Mehr als eine Million Asylanträge im vergangenen Jahr
Die Zahl der Asylanträge in der EU plus Norwegen und die Schweiz lag 2023 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent höher. Die meisten Asylsuchenden kommen aus Syrien und wollen nach Deutschland.
Die Zahl der Asylanträge in der EU plus Norwegen und die Schweiz lag 2023 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent höher. Die meisten Asylsuchenden kommen aus Syrien und wollen nach Deutschland.
Die Stadt Frankfurt freut sich auf ein abermaliges Fußball-Sommermärchen. Doch auch sonst wird 2024 ein ereignisreiches Jahr für die Stadt. Was in der Politik zu erwarten ist: ein Überblick.
Vorzeichen kommender Konflikte: In Prenzlau, der verwundeten, aber noch nicht verlorenen Kleinstadt in Brandenburg, stellt sich die Frage: Wo findet sich Deutschland heute?
In dem Beschlussentwurf für die Klausurtagung des Bundesvorstands wird auch der Abbau der Subventionen beim Agrardiesel abgelehnt. Das Bürgergeld will die CDU in seiner jetzigen Form abschaffen.
„Das Leben in Gaza ist die Hölle“, sagt Außenministerin Annalena Baerbock. Es komme nicht genug Hilfe an. Sie selbst hat viel Material dabei.
Viele Syrer wollen sich in der Türkei eine neue Existenz aufbauen. Deutschland und die EU helfen dabei – auch aus eigenem Interesse. Doch die Stimmung in der türkischen Wirtschaft gegenüber Flüchtlingen ist nicht gut.
Großbritannien will Asylbewerber nach Ruanda abschieben. Gerichte sind dagegen. Die Regierung versucht mit allen Mitteln, den Plan zu retten.
Die beiden israelischen Minister Ben-Gvir und Smotrich propagieren die freiwillige Emigration der Palästinenser im Gazastreifen. Doch die neusten Pläne des Kabinetts gehen nach Kritik von außen in eine andere Richtung.
Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, braucht eine Integrationshelferin wie Lydia Ott. Die Frankfurterin hilft in allen Lebenslagen und wurde für ihr Engagement sogar ausgezeichnet.
Berivan Moslem kennt Sorgen von Zuwanderern aus eigener Erfahrung. Als IHK-Willkommenslotsin will sie möglichst viele von ihnen in Ausbildung und Arbeit vermitteln. Das erfordert Geduld.
Der hessische Arbeitsmarkt ist geprägt von Krisen. Zum einen treibt die Zahl der Flüchtlinge die der Arbeitslosen in die Höhe, zum anderen zeigen sich die Folgen der schwächeren Konjunktur. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
Weshalb leistet sich eine Industrie- und Handelskammer in Hessen eine Willkommenslotsin für Zuwanderer? Diese Frage liegt nicht fern. Doch auf den zweiten Blick hat diese Stelle eine Menge für sich.
In der Neujahrsnacht versuchten Hunderte Menschen über das Transitland Marokko die spanische Exklaven Melilla und Ceuta zu erreichen. Marokkanische Soldaten hinderten die Migranten daran die Grenze in die EU zu überqueren.
Deutschland unterstützt viele ukrainische Männer, die sich dem Wehrdienst entziehen. Dabei könnte man sie in der Heimat gut gebrauchen.
Israel intensiviert den Kampf gegen die Hamas. Die nächste Phase werde härter, als es sich die Hamas vorstelle, kündigt ein Minister an. Helfer warnen vor einer Hungerkatastrophe in Gaza. Der Überblick.
Dem mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador zufolge sei es bei Gesprächen zwischen den USA und Mexiko zu einer Vereinbarung gekommen.
In der indonesischen Stadt Banda Aceh geht ein Mob auf Bootsmigranten aus Myanmar los. In dem Land, das bisher als letzter Zufluchtsort der Rohingya gilt, steigt die Ablehnung.
Seit einigen Monaten nimmt die Zahl der Langzeitarbeitslosen wieder deutlich zu. Arbeitsmarktforscher sagen: Das liegt auch am Bürgergeld – und daran, dass ukrainische Flüchtlinge es direkt beantragen können.
14 anerkannte Geflüchtete muss die Stadt jeden Monat unterbringen. Dafür werden weitere Liegenschaften angemietet.
Beim Kirchenasyl werden Flüchtlinge befristet in kirchlichen Räumen aufgenommen. Die Kirchen in Hessen gehen unterschiedlich damit um.
Deutschland sei ein Einwanderungsland, sagt der Freiburger Historiker Ulrich Herbert. Er rät aber davon ab, die Asylpolitik moralisch besonders aufzuladen.
Mexiko habe den Migranten keine andere Wahl gelassen, sagt der Organisator des Treks, der sich auf die USA zubewegt. Menschen aus 24 Staaten marschieren mit.
Beim Kirchenasyl werden Flüchtlinge befristet in kirchlichen Räumen aufgenommen. Die Kirchen in Hessen gehen unterschiedlich damit um.
In einem Gewerbegebiet von Bad Homburg sollen 150 Menschen unterkommen. Der Hochtaunuskreis und die Stadt prüfen weitere Standorte.
Wenn Flüchtlinge in der Wetterau ankommen, erwartet sie ein Migrationsteam des Kreises. Es hilft ihnen beim Ausfüllen von Anträgen und verteilt Barcodes für das Taschengeld. Das besondere Verfahren entlastet auch Kommunen.
Die Schachkolumne von Stefan Löffler erscheint jede Woche am Freitag.
Die Bundesinnenministerin will die Kontrollen an Deutschlands Grenzen fortführen, bis die Zahl an Flüchtlingen sinkt. Im Blick auf diese Frage sei sie „pragmatisch“, sagte Faeser.
Sie werfen Handgranaten, schießen aus fahrenden Autos, schüchtern Zeugen ein und feiern ihre Inhaftierung in Stammheim. Ermittler sind ihnen auf der Spur.
Mit einer Initiative will man in Frankfurt Unternehmen gewinnen, die mehr als 3000 Absolventen von Integrationskursen einstellen.
Einheitliche Verfahren an den EU-Außengrenzen, ein neuer Mechanismus zur Verteilung von Flüchtlingen und zahlreiche Verschärfungen. Die Reform des Asylsystems der EU steht.
In die einstige Deutschlandzentrale eines Spielwarenherstellers ziehen Menschen aus der Ukraine und anderen Ländern ein. Doch die Unterkunft reicht nicht aus.
Die Außenministerin solle in Ruanda die Auslagerung von Asylverfahren sondieren, hieß es aus der Union. Dieser Forderung erteilt Baerbock in Kigali eine Absage. Ruandas Außenminister zeigt sich grundsätzlich offen für eine Kooperation.
Parteitage von CDU und SPD in Hessen haben den Koalitionsvertrag mit großen Mehrheiten gebilligt. Den Sozialdemokraten fiel die Zustimmung allerdings schwerer.
In Frankfurt kommen derzeit in jeder Woche 50 bis 54 Flüchtlinge an. Die Stadt droht bei ihren Übergangsunterkünften an ihre Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Deshalb will die Stadt nun neue Wege gehen.
Im November kamen 3022 Asylsuchende nach Hessen. Doch in den Flüchtlingsaufnahmen mangelt es an Personal. Das belastet die Helfer und auch die Geflüchteten selbst.
Viele Flüchtlinge sind traumatisiert, wenn sie ankommen. Auf professionelle Hilfe müssen sie oft warten. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, kann Suizidgedanken verstärken. Ein Afghane berichtet.