Willkommens-Journalismus bis zum Abwinken
Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das: In der Flüchtlingsfrage lassen ARD und ZDF Distanz zur Politik vermissen und werden zu Lautsprechern. Ein Kommentar.
Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das: In der Flüchtlingsfrage lassen ARD und ZDF Distanz zur Politik vermissen und werden zu Lautsprechern. Ein Kommentar.
Wie der Amtsschimmel engagierten Bürgern den Nerv raubt: Vereine, die Flüchtlinge ohne Gebühr am Training teilhaben lassen, bekommen Post vom Finanzamt. Und dieses Schreiben ist alles andere als freundlich.
Nach dem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt erschien die CSU und ihr Vorsitzender Horst Seehofer vielen als Verlierer. Im Gespräch mit FAZ.NET sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, warum dieser Eindruck täuscht.
Die große Koalition hat ihre Krise überstanden. Doch wie wird das Duell ausgehen, das darüber entscheidet, ob der Flüchtlingsstrom beherrschbar wird?
Berliner Abgeordnete haben einen Schlagersong für Flüchtlinge aufgenommen. „Und sie suchen nur das Morgen“ singen die Politiker inbrünstig. Das ist rührend und peinlich zugleich.
Für Flüchtlinge müssen Hunderttausende von Häusern gebaut werden. Der Wohnungsbau entscheidet mit über die Zukunft des Landes. Wo bleiben die großen Entwürfe?
Dolmetscher sind für viele Flüchtlinge mehr als nur Übersetzer. Frankfurt schafft nun feste Strukturen: Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten soll die Ehrenamtlichen schulen und schützen.
Trotz des Asyl-Kompromisses will der CSU-Vorsitzende weiterhin eine Klage gegen die Bundesregierung prüfen lassen. Die Opposition kritisiert die Beschlüsse der Koalition zur Flüchtlingspolitik derweil heftig.
Flüchtlinge, Euro, Banken. Eine Krise jagt die nächste. Vorsorge ist da wichtiger denn je. Die schwarze Null muss aber stehen bleiben. Denn wer weiß schon, was als nächstes noch kommt?
Die EU will einen Aktionsplan mit der Türkei zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Heikle Themen werden dabei ausgeklammert. Auch bei der Frage eines EU-Beitritts scheint Brüssel große Rücksicht auf die Befindlichkeiten in Ankara zu nehmen.
Die Bundeskanzlerin verliert weiter an Rückhalt in der Bevölkerung. Waren vor einem halben Jahr noch drei Viertel der Deutschen mit ihrer Arbeit einverstanden, sind es nun nur noch 49 Prozent. Einen Aufschwung erlebt Horst Seehofer.
Die große Koalition hat sich auf ein neues Konzept für die Registrierung von Flüchtlingen geeinigt. Es soll Aufnahmeeinrichtungen mit beschleunigten Asyl-Verfahren geben, aber keine Transitzonen. Die wichtigsten Punkte im Überblick.
Die Koalition hat sich für ihr zweites Asylpaket auf einen Kompromiss geeinigt. Wie das erste wird es in einem entscheidenden Punkt entschärft. Die ungehinderte massenweise Einreise geht weiter.
Mit Prognosen über die Zahl der Flüchtlinge ist Bundesinnenminister de Maizière inzwischen vorsichtig. Seine vorerst letzte Schätzung im Sommer erweist sich nun als zu optimistisch.
Laut EU-Kommission hat der Flüchtlingszustrom einen „leicht positiven“ Effekt auf das Wirtschaftswachstum. Klar ist aber auch, dass das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen sinken wird.
Bei einem Volksentscheid hatten sich die Berliner gegen eine Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes ausgesprochen. Jetzt will der Senat das Gesetz ändern und Flüchtlingsunterkünfte bauen.
Sind die Flüchtlinge die gefragten Arbeitnehmer von morgen? Viele Dax-Konzerne sehen das so und engagieren sich kräftig. Andere tun gar nichts, zeigt unsere FAZ.NET-Umfrage. Wer positioniert sich wie?
Sachspenden, Deutschkurse, Berufsvorbereitungskurse oder Praktikumsplätze: Die Flüchtlingskrise ist längst in den Dax-Konzernen angekommen. Das tun die Unternehmen.
In zu vielen Flüchtlingseinrichtungen gehört Gewalt zum Alltag. Ursache ist der Mangel an Regeln. Opfer sind vor allem Frauen. Das Deutsche Rote Kreuz zieht jetzt Konsequenzen.
Die Regierungskoalition will sich nach wochenlangem Streit über die Flüchtlingspolitik einigen. Nun bringt Brandenburgs Ministerpräsident Woidke einen neuen Vorschlag ins Spiel: ein Beschäftigungsprogramm nach dem Vorbild Ostdeutschlands.
Schlechte Nachrichten für die Tabakindustrie: Bald soll die Plakatwerbung für Zigaretten verboten werden. Der Konsum in Deutschland schrumpft ohnehin stetig. Bizarrerweise hofft die Branche nun ausgerechnet auf die Flüchtlinge.
Auch der größte Zaun kann nicht den Blick auf Versäumnisse der Flüchtlingspolitik verstellen. Am Vorabend des Koalitionsgipfels wird ein Weg sichtbar. Ob er zum Besseren führt?
Die Zahl der Gewalttaten gegen Flüchtlinge steigt deutlich. Straftaten gegen Asylheime haben sich gegenüber 2014 verdreifacht. Das Innenministerium verortet die Täter nicht nur unter Rechtsextremen.
Flüchtlinge müssten sich in Transitzonen „wie in Konzentrationslagern“ vorkommen, hatte Ruhrbischof Overbeck am Dienstag gesagt – und heftige Kritik geerntet. Jetzt entschuldigt er sich.
In der Frankfurter CDU gibt es eine Menge Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Viele Mitglieder sehen die Sache aber auch pragmatisch. Und manche sind sogar guter Dinge.
Die Debatte über die Flüchtlingskrise verlief bislang, sieht man von Pegida und Konsorten ab, in relativ geordneten Bahnen. Doch jetzt wird es absurd.
Viele Frauen, die nach Deutschland kommen, wissen gar nicht um ihre Rechte, sollten sie Opfer von Gewalt werden. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will das DRK dies nun ändern.
Ein hoher Geistlicher der syrischen Christen macht das deutsche Schutzangebot dafür verantwortlich, dass so viele Menschen sein Land verlassen. Dabei offenbart er sich als Unterstützer des Assad-Regimes.
Eineinhalb Millionen Menschen sind in Deutschland auf die Lebensmittelausgaben der Tafel angewiesen. Inzwischen kommen mehr als 200.000 Flüchtlinge dazu. Jetzt schlägt der Bundesverband Alarm.
Die Stadt Friedrichsdorf sucht derzeit Unterkünfte für weitere 150 Flüchtlinge, die bis zum Jahresende in die Stadt kommen sollen. 30 will sie in ihrem Rathaus einquartieren.
Ungeachtet der Hoffnung auf eine Einigung in der Koalition plant Bayern eine Klage gegen den Bund. Der frühere Verfassungsrichter di Fabio soll eine mögliche Klage vorbereiten. Unterdessen drängen weiter tausende Flüchtlinge nach Bayern.
Die ersten Flüchtlinge sind von Griechenland nach Luxemburg ausgeflogen worden. Doch Zehntausende warten auf den Ägäisinseln weiter. Dort eskaliert die Lage.
Die AfD will wie in Erfurt am Wochenende auch in Berlin tausende Demonstranten gegen die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel auf die Straße bringen. Unterdessen scheint die Talfahrt der Union in den Umfragen vorerst gestoppt.
Zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer herrscht in der Flüchtlingskrise zumindest erst einmal Waffenstillstand – aber ist auch der Frieden schon nah?
CDU-Politiker Rehberg beziffert die Zugeständnisse des Bundes an Länder und Kommunen auf 150 Milliarden Euro. Der Rechnungshof schlägt Alarm.
Kein Flüchtling müsste noch in der Ägäis ertrinken, gäbe es so eine direkte Route von der Türkei nach Deutschland. Ein ernstzunehmender Vorschlag also. Dass niemand ihn sich zu eigen machen wollte, zeigt die ganze Widersprüchlichkeit der Debatte.