Polizei dementiert Jagd auf Flüchtlinge durch Bautzen
Im September ist die sächsische Stadt wegen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Rechtsextremen in die Schlagzeilen geraten. Jetzt wurden in Bautzen abermals Flüchtlinge bedroht.
Im September ist die sächsische Stadt wegen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Rechtsextremen in die Schlagzeilen geraten. Jetzt wurden in Bautzen abermals Flüchtlinge bedroht.
Erst kritisierte der Papst die Regierungen Europas, die ihre Grenzen schlossen. Jetzt äußert er Verständnis. Die Länder müssten ihre Kapazitäten abschätzen.
Millionen von Flüchtlingen leben seit Jahren unter kritischen Umständen in Lagern, etwa in Jordanien oder im Libanon. Warum Programmierkurse vielen von ihnen helfen könnten.
Ceta kommt – aber der Streit um die Zuständigkeiten hat die Glaubhaftigkeit der EU schwer beschädigt. Für die Zukunft verheißt das nichts Gutes.
Der Bund stellt den Ländern in den kommenden beiden Jahren deutlich mehr Geld zur Verfügung als geplant. Nicht nur die Unterkünfte belasten den Haushalt.
Wegen sexueller Übergriffe auf zwei Frauen sind in Freiburg zu Wochenbeginn drei Flüchtlinge aus Gambia festgenommen worden. An gleicher Stelle kommt es häufig zu Straftaten.
Die französischen Behörden haben das Flüchtlingslager bei Calais für geräumt erklärt. Die Aufräumarbeiten dauern an. Hilfsorganisationen berichten von Dutzenden, teils minderjährigen Flüchtlingen, die die Nacht ohne Schlafplatz verbracht hätten.
In dem Flüchtlingslager im nordfranzösischen Calais befinden sich nach Angaben der zuständigen Präfektin keine Menschen mehr. Zuvor hatten zahlreiche Baracken in dem Lager gebrannt.
Kanadas Parlament hat der Aufnahme jesidischer Flüchtlinge zugestimmt. Die Regierung will die Menschen nun per Luftbrücke ins Land holen.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat bei der europäischen Kommission beantragt, die Grenzkontrollen im Schengenraum zu verlängern. Dem will die Kommission jetzt zustimmen – allerdings nur für eine gewissen Zeit.
Die französischen Behörden haben die Räumung des Flüchtlingslagers in Calais am Dienstag fortgesetzt. Auch hierzulande rechnen die Behörden mit einer Rückkehr vieler Asylsuchender nach Deutschland.
Seit Montag wird das Flüchtlingslager in Calais geräumt. Viele freiwillige Helfer harren trotzdem noch aus. Zum Beispiel die Hebammen der Hilfsorganisation „Gynécologie Sans Frontières“. Sie glauben, dass viele Flüchtlinge wiederkommen werden.
Die Siedlungen in Calais zu räumen war überfällig. Frankreich musste dort ein Zeichen setzen, wo längst nicht mehr zwischen Flüchtlingen und Migranten unterschieden werden konnte.
Die Polizei in Calais hat damit begonnen, das „Dschungel“ genannte Flüchtlingslager aufzulösen. Die Menschen sollen im Land verteilt werden. Vorher hatte es abermals Ausschreitungen gegeben.
Offiziell lehnt der ungarische Präsident Viktor Orban Einwanderung strikt ab. Aber an eine Aufenthaltsgenehmigung des Landes zu kommen ist leicht. Es kostet nur eine Menge Geld.
In Thüringen stürzt sich ein jugendlicher Flüchtling aus dem Fenster. Offenbar haben Nachbarn den Jungen aus Somalia dazu aufgefordert. Der Bürgermeister von Schmölln verurteilt das Verhalten.
Die Räumung des „Dschungels“ von Calais soll nach dem Wochenende beginnen. Die meisten Flüchtlinge könnten in Aufnahmezentren in ganz Frankreich gebracht werden. Für unbegleitete Minderjährige besteht noch Hoffnung, nach Großbritannien zu gelangen.
Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch berichtet von einem bewaffneten Angriff auf ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer. Mindestens vier Flüchtlinge seien dabei ums Leben gekommen.
Bei einem Festakt im bayerischen Landtag vergleicht Ungarns umstrittener Regierungschef Orbán die Flüchtlingskrise mit der Grenzöffnung für DDR-Bürger 1989. Seehofer stellt sich hinter seinen Gast, die Opposition protestiert.
Die Kanzlerin will Geld lockermachen, um die Zuwanderung aus Afrika zu stoppen. Warum das weder uns noch den Afrikanern hilft.
Vor 1000 katholischen und evangelischen Pilgern rief der Papst zu einem christlichen Miteinander auf. Die Pilger befinden sich auf der ökumenischen Romfahrt der deutschen Christen.
Weil es vielen von ihnen an schulischer und beruflicher Bildung fehlt, sind die Aufstiegschancen für Flüchtlinge gering. Nur jeder Dritte ist überhaupt erwerbstätig.
Der Main-Taunus-Kreis bietet Asylbewerbern Deutschkurse und Qualifizierungen an. Aber der Sozialdezernent schätzt, dass sie erst nach Jahren Arbeit finden werden.
Ein mutmaßlicher Terrorist begeht nach seiner Gefangennahme Suizid. Das ist ungewöhnlich, sagt Terrorismusforscher Peter Neumann. Im FAZ.NET-Interview warnt er: Viele aktive IS-Kämpfer aus Westeuropa könnten in ihre Heimat zurückkehren.
Die Handwerkskammer will Flüchtlingen den Weg in den Arbeitsmarkt öffnen, und sie so integrieren. Die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ sammelt Geld für das Projekt.
Wie gelingt ein Wohnungsbau, von dem alle etwas haben? Eine Kölner Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Wohnungsbaus möchte eine Diskussion darüber anregen.
Syrische Flüchtlinge erhalten nicht mehr automatisch den höchsten Schutzstatus. Der Anteil der nur subsidiär Schutzberechtigen lag im September höher als je zuvor.
Nach der Verhaftung von Jaber Albakr forderten Unionspolitiker eine verschärfte Überprüfung von Flüchtlingen. Jetzt steht fest: Die Behörden hatten den Syrer bereits vor einem Jahr kontrolliert – ohne Treffer.
In den ersten neun Monaten des Jahres sind mit rund 213.000 Flüchtlingen deutlich weniger Menschen nach Deutschland gekommen als noch im letzten Herbst. Der Berg unerledigter Asylanträge wird indes immer höher.
Thomas de Maizière war heftig dafür kritisiert worden, dass er den Einsatz der syrischen „Helden von Leipzig“ zunächst nicht gewürdigt hatte. Jetzt hat er sich bei den Syrern bedankt. Ob sie das Bundesverdienstkreuz bekommen sollten, entscheide aber nicht er, so de Maizière.
Sozialminister Grüttner spricht sich für bessere Kinderbetreuungsangebote und für flexiblere Arbeitszeiten aus. Opposition und Grüne fordern zudem ein Einwanderungsgesetz.
„Widerfahrnis“ heißt das neue Buch des Schriftstellers Bodo Kirchhoff, das er als literarische Antwort auf die Flüchtlingskrise bezeichnet. Ein Gespräch über die Frage, wie weit wir uns und unser Land öffnen können
Jaber Albakr soll seinen möglicherweise geplanten Terroranschlag den Sommer über in der Türkei vorbereitet haben. Unterdessen fordern Politiker von CDU und SPD, die drei Flüchtlinge auszuzeichnen, die den Syrer überwältigt haben.
Wie kann der Zug von Flüchtlingen aus Afrika nach Europa gestoppt werden? Bei der Lösung dieser Aufgabe geht es um Demographie und Arbeitsplätze. Ein Kommentar.
Bei ihrem Besuch verspricht die Kanzlerin den afrikanischen Staaten, Deutschland wolle sich künftig stärker für sie engagieren. Das soll auch helfen, risikoreiche Fluchtversuche in Richtung Europa zu vermeiden.
Der in Leipzig festgenommene mutmaßliche Islamist Jaber Albakr wurde von syrischen Flüchtlingen überwältigt. Offenbar versuchte er noch, sie mit Geld zu bestechen.