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Eigentlich soll die bundesweit einmalige „Deutschland-Koalition“ noch vor der Bundestagswahl in Magdeburg regieren. Doch Streit zwischen CDU, SPD und FDP gefährdet den Zeitplan.
Nach rund elf Stunden haben die Spitzenvertreter von CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt die Koalitionsverhandlungen auf Freitag vertagt. Einige Details müssten noch im kleinen Kreis zwischen den Parteien geklärt werden.
FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki hat im Streit um Freiheitsrechte für Ungeimpfte in den höchsten Angriffsgang geschaltet. Einen polarisierenden Corona-Wahlkampf zu führen, könnte sich jedoch als Fehler erweisen.
In Frankfurt zeigt sich, dass die Klientel der Liberalen längst viel bunter strukturiert ist, als manche Altvorderen in der Partei meinen. Der vermeintlich typische FDP-Wähler ist eine Spezies, die selten geworden ist.
Eine „angedrohte Impfpflicht“ sieht FDP-Vize Kubicki in den neuen Ankündigungen der Bundesregierung. Dabei habe diese immer geschworen, es werde keine Impfpflicht geben. Das geplante Ende kostenloser Tests sei „extrem unsozial“.
Der hessische Geschäftsmann Tom Rohrböck soll nicht nur Einfluss auf zahlreiche Mandatsträger der AfD ausüben. Sein Beziehungsgeflecht erstreckt sich auch auf Politiker von FDP, Grünen und SPD.
Aktuell müssen Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, im Krankenhaus Zuzahlungen leisten. Die FDP kritisiert das – und fordert, Frauen, die ein Kind verlieren, mit Wöchnerinnen finanziell gleichzustellen.
Bund und Länder beraten zum Schulstart über Impfungen für Jugendliche. Laschet besucht abermals Hochwassergebiete. Und Ringerin Aline Rotter-Focken kämpft in Tokio um Gold.
Der Bundesvorsitzende der FDP sucht am Meer von der Ferienlaune seiner Zuhörer zu profitieren. Dabei setzt er auf den Markenkern der Liberalen und auf eine alte Wahlkampftaktik.
Düsseldorfer ringen mit dem Image ihrer Stadt zwischen Kö und Schickimicki. Dann auch noch bundesweite FDP-Hochburg? Auf der Suche nach Vorurteilen in einer liberalen Stadt.