frankreichs Präsident Hollande Unterstützung von der konservativen Opposition.
Die republikanische EU-Abgeordnete Nadine Morano bringt mit ihrem Traum von einem „weißen“ Frankreich ihren Parteivorsitzenden Nicolas Sarkozy immer mehr in Verlegenheit. Der ehemalige Präsident muss nun Farbe bekennen.
Ein Wahlkampfauftritt des türkischen Staatschefs Erdogan in Straßburg empört das laizistische Frankreich. Und dem Front National dient der frühere AKP-Vorsitzende als Kronzeuge für die drohende Islamisierung des Landes.
Eine Politikerin von Sarkozys Partei hat Frankreich ein „Land weißer Rasse“ genannt. Der Parteichef schweigt. Wie werden sich die Republikaner beim Thema Einwanderung und Islam positionieren?
Die Vorsitzende des Front National muss sich wegen islamfeindlicher Äußerungen vor Gericht verantworten. Le Pen hatte Straßengebete von Muslimen mit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg verglichen.
Renaud Camus ist der Vordenker des Front National. Er selbst wird gemieden, doch seine Thesen werden immer salonfähiger. Denn Camus glaubt, dass Frankreich vor einem Identitäts- und Kulturverlust ohnegleichen steht.
Frankreich ist irritiert über Merkels Flüchtlingspolitik. Präsident Hollande befürchtet eine Eskalation des innereuropäischen Streits über die Flüchtlingsfrage. Le Pen höhnt, Frankreich sei zum „Fußabtreter“ der Bundeskanzlerin geworden.
In Frankreich solidarisiert man sich mit den Flüchtlingen und wünscht, Merkel wäre Französin. Es gibt natürlich auch kritische Stimmen. Trotzdem könnte das der Anfang einer neuen Freundschaft sein.
Können nur Christen in Frankreich mit Gastfreundschaft rechnen? Manche Bürgermeister im Land weigern sich, muslimische Flüchtlinge in ihrer Gemeinde aufzunehmen. Das sei eine Frage der Sicherheit, heißt es.
Frankreich will den Reaktor erst vom Netz nehmen, wenn ein neues Kraftwerk in Betrieb geht. Das kann jedoch noch dauern. Gegner warnen vor den Gefahren - vor allem nach Pannen in der Vergangenheit.
Bei der Sommeruniversität will Marine Le Pen, die Parteiführerin des Front National, die Partei eigentlich auf die Regionalwahlen im Dezember einstimmen. Doch sie muss sich eines Störenfriedes aus der eigenen Familie erwehren.
Ob Griechenland oder Haushaltsdisziplin: Die deutsch-französischen Beziehungen galten in den vergangenen Jahren als angeschlagen. Beim Thema Flüchtlinge sprechen Berlin und Paris nun wieder mit einer Stimme.
Ernst Hillebrands Plädoyer für eine „Politik der Anerkennung“ will die Besorgnisse der Bürger ernst nehmen. Nur wer ihnen Achtung entgegenbringt, provoziert keine Ächtung.
Nach monatelangem Streit ist es nun offiziell: Jean-Marie Le Pen, Gründer des französischen Front National, muss die Partei wegen antisemitischer Äußerungen verlassen.
Rechtspopulisten um Frankreichs Front-National-Chefin Marine Le Pen haben sich zu einer Fraktion im Europa-Parlament zusammengerauft. Sie sind nun Teil einer Institution, die sie abschaffen wollen.
Acht Abgeordnete der französischen Oppositionspartei „Die Republikaner“ haben die Halbinsel Krim besucht. Ihr Parteivorsitzender Sarkozy hat damit kein Problem, ist er doch selbst ein Bewunderer des russischen Präsidenten.
Der Europaabgeordnete Hans-Olaf Henkel ist aus der AfD ausgetreten. Damit verliert die Partei ein prominentes Gesicht. Auch Parteigründer Bernd Lucke könnte bald gehen.
Jean-Marie Le Pen wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, von seiner Tochter Marine auf das politische Altenteil abgeschoben zu werden. Ein Gericht erklärte seinen Ausschluss aus dem Front National für ungültig. Und weitere Prozesse sollen folgen.
In Frankreich regt sich kaum Kritik an der griechischen Regierung. Stattdessen Nachsicht, wo man hinhört. Das liegt nicht nur an den griechischen Vorfahren maßgeblicher französischer Politiker.
Nach den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“ rückten die Franzosen zusammen. Seit dem islamistischen Attentat am Freitag streiten sie. Schweigeminuten und Trauermärsche reichen vielen längst nicht mehr: Wer hat im „Krieg gegen den Terror“ versagt?
Mehr als hundert Abgeordnete des französischen Parlaments haben wegen des neuen Geheimdienstgesetzes den Verfassungsrat angerufen. Sogar Präsident François Hollande befürwortet eine Klärung durch die „neun Weisen“ des Gremiums.
Nach Berichten, die NSA habe mehrere französische Präsidenten ausspioniert, herrschen in Frankreich Wut, Empörung – und Enttäuschung. Das geplante Geheimdienstgesetz könnten einige Abgeordnete jetzt mit neuen Augen sehen. Und auch das Außenministerium reagiert auf die Vorwürfe.
Griechenland rutscht immer tiefer in die Krise. Viele sagen jetzt: Die „Austeritätspolitik“ ist schuld. Allein der Begriff ist negativ konnotiert. Aber muss das Wirtschaftskonzept dahinter deswegen wirklich schlecht sein?
Dank der verbesserten wirtschaftlichen Lage hat sich die Meinung der Bürger zur Europäischen Union verbessert. Auch die Deutschen finden sie mehrheitlich gut. EU-Ablehnung kommt dabei meist Populisten zu Gute.
Es gibt viel Bewegung in Europas Parteiensystemen: Linksruck in Spanien, Rechtsruck in Frankreich. Vor allem populistische Parteien profitieren von der Unruhe. Die Stabilität der deutschen Wähler sticht heraus.
Matteo Salvini bezeichnet Flüchtlinge nicht mehr als „Zecken“. So will er die Lega Nord zur stärksten Kraft auf der Rechten machen. Am Sonntag wählen die Italiener in Regionen und Kommunen.
Es ist die erwartete Eskalation: Der AfD-Vorsitzende Lucke erklärt seine Initiative zur Stärkung des gemäßigten Flügels. Seine Konkurrenten geben sich empört, vor einem Ausschlussverfahren schrecken sie aber zurück – aus gutem Grund.
Die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry holt zum Gegenschlag gegen Bernd Lucke aus. Seinem Verein „Weckruf2015“ droht sie mit juristischen Mitteln. Luckes Leute sehen Petry und ihre Mitstreiter auf dem Weg zum deutschen Front National. Auf dem Parteitag im Juni wird es zum Showdown kommen.
Aus dem Front National, den er einst gegründet hatte, wurde Jean-Marie Le Pen ausgeschlossen. Nun will er eine neue Bewegung ins Leben rufen, um den Kurs des Front National von außen zu beeinflussen.
Jean-Marie Le Pen schäumt vor Wut: Im Radio brach der Front National-Gründer öffentlich mit seiner Tochter. Er möchte nicht einmal mehr, dass Marine seinen Nachnamen trägt. Doch kann er damit sein Ausscheiden aus der Partei verhindern?
Das Zerwürfnis zwischen Front-National-Gründer Jean-Marie Le Pen und seiner Tochter Marine beruht nicht auf einem politischen Richtungsstreit. Vielmehr ist Marine ihm unheimlich.
Nach der Suspendierung seiner Parteimitgliedschaft eskaliert der Konflikt zwischen Jean-Marie Le Pen und seiner Tochter Marine. Der Gründer des Front National wirft der jetzigen Parteivorsitzenden Verrat vor.
BND und NSA sollen ranghohe Beamte in Paris ausspioniert haben. Doch während in Deutschland immer lauter über die Arbeit der Geheimdienste gestritten wird, schweigt die französische Regierung. Die Debatte kommt ihr sehr ungelegen.