So viele Badetote wie lange nicht mehr
Seit Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens 425 Menschen ertrunken, 46 mehr als in den ersten acht Monaten 2015. Besonders gefährdet sind Flüchtlinge: 56 Asylsuchende sind in deutschen Gewässern gestorben.
Seit Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens 425 Menschen ertrunken, 46 mehr als in den ersten acht Monaten 2015. Besonders gefährdet sind Flüchtlinge: 56 Asylsuchende sind in deutschen Gewässern gestorben.
Burka-Verbot, Ende der doppelten Staatsbürgerschaft, dafür eine Obergrenze bei Flüchtlingen – die CSU fordert mehr Härte in der Migrationspolitik. Auf einer Klausur am Wochenende sollen Beschlüsse gefasst werden. Auch Österreich solle handeln.
Verunsichert schauen Deutschen in die Zukunft. Das liegt unter anderem an der Flüchtlingskrise, bei der kein Parteikonzept überzeugt – auch nicht das der AfD.
In der Flüchtlingspolitik setzt die Bundesregierung darauf, dass Widerspruch ausgeschlossen ist. Schon deshalb weckt sie das Bedürfnis danach. Ein Kommentar.
Merkel bleibt dabei: Wir schaffen das und Deutschland bleibt Deutschland. Die SPD widerspricht nicht. Und auch die Grünen sind in der Generaldebatte freundlich. Eine Analyse.
Das Video ging um die Welt: Eine Kamerafrau trat an der ungarisch-serbischen Grenze auf Flüchtlinge ein und versuchte, sie zu Fall zu bringen. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen sie erhoben.
Flüchtlinge sollen künftig durch eine Mauer in Calais daran gehindert werden, über den Tunnel von Frankreich nach England zu fliehen. Der Plan stößt auf viel Kritik, der britische Minister für Migration hält daran fest.
In Deutschland ist die Kluft zwischen geflüchteten Menschen und anderen Migranten groß – vor allem Frauen tun sich am Arbeitsmarkt schwer.
Wenn Ungarn das Dublin-Abkommen nicht einhalte, sehe Wien sich gezwungen, Budapest vor den Europäischen Gerichtshof zu zerren, sagt der österreichische Innenminister Sobotka. Es gehe nur um die Einhaltung geltenden Rechts.
Mecklenburg-Vorpommern hat eine Geschichte der Enttäuschung hinter sich. Die Entfremdung mit der Politik wächst. Nach der Landtagswahl zeigt sich, dass dort schon geschieht, was im Rest Deutschlands folgen könnte. Ein Kommentar.
Unionsfraktionschef Volker Kauder lehnt die Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge ab. Die Diskussion darüber führe nicht weiter, sagte er und reagierte damit auf Forderungen aus Bayern.
Eigentlich geht es um den Haushalt für das Jahr 2017. Doch die Debatte im Bundestag bestimmen andere Themen. Verfolgen Sie die Aussprache im Livestream auf FAZ.NET.
Nach der scharfen Kritik an Angela Merkel aus Bayern haben führende CDU-Politiker die Union zu mehr Geschlossenheit aufgerufen. Auch die Bundeskanzlerin versuchte, den Konflikt über die Flüchtlingspolitik zu entschärfen.
Kurz nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern will SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles die Geldleistungen an Asylbewerber deutlich verringern.
Bisher sind dieses Jahres deutlich weniger Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Sollten auch Städte und Landkreise leerstehende Räume aufgeben?
Nach dem Sommermärchen kommt der Flachlandhorror: Für regierungsfreundliche Medien sind die Schuldigen für politische Umbrüche in der abgehängten und geistig zurückgebliebenen Provinz zu suchen. Die AfD muss die Beschimpften nur noch einsammeln.
Warum haben viele Wähler in Mecklenburg-Vorpommern Angst vor Flüchtlingen? Der Psychologe Stephan Grünewald glaubt, dass die Neuankömmlinge als Blitzableiter für eine diffuse Angst vor Veränderungen herhalten müssen.
Rechte und linke Polemik bestimmen längst die Flüchtlingsdebatte. Die Bundeskanzlerin wirkt dabei wie ein Zaungast. Das erklärt die desaströsen Wahlniederlagen der CDU.
SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht sich nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt und distanziert sich weiter von Angela Merkel. Widersprüche in der eigenen Partei werden übertüncht.
Ein Aufstand gegen Merkel bleibt zwar in der CDU vorerst aus. Doch nicht nur in der CSU wachsen die Zweifel. Wie tief geht der Vertrauensverlust?
Auch nach der Demütigung durch die AfD in Mecklenburg-Vorpommern setzt die Kanzlerin weiter darauf, dass ihr Plan in der Flüchtlingspolitik aufgeht. Merkels politischer Kredit aber ist weitgehend verbraucht, ihr Reich zerfällt.
Der Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern bewegt die Politik in Deutschland. Jetzt ist klar: Merkels Rolle für die CDU hat sich verändert– und die AfD wird sich nicht selbst entzaubern. Das sind die Lehren aus der Landtagswahl.
Merkel äußert sich beim G-20-Gipfel zum Wahldebakel: Sie übernimmt Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern – ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik will sie aber nicht ändern.
Die ausländische Presse befindet einstimmig: die Unzufriedenheit über Merkels Flüchtlingspolitk habe die Wähler in die Arme der AfD getrieben. In ihr erkennen Kommentatoren das symptomatische Übel Europas.
Am Tag nach dem CDU-Wahldebakel kommen scharfe Töne von der Schwesterpartei CSU. Ziel der Attacken: Angela Merkel. Die Rechtspopulisten Europas bejubeln das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern.
Wer hat die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen? Die SPD. Wer hat verloren? Angela Merkel. So sieht das im Fernsehen aus. Und die AfD? Das weiß man nicht so genau, denn sie erscheint nur am Rande.
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD nach trotz starker Verluste einen klaren Sieg erzielt. Die rechtspopulistische AfD liegt als zweitstärkste Kraft vor der CDU, die Verluste hinnehmen muss.
Das neue Integrationsgesetz macht es möglich: Die Zuweisung eines Wohnsitzes für Flüchtlinge. Doch noch weiß Hessen nicht, wie es mit dieser neuen Freiheit umgehen soll.
Eigentlich wollte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2016 mehr als eine Million Asylanträge entscheiden. Tatsächlich werden es deutlich weniger, sagt Behördenleiter Weise der F.A.Z. und nennt die Gründe.
Was früher für Deutsche der Himmel über Ostpreußen war, ist für die Syrer der Basar von Aleppo: In seiner Rede am Tag der Heimat weist Joachim Gauck darauf hin, was Flüchtlinge von damals und heute verbindet.
Keinen Zusammenhang zwischen Merkels Flüchtlingspolitik und AfD-Wahlerfolgen sieht der Bundesinnenminister. Und eine heile Welt habe es früher auch nicht gegeben.
14 Millionen Deutsche sind nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat geflohen oder vertrieben worden. Mehr als 70 Jahre später geht es um die Eingliederung Hunderttausender Flüchtlinge. Vor Deutschland stehe noch viel Arbeit, sagt der Bundespräsident.
Das Jahr der Flüchtlingskrise hat gezeigt, dass viele Journalisten ihrem Publikum nicht trauen. Sie berichteten nicht, was Sache ist – aus Furcht vor Applaus von der falschen Seite. Doch das ist gefährlich.
Lange Zeit schien nur einer als großer Verlierer der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern festzustehen: Sigmar Gabriel und die SPD. Doch weitaus mehr müssen inzwischen die CDU und Angela Merkel den Wahlsonntag fürchten. Eine Analyse.
Sind die Flüchtlinge die Antwort auf den Fachkräftemangel? Damit die Wirtschaft mehr von ihnen einstellt, braucht es viel Zeit, Geduld und Geld. Aber selbst damit es ist nicht getan.
Österreich will die Wiederholung einer Flüchtlingskrise wie im Jahr 2015 mit allen Mitteln verhindern. „Vorkehrungen für einen Zaun sind ausreichend getroffen“, sagt Österreichs Innenminister.