Die zweite Flüchtlingskrise
Die Kommunen haben im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Millionen Menschen aufgenommen. Lange ging das nahezu geräuschlos vor sich. Nun sagen viele, sie können bald nicht mehr.
Die Kommunen haben im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Millionen Menschen aufgenommen. Lange ging das nahezu geräuschlos vor sich. Nun sagen viele, sie können bald nicht mehr.
Die Kommunen sind am Limit. Lenkung und Kontrolle tun not. Doch allzu viel Verständnis für die Hilferufe gibt es nicht, im Gegensatz zur Begeisterung für jeden Klimaprotest.
Frankreich droht abermals durch Streiks lahmgelegt zu werden. In der Türkei steigt und steigt die Zahl der Toten. Und der US-Präsident hält seine Rede zur Lage der Nation. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Landkreise beklagen, dass alle Versuche, mit der Bundesregierung über eine bessere Steuerung der Flüchtlingsströme zu sprechen, gescheitert seien. Den Flüchtlingsgipfel mit Nancy Faeser halten sie für unzureichend.
Jens Marco Scherf ist Landrat in Bayern und Mitglied der Grünen. In einem Brief an den Kanzler fordert er, dass die Migrationspolitik neu geordnet wird – um den Flüchtlingen wirklich helfen zu können.
Reisebuch
Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich zu Jahresbeginn stabil. Zwar nimmt die Arbeitslosigkeit deutlich zu – dafür gibt es aber einen einfachen Zusammenhang.
Landräte aus dem Rhein-Main-Gebiet weisen auf die hohe Belastung durch Flüchtlinge hin. Ihre Brandbriefe werden allerdings kaum Folgen zeitigen.
Das Landgericht Darmstadt muss aufklären, wie es dazu gekommen ist, dass im April 2022 in einem Dietzenbacher Flüchtlingsheim ein Mann getötet worden ist.
Nach dem Messerangriff in einem Regionalzug steht die Frage im Raum: Wie gewaltbereit sind Geflüchtete? Eine Psychologin erklärt den Risikofaktor Traumatisierung – und wie Migranten unzureichend psychologisch behandelt werden.
Die Kreise haben kaum noch Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten. Blinken bemüht sich um Deeskalation in Israel. Führt an neuen EU-Schulden kein Weg vorbei? Und: Scholz in Brasilien.
Der Präsident des Deutschen Landkreistages fordert einen Flüchtlingsgipfel beim Kanzler.
Der Präsident des Deutschen Landkreistags fordert den Kanzler zu einer Begrenzung der Aufnahme von Asylbewerbern auf. Das 49-Euro-Ticket kritisiert er als absurde Entscheidung.
Der Landkreis fühlt sich mit Aufgaben vom Land allein gelassen. Dazu gehört der Flüchtlingsstrom ebenso wie die Digitalisierung und der Fachkräftemangel.
Der Main-Taunus-Kreis wendet sich in einem Brandbrief an den Bundeskanzler und den Ministerpräsidenten.
In Grevesmühlen haben etwa 700 Menschen gegen eine Flüchtlingsunterkunft protestiert, unter ihnen offenbar auch Rechtsextreme. Einige versuchten, sich gewaltsam Zugang zum Kreistag zu verschaffen.
Wer als minderjähriger Flüchtling ohne Eltern nach Deutschland kommt, dem wird ein Vormund zur Seite gestellt. Für dieses Ehrenamt bildet der Frankfurter Kinderschutzbund Freiwillige aus.
Private Seenotretter müssen nach einem Einsatz direkt einen Hafen ansteuern. Sonst droht nach dem neuen Verhaltenskodex der Regierung Meloni ein Bußgeld. Die Besatzung der Geo Barents widersetzt sich diesen Regeln.
Weil in einer Erstaufnahmeeinrichtung Afrikaner und Araber in Streit gerieten, musste die Polizei mehrfach ausrücken. Neun Personen wurden vorläufig festgenommen.
Die Bergstraße hat Geflüchtete bisher nicht wie andere Landkreise auf die Kommunen verteilt, sondern selbst für deren Unterbringung gesorgt – nun scheinen die Aufnahmekapazitäten erschöpft.
Wölfersheim erwirbt Häuser und bringt Flüchtlinge darin unter. Turnhallen sind tabu, die Gemeinde profitiert vom Zuzug. Dagegen wird im Kreis Darmstadt-Dieburg die größte Sporthalle zur Flüchtlingsunterkunft - das sorgt für Ärger.
Die Meldestelle „HessenGegenHetze“ verzeichnet einen Anstieg der gemeldeten Beiträge, die Unterbringung von Geflüchteten bleibt schwierig und es gibt eine neue Folge unserer Rubrik „Geht doch“. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Haushalt des Main-Taunus-Kreises weist einen leichten Fehlbetrag auf. Das liegt an gestiegenen Baukosten und der Weltlage.
Eine ehrenamtliche Helferin begleitet einen schwerstkranken ukrainischen Jungen und seine Familie in eine neue Zukunft. Der Kinderhospizdienst Löwenzahn hat sie darauf vorbereitet.
Die Bürger in Illerkirchberg diskutieren über den Mord an Ece S. Offenbar gab es einige Hinweise, dass in der Unterkunft der Asylbewerber nicht alles zum Besten bestellt war. Schließlich meldet sich der Vater des getöteten Mädchens zu Wort.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland so viele Asylanträge gestellt wie seit 2016 nicht mehr. Die Union warnt: Die Integrationsfähigkeit der Gesellschaft dürfe nicht überfordert werden.
Die Großstadt Hanau und der Main-Kinzig-Kreis sehen im Jahr 2023 schwierigen Aufgaben entgegen – Sorgen bereitet die Zukunft der Kliniken und die Unterbringung der Geflüchteten. Gemeinsame Lösungen sind gefragt.
Die muslimische Minderheit ist im mehrheitlich buddhistischen Myanmar Verfolgung und Repressionen ausgesetzt. Zunehmend mehr Rohingya wagen daher die gefährliche Flucht über den Indischen Ozean.
In den Flüchtlingslagern der Rohingya in Bangladesch soll eine Polizeieinheit für Sicherheit sorgen. Doch die Flüchtlinge berichten Menschenrechtlern von Erpressung und anderen Schikanen durch die Spezialeinheit.
Der hessische Ministerpräsident zeigt sich unzufrieden mit dem Länderfinanzausgleich und will „die Frage der Gerechtigkeit diskutieren“. Auch eine Klage zieht er in Betracht. Zudem tritt er für mehr Abschiebungen ein.
In der Hanauer Underwood-Kaserne wird Raum für Flüchtlinge geschaffen. Die FDP fragt, was danach passieren soll.
Ein homosexueller Algerier hatte in Deutschland Asyl beantragt und war zunächst abgewiesen worden. Jetzt darf er doch bleiben. Die Begründung: In seiner Heimat könne er seine Sexualität nicht ausleben.
Zum Jahreswechsel zog der „Spiegel“ vier Beiträge zurück, in denen das Magazin über den vermeintlichen Tod des syrischen Flüchtlingsmädchens „Maria“ berichtet hatte. Wegen zu vieler Fehler. Das Ausmaß der Fake-News-Pleite wird jedoch verschleiert. Wir legen es dar.
Die Wetterau rechnet für dieses Jahr mit 15 Millionen Euro an Investitionen für Flüchtlinge. Der Rückzug des Bundes aus der Finanzierung der Unterkünfte verursacht zudem steigende Kosten.
Gleich drei neue Thermen stehen in der Wetterau an, dazu Neubauten von Amazon und Rewe. Doch es hakt an einigen Stellen. Das überragende Thema ist aber ein anderes, es hat aber auch mit Immobilien zu tun.
Die Syrerin Sarah Mardini, deren Fluchtgeschichte von Netflix im Film „Die Schwimmerinnen“ verfilmt wurde, steht in Lesbos vor Gericht. Ihr und 23 anderen Seenotrettern werden Schleuseraktivität, Spionage und Geldwäsche vorgeworfen.